Dienstag, 29. November 2011 40 Kommentare

Aquolina Pink Sugar


In der letzten Zeit höre ich überdurchschnittlich oft Dinge wie "Hat hier jemand Waffeln gebacken?", "Was duftet denn hier so gut?" oder "Warst du auf dem Weihnachtsmarkt?". Ich denke mal, dass daran mein liebster Kuschelduft für die kalte Jahreszeit verantwortlich ist: Pink Sugar von Aquolina.


Für Fans von frischen, auqatischen oder herben Düften ist das natürlich nix. Pink Sugar duftet nicht nach Parfum, sondern nach etwas Leckerem. Nur eben nicht so plump wie sagen wir das Vanilla Kisses Body Spray, das bestimmt bei der einen oder anderen hier Teenieerinnerungen weckt - mich eingeschlossen. Es ist weder Mono-Vanille noch Backaroma, sondern eher ein Wirbel quer über den Weihnachtsmarkt: Zuckerstangen, Vanillewaffeln, gebrannte Mandeln, Crêpes, Karamell und Zuckerwatte. Nicht nur süß, sondern auch ein kleines bisschen würzig.


Pink Sugar erinnert mich an irgendetwas aus meiner Kindheit, aber es kommt auch eine reifere, sinnliche Komponente dazu. Vielleicht etwas Pudriges oder etwas in die Richtung von White Musk... es ist schwer, einen Duft in Worte zu fassen, zumal er natürlich auch für jeden etwas anders riecht. Jedenfalls ist Pink Sugar der ideale Duft, um warm eingekuschelt über den Weihnachtsmarkt zu schlendern und danach auf dem heimischen Sofa immer noch diesen typischen Duft in der Nase zu haben.


Naja, und ich wäre nicht ich, wenn ich den Duft nicht auch ein kleines bisschen wegen seiner Verpackung gekauft hätte. Rosa-Weiß gestreift wie eine Zuckerstange, und noch dazu ist der rosafarbene Streifen ganz weich, ein bisschen wie Moosgummi oder Flockprint. Man möchte immerzu mit dem Finger daran herumdrücken.


Früher gab es den Duft hin und wieder mal bei Douglas, aber da habe ich ihn schon ewig nicht mehr gesehen. Meine Flacons habe ich im Internet bestellt, ganz unspektakulär bei Amazon oder Ebay. Vom Preis her ist Pink Sugar echt im Rahmen, die große Flasche mit 100 ml kostet ca 25 Euro je nach Anbieter.


Was ist euer liebster Duft in der kalten Jahreszeit oder für die Zeit um Weihnachten? Mögt ihr auch Gourmand-Düfte oder würde es euch nerven, nach einem Süßigkeitenstand zu duften?


Und SORRY für meine Kommentarlosigkeit in den letzten Tagen. Es ist mal wieder superstressig im Job und überhaupt, aber ich hole das nach!! Ich freue mich immer so über die vielen lieben Kommentare, fühlt euch alle mal geknuddelt!

Montag, 28. November 2011 25 Kommentare

Winter Blossoms


Letztes Wochenende war eine Freundin bei uns zum Fondueessen zu Besuch, die auch hin und wieder hier auf meinem Blog vorbeischaut (Huhu V., liebe Grüße an dich :D). Es war ein richtig schöner Abend und sie hat uns ein mordssüßes Gastgeschenk mitgebracht, das ich euch gerne zeigen will: Eine Baby-Orchidee!


Was eine total liebe und aufmerksame Idee war, denn ich hatte letztens irgendwo hier auf dem Blog geschrieben, dass ich mir noch dies und jenes wünsche, um das Wohnzimmer gemütlicher zu machen - unter anderem eine weiße Orchidee. Das hat die liebe V. gelesen und bei Ikea die kleine Orchidee mit den meisten Blüten-Ansätzen für uns gekauft.


Das ist meine erste Orchidee (okay, unsere, aber ich habe sie in Gedanken schon komplett adoptiert), daher ist es gut, dass es erstmal ein Baby ist. Zum Üben, gewissermaßen, und um nicht gleich überfordert zu sein. Bin ja fast ein bisschen aufgeregt, obwohl die Orchideenpflege ja nun nicht sooo kompliziert sein soll. Nicht zu oft gießen, hell aber keine direkte Sonne, und den Rest lese ich mir auch noch an. 


Jedenfalls scheint es der kleinen Orchidee bis jetzt ganz gut zu gehen, die vorhandenen Blüten gehen jeden Tag ein bisschen mehr auf und es kommen neue Blüten hinzu. Das Board mit den Home-Buchstaben und der Orchidee ist nun die Stelle im Wohnzimmer, wo ich am liebsten hinschaue - zwar dicht gefolgt vom Sony Monolith, aber die Nr. 1 ist das Pflänzle. Es ist einfach, als gehöre sie dahin. Das Board sieht nun viel harmonischer, fertiger, einfach runder aus.


Mögt ihr Orchideen? Habt ihr noch gute Tipps für die Pflege?

Samstag, 26. November 2011 39 Kommentare

Cinnamon Pancakes


Ich liebe Pfannkuchen! Tja, Pfannkuchen sind momentan auch fast das Einzige, was ich zum ganzen vorweihnachtlichen Backzauber beitragen kann. Denn leider ist unsere neue Küche noch nicht fertig bzw. der Backofen ist kaputt, und Geld für neue Backöfen bekommen wir im Praktischen Jahr ja blöderweise nur alle 4 Monate. Zum Glück ist es im Dezember endlich so weit. Bis dahin gibt es halt Pfannkuchen :)


Diese hier sind mit Karamellsoße und Zimt. Das Rezept ist denkbar einfach:

3 Eier
100 g Zucker
2 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
300 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
400 ml Milch
Zimt
Karamellsoße, Apfelmus...

1. 3 Eier in einer großen Rührschüssel mit 100 g Zucker, 2 Päckchen Vanillezucker und 1 Prise Salz verquirlen.

2. 300 g Mehl mit einem Päckchen Backpulver mischen.

3. Ca. 400 ml Milch abmessen, bereit stellen.

4. Nun abwechselnd die Milch und das Mehlgemisch unterrühren.

5. Nach Geschmack Zimt dazugeben

6. Mit etwas Sonnenblumenöl kleine Pfannkuchen backen und mit Karamellsoße, Zimt und Zucker garnieren (hihi, ein Fiftieswort...). Apfelmus macht sich auch fein dazu.


Am Pfannkuchenbacken liebe ich ja besonders 2 Dinge:
Erstens, dieses satte Klatschen, wenn man mit der Schöpfkelle auf den Teig haut bzw. das Geräusch, wenn man den perfekt zähflüssigen Teig von der Schöpfkelle zurück in die Teigschüssel fließen lässt.
Zweitens, den Stapel frischer Pfannkuchen, der leicht federnd nachgibt und auf mich den Charme einer Hüpfburg ausübt.
Jaja, ich habe als Kind schon gerne gematscht und alle möglichen Mischungen aus Shampoo, Glitter, Klebstoff etc angerührt und mich an den Konsistenzen erfreut :D


Viel Spaß beim Nachbacken :)



Außerdem möchte ich euch eben noch auf ein schönes Projekt meiner lieben Bloggerfreundin Coconut aufmerksam machen: Der Blogger-Adventskalender mit 24 Gewinnspielen auf 24 verschiedenen Blogs!


Und das ist die Liste aller teilnehmenden Blogs, da findet ihr auch alle weiteren Informationen. Einfach am 01.12. auf dem ersten Blog vorbeischauen:

Donnerstag, 24. November 2011 48 Kommentare

DIY: Stern-Bokeh


Erst einmal Herzlich Willkommen an all die neuen Leserlis, die von Magnoliaelectric zu mir gefunden haben! Schön, dass ihr da seid :)

Heute habe ich mal wieder ein kleines Do It Yourself-Projekt für euch, diesmal aus dem Bereich Fotographie: Das Stern-, Herz-, was auch immer ihr wollt-Bokeh.
Darauf gekommen bin ich, weil ich mir doch so sehr eine Lichterkette mit Sternen oder Schneeflocken wünsche. Leider habe ich keine. Da dachte ich mir, gut, wenigstens kannst du mit der Kamera so tun als ob und eine ganz normale Lichterkette in eine Sternlichterkette verwandeln...


Ihr braucht abgesehen von der Kamera nicht viel:
Eine DSLR mit einem lichtstarken Objektiv (am besten F1.8, mindestens F2.8, Brennweite sollte 50mm oder mehr sein)
Schwarzen Karton
Eine Schere oder einen kleinen Motivstanzer

Zunächst mal: Was ist überhaupt ein Bokeh? Bokeh kommt aus dem Japanischen und bedeutet soviel wie "unscharf", "verschwommen". In der Fotografie meint man damit die Qualität der Bereiche, die nicht im Fokus sind. Ihr kennt das bestimmt, wenn man auf ein kleines Objekt in der Nähe (z.B. Insekt) fokussiert, sind die weit entfernten Bereiche im Hintergrund (z.B. Bäume) eben verschwommen. Oder eben auch Lichtpunkte im Hintergrund wie weiter entfernte Autoscheinwerfer oder so. 
Dieser Effekt ist umso ausgeprägter, je größer ihr eure Blendenöffnung wählt. Remember: Große Blendenöffnung = kleine Blendenzahl, z.B. 1.8. Hierfür bietet es sich natürlich an, wenn ihr im AV-Modus / Aperture Priority fotografiert und so direkt eure gewünschte Blendenöffnung einstellen könnt. Den Rest macht die Kamera automatisch. Den Autofokus muss man natürlich ausschalten, man will ja gerade nicht auf die Lichter fokussieren.
Um das zu zeigen, habe ich einfach mal meine stinknormale Lichterkette mit F2.8 und out of focus fotografiert:


So. Das ist ja schon ganz hübsch, aber es geht noch besser. Jetzt schnappt ihr euch den schwarzen Karton, schneidet einen Kreis aus, der genau auf euer Objektiv passt und schneidet oder stanzt in die Mitte vom Kreis ein kleines Herz, einen kleinen Stern oder was auch immer ihr wollt. Ich hatte leider nur ein Ministück schwarzen Karton, der kleiner war als das Objektiv, daher ist meine Variante leider eckig. Aber auch damit ging es ganz gut.


Das befestigt ihr nun vorsichtig mit Tesafilm vor eurem Objektiv, oder man kann es auch einfach davorhalten, wenn man eine ruhige Hand hat und die Kamera auf einem Stativ steht. Hier *klick* wird das ganz gut und verständlich mit einem ausreichend großen Stück Pappe erklärt :D
Wenn ihr jetzt durch den Sucher auf eure Lichtquelle schaut und manuell möglichst nah vor die Objektivebene fokussiert (also extra NICHT auf die Lichter fokussieren, sondern davor), seht ihr, wie Herzen oder Sterne aus den Lichtpunkten werden. Und nicht vergessen, eine möglichst kleine Blendenzahl / große Blendenöffnung einzustellen.


Man muss leider dazusagen, dass das mit Digicams schwieriger ist. Man braucht halt eine lange Brennweite und eine möglichst große Blendenöffnung. Mit meiner Panasonic Lumix geht es zum Beispiel nicht. Aber vielleicht gibt es ja Digicams, die die passenden Eigenschaften haben, keine Ahnung.

Jedenfalls wünsche ich euch viel Spaß beim Ausprobieren! Wenn ihr ein schönes Bokeh gezaubert habt, könnt ihr mir gerne den Link dazu schicken. Bin schon gespannt :)

Mittwoch, 23. November 2011 29 Kommentare

I ♥ Magnoliaelectric


Fast jeder Blog ist auf seine Art und Weise einzigartig. Doch es gibt einen, der einzigartiger ist, der schöner ist, der selbst aus meinen Lieblingsblogs noch einmal heraussticht. Ihr kennt ihn bestimmt, und wenn nicht, holt es nach ;) Die Rede ist von  



Das ist Stef, die in meinem Kopf aber immer unter Magnolia gespeichert ist - als ich das erste Mal dieses Wort, "Magnoliaelectric", las, wollte es mein Gehirn einfach nicht mehr verlassen, es ist zu schön. Stef ist Twentysomething aus Österreich und hat ein unglaubliches Gespür für Momente, Stimmungen und dafür, wie man Menschen am besten dazu bringt, mit einer Einkaufsliste voller Backzutaten aus dem Haus zu rennen.

Ihr Blog ist unheimlich vielschichtig, aber irgendwo muss ich anfangen. Am besten bei der Kategorie, die mich als erstes bei ihr gefesselt hat: Ihre Rezepte, vor allem die Süßen. 
Damals im Sommer klickte ich mich wie immer ein wenig durch die Blogwelt... auf einmal sah ich Stefs fabulösen Pink Rainbowcake. Erinnert ihr euch? Mit einem geschwollenen Bein und Antibiotika im Blut stand ich 5 Stunden in der Küche und buk Schichtkuchen. 


Allein die Bilder... es ist einfach so, Stef kann zaubern. Man will in die Bilder kriechen, in diese warm leuchtende Atmosphäre, in diesen niemals enden wollenden Sommertag. Man sagt das so einfach, "Mein Herz schlug schneller". Aber bei Stefs Rezepten ist das wirklich so. Es ist mehr als nur Essen, es ist eine süße Weltanschauung, die zudem auch noch immer sehr gut beschrieben und leicht nachzubacken ist.

Kommen wir zu der Kategorie, die fast genauso untrennbar mit Magnoliaelectric verbunden ist: Do It Yourself. Unter Stefs mit Klebstoff, Erde und Farbe verschmierten Händen nehmen Träume Gestalt an. Und ja, sie leidet zuweilen schwer an Bastelfieber mit rezidivierenden Motivationsschüben. Aber ich hoffe sehr, dass sie niemals davon geheilt werden wird.


Ein drittes großes Thema ist, wie man auf den vorausgehenden Fotos schon unschwer erahnen kann, die Fotographie. Wenn Stef nicht backt oder bastelt, befindet sich ihr Finger am Kameraauslöser. Sie fotografiert mit Auge, Gehirn und Herz gleichzeitig und dabei kommen wunderschöne, perfekt komponierte und absolut stimmungsvolle Fotos heraus.


In der letzten Zeit hat es zusätzlich zu Stefs neuem Bloglayout auch einige neue Spezialkategorien gegeben: Yummy Friday, Let's Talk About Books und How to be an Explorer of the World. 

Yummy Friday garantiert euch jeden Freitag ein innovatives und köstliches Rezept, mit dem man umso lieber ins Wochenende startet. Wer braucht schon Zott Sahnejoghurt, wenn es Yummy Friday gibt?


In Let's Talk About Books schreibt Stef über eine ihrer großen Leidenschaften: Ihre Liebe zum geschriebenen Wort. So gut wie Stef selber mit Worten umgehen kann, so gerne vertieft sie sich auch in die Worte anderer. Mit Herzblut geschriebene Texte, die auch einem RTL2-schauenden Kohlearbeiter aus dem Ruhrpott (no offense) Lust aufs Lesen machen könnten. Dazu wunderbare Rezensionen. Wer mehr von der Magnolieelectric-Welt will, sollte sich mal ihre Buchtipps ansehen.


Und nicht zu vergessen die Abandoned Places bzw. How to be an Explorer of the World. So etwas habe ich nie zuvor auf einem anderen Blog gesehen. Stef, ihr Bruder und / oder eine Freundin erkunden verlassene Bauernhöfe, Villen und Herrenhäuser, natürlich ohne dort etwas zu verändern und auch nur durch Türen, die sowieso offen stehen. Dabei entstehen ganz ungewöhnliche Fotos, die etwas von dieser atemlosen Spannung beim Betreten alter, verlassener Plätze auch auf den Betrachter übertragen.


Ich könnte euch noch ewig weiter erzählen von Stefs mörderischen Dinnerparties, von schöner Musik wie "A little piece" von den Jezabels oder von dem süßesten Halloweenbuffet aller Zeiten. Doch ihr wisst ja, selber sehen ist tausendmal besser. Habt Spaß!



 


Außerdem habe ich heute noch ein Extra-Bonbon für euch: Erinnert ihr euch noch an die schönen Verpackungen von Kukuwaja? Nun bekommen alle meine Leser 12% Rabatt im Kukuwaja-DaWanda-Shop, und zwar auf alles! Code: "nicestthings". Ich gebe euch einfach mal die Nachricht der lieben Nell von Kukuwaja weiter:

"Alle Leser bekommen schon ab heute Mittwoch 23. November 2011 bis einschließlich zum 06. Dezember 2011 Mitternacht mit dem Codewort "nicestthings" 12% Rabatt auf den Bestellwert im kukuwaja-shop - Ihr bekommt den Rabatt täglich immer auf ALLE Kategorien/Artikel, unabhängig davon welche Kategorie/Artikel bis 6.12 dann rabattiert sein wird - bei der Bestellbestätigung wird der Rabatt dann berichtigt. Der Code muss direkt bei der Kaufabwicklung eingegeben werden, später wäre er nicht mehr gültig."

Hier gehts zum Shop:* klick* . Viel Spaß!

Dienstag, 22. November 2011 42 Kommentare

Kuschelschuhe


Tihi... ich hab es mir gerade erlaubt, diesen Post mit "Fashion" zu taggen. Wobei das angesichts meiner allerliebsten Lieblings-Zebra-Winterkuschelhausschuhe wirklich etwas diskutabel ist:


Meine Füße sind doch immer solche Eisklumpen, aber seit ich diese süßen Fellungetüme letztes Jahr bei Hunkemöller gesehen habe, nicht mehr. Am liebsten würde ich damit auch das Haus verlassen. Ich fürchte nur, dass die Sohle das nicht aushält... fester Stoff mit Antirutschnoppen ist einfach nichts für die Straße. Hoffentlich halten sie noch ganz lange und laufen sich nicht so schnell ab. Aber da ich eh lieber rumliege als rumlaufe, dürfte das schon in Ordnung gehen :)
Was tragt ihr im Winter, um eure Füße warm zu halten?

Und so langsam hat auch das Nicest Things-Bäumchen seine Blätter verloren... Ich habe den Kontrast vom Design insgesamt etwas erhöht und es ein bisschen winterlicher gemacht. Gefällt es euch?

Montag, 21. November 2011 23 Kommentare

Fallen Leaves


Langsam und fast unmerklich wird es Winter. Der Herbst löscht seine Feuer in den Wäldern. Aus der rotgoldenen Farbenpracht werden kahle Äste, aus orange wird grau, der Nebel wird dichter und wird sich bald über Nacht in Schnee verwandeln. Am Sonntag ist der erste Advent. Es ist Zeit, sich vom Herbst zu verabschieden.


Lieber Herbst, es war schön mit dir: Ein September, der den Sommer vor Neid erblassen ließ. Ein goldener Oktober, gefolgt von einem Nebelkrähennovember. Alles, wie es sein soll. Wir haben Kürbisse ausgehöhlt, mit neuen Stiefeln im Laub geraschelt und geglaubt, dass der golden überglänzte Verfall ewig währt. 


Doch die Welt schläft langsam ein. Aus dem hellen Grau des Himmels werden sich erste weiße Flocken lösen, die die welken Blätter mit einer weichen Decke überziehen. Es wird ruhig werden um uns. Und ja, ich freue mich auf die bleiche Schönheit des Winters. Ich freue mich auf durchgefrorene Finger, die sich an einer Tasse Tee wärmen, auf Mandarinenduft und auf unseren Adventskranz. Und vor allem freue ich mich auf den ersten Schnee, der vielleicht schon bald etwas mehr Ruhe und Ordnung in die Welt bringt.

Sonntag, 20. November 2011 37 Kommentare

November Morning


Auf einmal war sie da, diese Idee... Ich habe mir für heute morgen den Wecker auf 6:30 gestellt und habe mich noch im Dunkeln aus dem Haus geschlichen. Den November spüren wollte ich, in aller Herrgottsfrühe alleine auf der Welt sein, nur ich, ein blasser Novembermond und das Flattern der großen Krähenschwärme.


Nie hätte ich gedacht, dass ich einmal freiwillig so früh aufstehe. Ich bin doch eine Eule, und was für eine. Frühaufsteher und Menschen, die morgens schon fit und gut gelaunt sind, sind mir ausgesprochen suspekt. Aber jeden Morgen unter der Woche auf dem Weg zur Arbeit denke ich, wie schön doch die Natur ist. Und ich bereue jedes Mal, dass ich in ein garstiges, neonhell beleuchtetes Haus voller Menschen und Hektik gehen muss, bis es draußen wieder dunkel ist.
Wenn ich also für so etwas früh aufstehen kann, warum dann nicht auch mal für etwas Schönes? Sonst gebe ich noch irgendwann dem frühen Morgen selbst die Schuld. Lade alle meine negativen Konnotationen auf ihm ab. Dabei ist der Morgen so schön, wenn man nicht zur Arbeit muss.


Man muss nämlich gar nicht richtig wach werden. Man kann einfach mit offenen Augen weiterträumen. Den Himmel in sich aufsaugen, der von Schwarz zu Blau wird, die Raben, die wie schwarze Früchte auf den dürren Ästen hocken, die Astgerippe, die wie japanische Tuschezeichnungen aussehen.


Und dann, wenn der Himmel langsam hellblau wird, die ersten Menschen auf den Straßen erscheinen und die Bäckereien öffnen, schnell wieder ab ins warme Bettchen und den Morgen gemütlich mit dem Herzjungen und einem warmen Kakao beginnen.

Samstag, 19. November 2011 34 Kommentare

Weekender Bag


Vor einiger Zeit habe ich bei der lieben Ina von Cityglam eine wunderschöne Tasche entdeckt: Die Ranutia Weekender Bag aus der Glossybox Style. Aber Glossybox? Hm. Man liest auf so vielen Blogs davon und dem Abo-Konzept gegenüber war ich schon immer ein wenig kritisch eingestellt. Ich meine, 39,90 im Monat sind nicht wenig und im großen weiten Internet mit unbeschränktem Zugriff auf alle möglichen Onlineshops findet man doch viel eher das, was man sucht. Meine Vernunft sprach einfach dagegen. Tja. Hier seht ihr das Ergebnis:


Gut. Versuchen wir mal, diesen Lustkauf zu rationalisieren:
Das Abo zwingt einen erstmal zu gar nichts. Man kann bis zum 5. des Monats den Kauf für den betreffenden Monat überspringen. Einfach "skip" klicken, dann setzt man den Monat aus und muss nichts bezahlen. Das kann man beliebig oft wiederholen. Wenn man nicht aussetzt und aber trotzdem nichts bestellt, bekommt man für die 39,90 einen Gutschein, den man ein Jahr lang einlösen kann.
Kündigen kann man auch jederzeit - was ich wahrscheinlich bald tun werde, denn mir ging es eigentlich nur um diese Tasche. Und um die Box, die ist einfach so schön, verd****!

Man bekommt also vom Weihnachtsmann in Gelb ein riesengroßes lilafarbenes Paket mit lachsfarbener Deko in die Arme gedrückt - priceless.


Darin befindet sich eine fast ebenso große lilafarbene Glanzbox, die man super zur Aufbewahrung weiterverwenden kann:


Und darin wiederum befindet sich dann auf lachsfarbenes Seidenpapier gebettet ein großer lachsfarbener Samtbeutel mit lila Drawstrings.


Und dann ist man endlich am Ziel angelangt und kann eine, wie ich finde, sehr hübsche Tasche aus dem Beutel ziehen:


Okay, die Tasche ist natürlich nicht aus Leder. Das kann man für den Preis auch gar nicht erwarten. Aber sie macht trotzdem keinen billigen Eindruck und scheint auf den ersten Blick ganz anständig verarbeitet zu sein. Sehr süß finde ich auch das Blümchenfutter:


Die Produkte bei Glossybox sind übrigens alle exklusiv, d.h. die gibt es nirgendwo anders zu kaufen. Ich wüsste ja zu gerne mal, wo Glossybox produzieren lässt...
Was für mich allerdings eher wurscht ist, ist dieses Prinzip mit dem Styletest und dem eigenen Showroom. Man durchläuft ja bei der Anmeldung zur Glossybox Style einen Stiltest, bei dem man sich ein paarmal unter 3 schrecklichen Promioutfits jeweils für seinen Favoriten entscheiden soll (meistens fand ich jedes einzelne Outfit furchtbar). Nach diesem Test werden einem dann 3 persönliche Stilrichtungen zugeordnet, bei mir waren es Romantic, Casual Chic und A Little Wild. Aus diesen Kategorien bekommt man dann monatlich Artikel vorgeschlagen, was einen aber nicht daran hindert, auch aus anderen Kategorien etwas zu kaufen. Ist vielleicht ganz nett für Leute, die nicht so sicher im Kombinieren sind oder ihren eigenen Stil noch nicht wirklich gefunden haben. Aber man muss sich nicht dran halten.


Hier noch mal meine Ranutia Bag in Grau, weil ich sie so mag. Was sagt ihr? 
Und könnt ihr das Wort "Glossybox" schon nicht mehr hören oder mögt ihr das Prinzip?

Habt ein schönes Wochenende und macht es euch gemütlich :)

Freitag, 18. November 2011 16 Kommentare

And the winner is...


Ihr Lieben, erst einmal vielen Dank dafür, dass so viele von euch beim Kukuwaja Gewinnspiel mitgemacht haben! Am Mittwoch war Teilnahmeschluss und heute haben wir einen Gewinner. 
Und damit es noch kurz spannend bleibt und ihr den Gewinnernamen nicht sofort im Dashboard seht, plaudere ich nun noch ein wenig vor mich hin, höhö.
Insgesamt gab es 115 gültige Lose. Wie immer habe ich eine Exceltabelle gemacht, in die ich nacheinander alle Teilnehmer eingetragen habe. Hatte jemand durch einen Blogpost, einen Facebookpost oder durchs Twittern ein oder mehrere Zusatzlose, habe ich den Namen einfach mehrfach notiert. Und dann das Ganze per Random.org ausgelost...


Das kam dabei raus:


Und das ist...

Lilly

von 



Liebe Lilly, herzlichen Glückwunsch! Ich werde dir gleich den Gutscheincode von Kukuwaja mailen. Viel Spaß damit :)
Und alle anderen, nicht traurig sein! Ich werde noch viele Gewinnspiele veranstalten, am liebsten so lange, bis jeder von euch lieben Leserlis einmal was gewonnen hat :D

Donnerstag, 17. November 2011 25 Kommentare

LØV Organic Tea


Eine schöne warme Tasse Tee gehört einfach zum Herbst und zum Winter dazu. Tee ist mehr als nur ein Getränk: Er wärmt kalte Hände wieder auf und macht uns klar, jetzt ist Zeit zum Entspannen. Man kann stundenlang auf den bernsteinfarbenen Flüssigkeitsspiegel schauen, von dem zarte Dampfschwaden aufsteigen. Man kann die Zeit vergessen und seinen Gedanken nachhängen, während man darauf wartet, dass der Tee Trinktemperatur erreicht. Und man kann fühlen, wie er einen von innen wärmt.


LØV heißt "Blatt" in Skandinavien,  die Teemarke kommt allerdings aus Frankreich. Es gibt viele verschiedene Sorten: Rotbuschtee mit Apfel, Orange und Karamell, Schwarztee mit Zimt und Ingwer, Grüner Tee mit Pfefferminz... und eben mein chinesischer Schwarztee mit Rosenblüten. Jede Sorte ist in einer farblich passenden Metalldose untergebracht. Eine Dose mit 100g Tee kostet 10,90€.


Der Tee und die Rosenblüten kommen aus biologischem Anbau und sind mit dem europäischen Biosiegel ausgezeichnet. Ich achte zwar normalerweise nicht groß auf Biosiegel, aber schlecht ist es bestimmt nicht. Ich denke schon, dass die Qualität der Bioprodukte ein bisschen besser ist als das, was man sonst so kauft.


Für einen Schwarztee schmeckt der Rosentee von LØV richtig gut. Eigentlich trinke ich ja lieber grünen Tee, aber den gab es nun mal nicht in einer rosa Dose. Und ich muss sagen, ich bin positiv überrascht. Das Rosenaroma gibt dem Schwarztee eine besondere Note, so dass er nicht mehr so langweilig schmeckt. Allein schon das Gefühl, echte Rosenblätter in Tee zu haben, ist herrlich. Hach ja...
Habe diesen tollen Tee bisher nur bei Rosa Cosa (klick) gesehen - damit ihr wisst, wo ihr ihn bekommt :)

Was für Tee trinkt ihr denn am liebsten? Und gibt es eigentlich noch jemanden unter euch, der auch keinen Kaffee mag, so wie ich, und der deswegen auch Tee in größeren Mengen horten muss?

Morgen lose ich übrigens das Kukuwaja Gewinnspiel aus, das ist ja gestern abend abgelaufen :)

Mittwoch, 16. November 2011 26 Kommentare

Marshmallow Hearts


Am Wochenende gab es viele schöne Momente, an die ich jetzt während der garstigen Arbeitswoche immer wieder gerne zurückdenke. Zum Beispiel am Samstag... 
Den Samstag hatten wir erstmal ganz gemütlich zu Hause verbracht. Man schläft lange, kuschelt sich ein, läuft oder besser gesagt liegt den ganzen Tag in Jogginghose und Fleecejacke in der Wohnung rum und beobachtet bei einem warmen Chai Latte, wie es gegen vier Uhr nachmittags so langsam dämmrig wird.
Und irgendwann fühlt man sich ein klein wenig durchgesessen, ein bisschen dumpf von der Heizungswärme und man kann kaum mehr auf dem Sofa liegen, da man jede Position schon mal hatte und das Nichtstun langsam wehtut. Ja, durchaus ein Luxusproblem :D
Was für ein Glück, wenn dann die Glühbirnen in den Flurlampen durchbrennen und einen auf die perfekte Idee bringen: Noch schnell zum Baumarkt, neue kaufen. Bis in die Stadt sind es ja nur 5 Minuten mit der Straßenbahn.
Also schnell einen Schal und den Liebsten schnappen und raus in die kalte Novemberluft. Das Leben in der Stadt erinnert schon ein wenig an das bald beginnende Weihnachtsmarkttreiben: Bunte Lichter, ein unbestimmbarer süßer Duft nach Pfannkuchen oder Esskastanien, Menschen, die ihren Wochenendeinkauf in vollbepackten Tüten nach Hause schleppen. Wir bummeln noch ein wenig durch die Hauptstraße und natürlich muss ich mal kurz beim Depot und bei Butlers vorbeischauen. Und da finde ich etwas Tolles:


Es ist rosa. Es ist sinnlos. Und ich will es unbedingt haben: Eine große Tüte voll mit Herz-Marshmallows.


Immer wieder bin ich im Geschäft zu dem Regal mit den Tüten hingelaufen, habe sie sabbernd angegafft und habe gleichzeitig gedacht: "Jetzt sei nicht blöd. Du brauchst keine rosa Marshmallows." Beim fünften Mal dachte ich: "Anscheinend doch!".


Sie sind ja durchaus sehr nützlich, um sie in Kakao zu werfen oder Kleingebäck damit zu dekorieren (hypothetisches Kleingebäck - unser Herd ist ja kaputt). Naja wie auch immer, jetzt sind sie meine ganz alleine. Schön, nech?


Und die Glühbirnen haben wir natürlich auch gekauft.


Dienstag, 15. November 2011 29 Kommentare

Jewellery Stand


Es war ja so klar, dass das bald mal wieder passieren musste: Frollein Taika hatte einen akuten Anfall von Haben-Müssen. Ich zeige euch einfach mal das Objekt der Begierde, dann versteht ihr bestimmt, warum. Ein wunderschöner Schmuckständer vom dänischen Label Bloomingville, dazu zwei Seidenarmbänder zum Wickeln mit einem Lotusanhänger → ♥♥♥!!!



Schuld an allem ist Rosa Cosa* - ein Onlineshop, über den ich in der letzten Zeit immer wieder Lobeshymnen gelesen habe. Natürlich musste ich mich selbst davon überzeugen und ich warne euch gleich: Vorsicht, dieser Shop ist gefährlich! Kennt ihr das? Ihr klickt eine Website an und auf den ersten Blick wisst ihr, hier seid ihr richtig. Es ist ein bisschen wie Liebe auf den ersten Blick und eigentlich geht es gar nicht mehr darum, ob ihr etwas bestellt, sondern was ihr bestellt. Kleines Selbstexperiment gefällig? *klick* :D Und, hat es bei euch auch funktioniert? Okay, ich weiß, das ist gemein ;)




Schon seit Ewigkeiten wollte ich so einen schönen Schmuckständer* haben. Meine ganzen Armbänder flogen bisher einfach so rum und ich habe nicht gerade wenige. Jetzt haben sie endlich den Platz, den sie verdienen. Der wunderbare Shabby-Stil passt perfekt in unser Schlafzimmer und das Beste ist, der Schnuckständer ist nicht einmal teuer. 8,90€ der kleine, 11,90€ der große. Und Bloomingville ist eine echt schicke skandinavische Marke.




Und weil ich auch nur ein kleines schwaches Weibchen bin, habe ich mich gleich noch in die Seidenarmbänder von Rosa Cosa* verliebt. Es gibt alle möglichen Farben und auf Wunsch kann das Armband sogar in der Lieblingsfarbe angefertigt werden. Dazu einer oder mehrere der vielen süßen Anhänger aus 925er Sterling Silver: Ein Flügel, ein Mond, eine Friedenstaube... ich fand die Lotusblüte am schönsten. 




Es wird nur schwer, mich zu entscheiden, an welchem Seidenband ich sie trage... rosa oder grau?




Die Seidenarmbänder mit Anhänger* sind mit 29,00 ein wenig teurer, aber dafür ist es auch echte Seide bzw. echtes 925er Silber. Sie sehen einfach super aus, die perfekte Mischung aus ein bisschen schlampig und edel. Sowas liebe ich ja. 




Eigentlich hätte ich ja auch gerne noch bei den Ketten, Tüchern, Taschen und Gürteln von Rosa Cosa* zugeschlagen, aber irgendwann ist halt auch mal Schluss. Wobei, ein ganz toller Tee musste noch mit, den zeige ich euch demnächst auch noch. Vielen lieben Dank an Anja von Rosa Cosa für die tollen Sachen!!!



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