Dienstag, 16. Dezember 2014 43 Kommentare

Filzkugelteppich, Dip-Dye-Bettwäsche und Schlafzimmer-Roomtour

Wann habe ich euch eigentlich das letzte Mal unser Schlafzimmer gezeigt? Im Sommer mit der NYC-Skyline hinterm Bett, oder? Ist auf jeden Fall schon etwas länger her. Inzwischen wurde natürlich mal wieder umgeräumt - ich glaube, so langsam haben wir alle Kombinationen durch und jedes Möbel stand schon auf jedem möglichen Platz. Das Bett steht nun wieder an der blaugrauen Wand, was aus 3 Gründen optimal ist: 
1. Optisch: Das wuchtigste Möbel steht, wenn man den Raum betritt, am weitesten weg von der Tür.  
2. Praktisch: Die dunkle Wand kann man perfekt als Kopfteil missbrauchen, da man auf ihr den Dreck nicht so sieht.  
3. Psychisch: Der Steinzeitmensch in mir kann sich so ganz weit weg von der Tür in seiner Höhle verkriechen und hat die Tür dabei trotzdem nicht im Rücken, sondern immer gut im Blick. 


Was aber viel spannender ist als das um zwei Meter verschobene Bett: Wir haben endlich einen Filzkugelteppich!!! Ähm, zwei sogar. Der von Hay, den ihr bei Rebecca bewundern könnt, war mir für ein Nicht-Kinderzimmer immer zu teuer zu bunt und schnell ein Alibi-Kind machen, nur um diesen Teppich kaufen zu können... nääh. Und mein Versuch, selbst einen Filzkugelteppich in gediegenen Blaugrau-Tönen herzustellen, endete in diesem herzallerliebsten Filzkugel-Untersetzer-DIY. Irgendwann habe ich mir dann einen bei filzkugelteppiche.de bestellt, allerdings sehen nur zwei verschiedene Kugelfarben nicht so schön aus und die Filzkugeln sind mir auch ein bisschen zu klein. Aber was sehe ich nur eine Woche später in einem Sale bei Westwing*? Den perfekten Filzkugelteppich mit großen Kugeln und 3 verschiedenen Kugelfarben! Ha.

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Und neue Bettwäsche im Dip-Dye- bzw. Ombré-Look gab es auch. Da hatte ich noch ein Trauma von einem verpassten Angebot bei Strauss Innovation - Tine hatte mir damals den Link zu der weltschönsten und wahrscheinlich weltgünstigsten Ombré-Bettwäsche geschickt, allerdings habe ich einen Tag zu lang gezögert und dann war sie ausverkauft. Buhuuu. Aber man muss anscheinend nur ein bisschen warten, irgendwann gibt es alles bei Westwing. 


So, jetzt kennt ihr die wichtigsten Neuigkeiten aus unserem Schlafzimmer (wie das wieder klingt...). Damit ihr mal einen Eindruck vom gesamten Raum bekommt und nicht immer nur den Tunnelblick auf das gerade gestylte Eckchen habt, schwenken wir einfach mal mit der Kamera von links nach rechts durch. Nur die ominöse vierte Wand mit dem Kleiderschrank bleibt geheim, die gab es genau einmal in diesem Behind The Scenes zu sehen und das reicht auch ;) Diese Wand befindet sich jetzt praktisch hinter uns... An der linken Wand direkt neben der Tür steht das große Regal mit Büchern und Boxen und weiter hinten dann der Schreibtisch. 


Der Schreibtisch steht in der Ecke, die die linke Wand und die Stirnwand mit dem Fenster bilden. Ein bisschen fragwürdig ist es ja schon, seinen Arbeitsplatz im Schlafzimmer zu haben, aber es ging aus Platzgründen nicht anders. Die Nähe zum Bett hat zumindest den Vorteil, dass ich mich nach getaner Arbeit nachts um 2 einfach nur nach hinten fallen lassen muss.


Außerdem mache ich meine Food-Shootings ja immer auf dem Bett, weil das beste Licht in der ganzen Wohnung das durch die Voilegardine gefilterte Tageslicht im Schlafzimmer ist. Da ist es praktisch, den Schreibtisch mit Laptop gleich in der Nähe zu haben.


An der rechten, blaugrauen Wand ist alles ganz puristisch. Die Farbe ist mir schon Deko genug und außer dem weißen Himmeli-Mobile und den (aus Styropor gefaketen) Stuckleisten darf da nichts hin. Wobei... So ein paar siebenzackige Sterne aus weißer Klebefolie... 

 
Neben dem Boxspring-Bett dann Folge 742 aus meiner Reihe: Was kann man alles als Nachttisch zweckentfremden? Diesmal: Ein Strickpouf. Wir hatten da auch schon zwei kleine Wäschekisten aus weißem Holz, einen schwarz gestrichenen Ikea-Hocker, einen weiß gestrichenen Ikea-Hocker und eine Trittleiter (Links führen alle zu alten Blogposts). Auch gut vorstellen könnte ich mir einen schönen Stuhl, eine Weinkiste aus Holz, eine an der Decke fixierte Schaukel (danke Pinterest), einen Zeitschriftenstapel oder so einen Componibili-Container von Kartell... falls ihr noch Inspiration für Nachttisch-Alternativen sucht.


Neben Bett und Nachttisch stehen an der rechten Wand noch mein großer weißer Spiegel und die Chaoskommode voll mit Kunstschneetüten, Schokobons, Schleichtieren, Wollknäueln, Geldscheinen aus Südafrika, Rohseife, Goldspray... Die Blogger und DIY-Freunde unter euch kennen das. 


Ach ja, passt zwar grad nicht so ganz, aber kennt ihr die Kosmetikmarke "Grown Alchemist"? Die Handcreme habe ich bei Helma Interior hier in Heidelberg entdeckt und habe sie seitdem auf meinem Nachttisch liegen. Das praktisch gar nicht vorhandene Design ist zu schön, oder? Wenn das mal nicht die neue Konkurrenz zu Aesop, LA Bruket oder wie all die Scandiblogger-Angeberkosmetikmarken so heißen, wird. Mir sagte die Marke bisher gar nichts, aber anscheinend gibt es die Sachen sogar schon bei Douglas.


Der schöne Fotountergrund da oben ist übrigens das Federkissen, das auf unserem Bett liegt. Auch das ist von - wait for it - Westwing, und von Westwing ist sogar mein zweitliebster TV-Werbespot zur Zeit. Erstliebster leider nicht, sorry Westwing, der Platz geht an "Hör, was du hören willst" von Deezer ;) Schaut mal:


Kann man den abstrakten Begriff "Inspiration" schöner verbildlichen? Aber das Beste an dem Spot ist: Die Kissen bei 0:39 hab ich!!! Also nicht die rosafarbenen aus Plüsch, die anderen. Fühle mich jetzt wahnsinnig trendy und up-to-date. Sehr nett war auch die Instagram-Diskussion dazu mit Mira, Silke, Melanie und einigen anderen - Blogger führen natürlich nur hoch-ernsthafte Gespräche und über sowas wie Mops-Poo reden sie schonmal gar nicht, niemals.

Falls ihr noch nicht bei Westwing registriert seid (es ist absolut kostenlos und unverbindlich), habe ich hier noch einen 10€-Gutschein für euch: Einfach über diesen Link* neu anmelden und die 10€ werden eurem Konto sofort automatisch gutgeschrieben. Was auch immer ihr an Möbeln und Deko  sucht, seien es Filzkugelteppiche, Betten, Lammfelle, Dip-Dye-Bettwäsche, Lampen oder Kissen mit Federprint... Bei Westwing gibt es jeden Tag neue Sales und man kann Wohnaccessoires von richtig teuren Marken zum Teil richtig günstig erwischen. 


So sah unser Schlafzimmer übrigens vor 3 Jahren aus - die Anordnung der Möbel war lustigerweise genau dieselbe wie jetzt wieder, aber ansonsten war es GANZ anders. Wobei ich es fast gemütlicher finde als jetzt, was meint ihr?

Freitag, 12. Dezember 2014 55 Kommentare

Kuchen mit Blattgold und gebrannten Mandeln

Gerade steigere ich mich ja so richtig in Weihnachten rein: Ständig läuft "Let It Snow", "Baby, it's cold outside" oder wahlweise "It's beginning to look a lot like Christmas". Wir haben flaschenweise Glühwein eingelagert, um unser Wohnzimmer jederzeit zum Weihnachtsmarkt machen zu können. Mein Duschgel hat Schimmerpartikel, im Wohnzimmer befinden sich inzwischen schon 2 Lichterketten und 3 Lammfelle und mittlerweile kleben in fast jedem Zimmer Sterne an der Wand. Wenn ich spätnachmittags durch die Stadt laufe, starre ich verzückt die leuchtenden Sternschnuppen an, die über den Straßen hängen und inhaliere den Duft nach Feuerwurst und gebrannten Mandeln. 


Also überall wunderschönste Weihnachtsstimmung. Man darf uns nur nicht reden hören. Wenn wir abends so gemütlich auf dem Sofa liegen, Glühwein trinken und die Weihnachts-Playlist hören, dann schauen wir auf dem iPad immer total gerne Fotos bei 500px an (da können Fotografen und Amateure ihre eigenen Fotos hochladen, inklusive dem üblichen Bewertungs- und Kommentiersystem). Das Schönste daran: Über die Fotos herziehen und dabei völlig unweihnachtlich garstig sein. Ungefähr so: "Ach, der Klassiker. Einen alten Inder fotografieren und die Klarheit auf +100 hochschrauben. National-Geographic-Wannabe-Pic." "Oh, eine Blüte mit Biene. Wie spannend." "Beim nächsten übersättigten HDR-Landschaftsbild spei ich im Strahl." "Uaah, Cat-Content. NEXT!" (die eigenen 267 Blüte-mit-Biene-Fotos auf der Festplatte werden dabei mal gekonnt ignoriert)
  

Völlig unweihnachtlich auch unsere Konversation gestern: Wir wollen Einkaufen fahren und laufen zum Auto. Neben uns versucht ein anderes Auto zu starten, der Motor schmiert aber immer wieder ab und gibt wirklich lustige Geräusche von sich. Ich lache laut und dreckig los. Gleich darauf tut es mir schon wieder leid, vor allem, weil ich relativ betreten realisiere: "Oh. Das ist glaube ich das erste Mal, dass ich heute gelacht habe." Männchen meint, ich solle mal aufpassen wegen Karma und so... Nicht, dass unser Auto gleich auch nicht startet. "Pfff, wenn es sowas wie Karma gäbe, läge ich schon lange geteert und gefedert in einer Mülltonne in Köln-Nippes." 


Für solche herzallerliebsten Äußerungen müsste man ja eigentlich Weihnachtsverbot bekommen. Bevor das passiert, habe ich also schnell noch mal in die Vollen gegriffen und kleine weihnachtliche Küchlein mit gebrannten Mandeln und einem Hauch Blattgold gebacken. Das Blattgold war jetzt mehr für die Fotos, die kleinen Kuchen schmecken natürlich auch ohne das geschmacksneutrale Bling Bling sehr lecker. Die gebrannten Mandeln im Teig knuspern so schön...


Für 12 Cannelés (oder Cupcakes) mit gebrannten Mandeln:

60g gebrannte Mandeln
175g brauner Zucker
175g weiche, nicht flüssige Butter 
3 Eier
2 EL Amaretto
Mark einer Vanilleschote
2 TL Zimt
175g Mehl
1 TL Backpulver
evtl. Glasur und essbares Blattgold für die Deko


1. Die gebrannten Mandeln hacken oder im Mixer kurz zerkleinern und beiseite stellen - es sollten keine groben Klumpen mehr zu sehen sein, aber man sollte auch kein Mehl draus machen. Eben so, dass man nachher noch kleine Knusperstückchen im Teig hat. 

2. Wer einen Thermomix hat, kann den braunen Zucker kurz pulverisieren, das macht die Küchlein noch besser. Man kann diesen Schritt aber auch auslassen. Zucker mit der Butter schaumig schlagen. 


3. Eier zugeben und weiter schlagen, bis der Teig schön homogen ist.

4. Amaretto, Vanillemark und Zimt unterrühren.

5. Mehl mit Backpulver mischen, dazugeben und alles zu einem glatten Teig verarbeiten.


6. Zum Schluss die gebrannten Mandeln unterheben. 

7. In gefettete Förmchen füllen und bei 180°C Ober- und Unterhitze ca. 25 Minuten backen.

8. Wer mag, dekoriert die kleinen Kuchen noch mit Zuckerguss und essbarem Blattgold. 


Ein paar von den Gebrannte-Mandel-Kuchen habe ich mir geschnappt, um das schöne Porzellangeschirr von Räder* damit zu fotografieren. Das schlägt bei mir ja in genau die gleiche Kerbe wie die Mugtail-Tassen: Weißes, mattes Porzellan, das Wintergeschichten erzählt - I love it!!

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Der Teller mit dem Vogelbaum erinnert mich an ein kleines Adventskalender-Buch, das ich als Kind hatte, mit 24 Geschichten, Gedichten, Bastelanleitungen und Liedern drin. Meine Lieblingsseite war der 7. Dezember, da war in wunderschönen Grau- und Weißtönen eine Schneelandschaft gemalt. In dieser Schneelandschaft standen ein paar kahle Bäume und darauf saßen kleine Vögel... Ich glaube, das Bild war sogar auf dem Cover. 
Das Schönste ist aber, dass diese Wintergeschichte auf dem übrigen Porzellan weitergeht: Die gefallenen Blätter, die gold glänzend auf dem Teller liegen, finden sich auf der Tortenplatte in der mattweißen Version wieder... die kleinen Vögel gibt es nochmal in groß mit goldenen Schnäbeln, um sie an den Weihnachtsbaum oder an Zweige zu hängen. Ein kleines Häuschen steht einsam in einer Schneelandschaft aus gehackten gebrannten Mandeln (Poetik üben wir noch) und winterliche Häuser leuchten auch auf dem Windlicht aus weißem Porzellan.

Meine Lieblingsstücke:



Die Backformen und das Blattgold sind wieder vom Idee Creativmarkt.


Also... Genießt das Wochenende, macht es euch winterlich gemütlich und habt kein schlechtes Gewissen, wenn ihr auch mal unweihnachtlich garstig seid. Es ist total normal und anders ist das ganze Zauberhaft-Getue ja kaum auszuhalten ;)


PS: Unsere oben erwähnte Weihnachts-Playlist... Habt ihr Tipps, was noch drauf gehört? Was sind eure liebsten Weihnachtssongs?



Dienstag, 9. Dezember 2014 42 Kommentare

Die schönste Xmas-Wimpelkette by Glückswimpel & Nicest Things

Ihr Lieben, ich bin dezent aufgeregt. Heute kann ich euch endlich etwas zeigen, was schon lange in Arbeit ist. Und zwar bin ich sozusagen unter die Designer gegangen und habe zusammen mit Glückswimpel* eine weihnachtliche Special-Edition-Wimpelkette* entworfen. Glückswimpel-Chefin Imke und ich, wir sind nun ganz gespannt, was ihr zu unserem Baby sagt! Aber von Anfang an...

*Kooperation


(Njaaa, die Wimpelkette kann man auch super als Tanga tragen. Leider sind die anderen Fotos, auf denen ich sie höher oder tiefer halte, nix geworden :D )

Im März bekam ich eine Mail von der IHK, ob ich nicht auf dem Gründerinnentag in Heidelberg einen Vortrag über Nicest Things und meine Selbständigkeit halten möchte. Erste Reaktion: Waaah! Hilfe!! Nein!!! Es gab doch mal diese StudiVZ-Gruppe "Referat?! Lieber 3 Hausarbeiten und Bluthusten". Ziemlich genauso bin ich auch drauf und könnte jedesmal sterben, wenn ich vor mehr als 2 fremden Menschen sprechen soll. Und auf dem Gründerinnentag waren über 100. 


Aber manchmal bin ich streng mit mir. Dann quäle ich mich aus pädagogischen Gründen selbst ein bisschen, um mich aus meiner elendigen Komfortzone rauszukicken. Hinterher fühlt man sich nämlich meistens großartig - wie beim Sport, nur schlimmer. Ähm, besser natürlich. 
Ich habe bei solchen Vorträgen zwar immer die Befürchtung, dass ich die Beherrschung über mich verliere, grotesk peinliche Dinge tue und sage und danach der Brüller der Nation à la "Brüh im Lichte dieses Glückes" bin. Aber Männchen meinte nur ganz trocken: "Na und? Sarah Connor lebt immer noch und ist aller Wahrscheinlichkeit nach glücklich, reich und zufrieden. So lange du denen nicht auf die Bühne k*ckst, passiert dir nix."


Gut. Also Vortrag gehalten und siehe da, so endpeinlich kann es nicht gewesen sein. Nach dem Vortrag kamen nämlich gleich ganz viele liebe Existenzgründer-Kolleginnen angelaufen, wollten mit mir reden und sagten zu meiner Überraschung sehr nette Dinge. Kein einziges "Sach mal, was bistn du für ne peinliche Nummer, gehts noch?!?" oder so. Eine davon war die liebe Imke, die Gründerin von Glückswimpel*. So haben wir uns kennengelernt. 


Wir haben uns dann ein paarmal im Café Medoc bei Tee, Cappuccino und leckeren Croissants getroffen und kamen aus dem Erzählen gar nicht mehr raus. Schnell war klar: Wir entwerfen zusammen eine Superspecial-Weihnachts-Wimpelkette! Imke ist einfach großartig mit ihrem trockenen Humor, ihrer Energie und ihrer Tasche voll mit den schönsten Stoffmustern. Der kleine Cafétisch war meistens sofort voll mit bunten Stoffstückchen, wir legten wie wild immer neue Kombinationen und kreischten auch mal los, wenn uns eine besonders gut gefiel. Wie die Kinder... ;) 


Genial ist übrigens auch Imkes Sprach- und Farbbewusstsein (jaja, solche Eigenschaften schätze ich an Menschen). Ich sinnierte gerade so vor mich hin, dass ein Fuchsia-Ton ja schön zu ansonsten ganz schlichten Farben wie Schwarz, Weiß und Grau passen würde. Sagt man sowas zu Männern, kommt bestenfalls: "Hö, was? Pink?". Nicht so bei Imke. Wir zeigten praktisch genau im gleichen Moment auf eine vorbeilaufende Dame in einem fuchsiafarbenen Pullover: "So!!" Ja, und man zeigt nicht mit dem Finger auf Leute. Wissen wir. Es sei denn, sie haben im richtigen Moment ein fuchsiafarbenes Oberteil an.


Nachdem wir dann tagelang das Internet nach dem schönsten Sternchenstoff der Welt durchforstet hatten (Galaxiesterne! Keine Armeesterne! Da waren wir uns auch sofort einig), konnte unsere Xmas-Wimpelkette* in Produktion gehen. Und zwar nicht irgendwo in Fernost, sondern in einer kleinen sozialen Werkstatt bei Landau in der Pfalz, wo die Wimpelketten von Hand genäht und mit dem Credo von Glückswimpel bedruckt werden: Love, Peace, Happiness. Die Stoffe sind sehr hochwertig und zum größten Teil GOTS-zertifiziert (Global Organic Textile Standard). Vom Verkaufspreis wird pro Wimpelkette ein Euro an die Straßenkinderhilfe gespendet.


Auf unsere stylishen Xmas-Glückswimpel* sind wir jetzt durchaus ein bisschen stolz und ich habe das gute Stück gleich zum Anlass genommen, meine Kaminkonsole neu zu dekorieren (so war die Deko vorher). 
Das ist für mich ja so ein Klassiker zu Weihnachten, Kamin mit Wimpelkette... Wenn an Heiligabend dann meine Eltern zu uns kommen, ich die Dithmarsche Festtags-Gans auf den Tisch stelle (jahaa, ich mache GANS dieses Jahr, zum ersten Mal) und wir zwischen Weihnachtsbaum und Wimpelketten-Kamin Bescherung machen, wird mein Traum von der perfekten Ami-Hausfrau ein Stückchen mehr in Erfüllung gehen. Bis wir die Gans aufschneiden und sie so aussieht wie bei Chevy Chase, wahrscheinlich. 


Um das Sternenmuster nochmal aufzugreifen, habe ich nach dem Vorbild von Ida Interior Lifestyle viele kleine Sterne aus weißer Klebefolie ausgestanzt und in Form eines großen Sterns an die Wand über dem Kamin geklebt. Die Vorlage dafür war eines meiner Sternenkissen, das ich einfach an die Wand gehalten habe. 
Und Tanjas schöner Artikel zu Kaminkonsolen-Dekoideen hat mich inspiriert, mehrere große Stumpenkerzen in die Kaminumrandung zu stellen - die tun jetzt so, als wären sie das Kaminfeuer. In Kombination mit dem Lammfell sollte man allerdings LED-Kerzen verwenden. 


Also wenn ihr mögt, würde ich mich schrecklich freuen, wenn "meine" Wimpelkette* mit euch Weihnachten feiern darf (und noch mehr, wenn ihr mir dann vielleicht sogar ein Foto davon schickt)! Sie macht sich sicher auch am Weihnachtsbaum sehr nett, am weihnachtlich dekorierten Fenster so wie hier bei Pinterest oder im Kinderzimmer an der Wand. Die Stückzahl ist zunächst auf 30 limitiert und pro Wimpelkette wird wie gesagt 1 Euro an die Straßenkinderhilfe gespendet. Wie ihr seht, haben also alle was davon, dass ich mich zu diesem Vortrag getreten habe ;)


PS: Die kleinen Zitronenkuchen, die aussehen wie schneebedeckte Tannenbäume (wie was denn auch sonst?!), sind nach diesem Thermomix-Rezept gemacht und seeehr lecker. Die Tannenbaum-Silikonform habe ich beim Idee Creativmarkt gekauft.


PPS: Neben unserer limitierten Xmas-Edition gibt es die Glückswimpel auch in einer klassischen Edition fürs ganze Jahr, in den Farben Rot, Blau und Gelb*. Perfekt, um sie bei der Gartenparty in den Apfelbaum zu hängen oder um sie der Mama vom kleinen Noah zur Taufe zu schenken!