Montag, 30. April 2012 50 Kommentare

May Evening


Ja ich weiß, eigentlich ist ja noch April. Aber alles da draußen sieht aus wie Mai, riecht wie Mai. Das frische Grün an den Bäumen ist schon nicht mehr ganz so zart wie noch vor wenigen Wochen, es rauscht sogar schon ein wenig im leichten Abendwind. Ein intensiver Duft nach jungen Blättern und Fliederblüten erfüllt nach einem warmen Tag die Luft. Insekten summen in der Dämmerung.
Ich musste unbedingt raus, die Stimmung des Maiabends in mich aufsaugen. Einfach loslaufen, zu den kleinen Gärten und darüber hinaus, bis zu den Wiesen mit den blühenden Obstbäumen, dahinter der Waldrand. Den schönsten Baum wählen und ihn mit glühwürmchenfarbenen Windlichtern behängen.


Der Mai ist mein allerliebster Monat. Birkenblätter kauen, Waldmeisterbowle trinken, die erste Nachtigall belauschen. Ich möchte jede freie Minute in der Natur verbringen. Wir haben leider keinen großen Garten mit alten Bäumen, unter denen man bis in die Nacht hinein sitzen kann. Aber bis in die freie Natur ist es nicht weit und was hindert uns daran, die Picknickdecke, Windlichter und einen gut gefüllten Saftkrug einzupacken und loszulaufen? Der schönste Baum wird unserer, für einen Abend. Und vielleicht kommen wir wieder.


Diese Windlichtgläser habe ich beim Depot gekauft, man kann sie aber auch ganz einfach selber machen. Ein altes Konservenglas auswaschen, vielleicht mit transparenter Glasmalfarbe anmalen und mit Draht zum Aufhängen versehen. Sand rein, Teelicht rein, fertig.


Und wenn man ganz genau hinschaut, sieht man kleine Elfen, die mit ihren winzigen Flügeln schlagen und um die Windlichter herumschwirren. Leider waren es ziemlich freche Elfen... nachher zu Hause entdeckte ich 11 Stiche, die nach einer warmen Dusche dann so richtig schön zu jucken anfingen. Okay, es wird Zeit fürs Bett. Hach ja... liebt ihr den Mai auch so sehr wie ich?

Sonntag, 29. April 2012 72 Kommentare

Neu im Wohnzimmer: Lamellenjalousien


Yay - Wohnprojekt 1 von 4 wäre erledigt: Unsere neuen Lamellenjalousien sind da! Unser Wohnzimmer sah ja immer noch etwas kahl aus (klick), und die großen nackten Fenster mit den sichtbaren Heizkörpern haben das Ganze auch nicht gerade wohnlicher gemacht. (Die Projekte 2 bis 4 sind übrigens: neue Lampen, Gardinen fürs Schlafzimmer und Balkon gestalten. Oh, und die gesamte Küche. Aber schweigen wir davon.)


Jetzt finde ich es viel besser. Licht, das durch Lamellenjalousien fällt, ist einfach was Feines. Und da sie weiß sind, wirken sie trotz ihrer Größe relativ leicht, obwohl sie 3m lang und 1,50m breit sind. Zum Glück gibt es so viele Onlineshops, bei denen man sich das alles genau nach Wunsch anfertigen lassen kann. Bei welchem genau wir dann bestellt hatten weiß ich gar nicht mehr, das hat der Herr im Haus erledigt. Aber falls es jemand wissen möchte, such ich es euch gerne nochmal raus.


Das Aufhängen gestaltete sich mal wieder etwas schwierig, da unsere Wohnung ja total krumm und schief ist. Der Fenstersturz ist bei den beiden Fenstern nicht genau gleich hoch, die Wände machen keinen 100%ig geraden Eindruck und überall sind diese tollen Altbau-Heizungsrohre im Weg.
Auch unser Wandmaterial ist ziemlich zickig. Beim Bohren mussten wir einen Metallbohrer nehmen, weil der Steinbohrer kläglich versagt hatte. Der Metallbohrer ist dann abgebrochen... :D


Joa... so sieht es jetzt aus. Es sind außer den Jalousien noch ein paar Kissen neu dazu gekommen, 2 schwarze Sitzwürfel, kleine Dekosachen wie der Raumduft und die Kraniche und frische Blumen auf dem Tisch. Diese Ikealampen kann ich übrigens nur sehr bedingt leiden, da sie ja ungefähr so verbreitet sind wie Heuschnupfen. Aber ein schönes Licht machen sie ja schon und wie gesagt, neue Lampen sind bereits bestellt. Ach ja, und die weißen TV-Elemente haben sich vermehrt, die nehmen jetzt die ganze rechte Wand ein.


Manchmal verunsichert es mich ein bisschen, dass unser Wohnzimmer nun so modern und gar nicht shabby eingerichtet ist. Wir hatten halt noch aus unseren alten Wohnungen ein paar moderne Möbel und wollten nicht alles neu kaufen (naja, wir hätten schon gewollt, wir konnten aber nicht). Eventuell ist das ganze Shabby ja auch nur ein vorübergehender Trend, und irgendwann gefällt es einem nicht mehr. Außerdem darf im Wohnzimmer auch mein Freund ein bisschen mitreden! Der Arme muss sich ja sonst einiges an Altrosa und verspielt gefallen lassen.
Oder meint ihr, man kann da eventuell noch ein paar Shabby-Akzente setzen? Ich bin mir unsicher, vielleicht passt das dann gar nicht und zerstört die klare Linie? Andererseits kann man ja schon mit Vorteil mal ein, zwei alte Möbelstücke in eine glatte, moderne Umgebung packen. Wäre euch für ein paar Tipps sehr dankbar!


Wie siehts bei euch aus? Erzählt mir was von euren Wohnzimmern!

Samstag, 28. April 2012 16 Kommentare

Based


Das ist Joleena. Auf ihrem Blog Based gibt es keine Fragen zu ihrem Design, keine Tutorials, keine Partyfotos. Und auch keine gestreiften Strohhalme und kein Green Gate Geschirr (um mich jetzt selber mal ein bisschen auf die Schippe zu nehmen). Denn Joleena ist anders und das mag ich so, so sehr! Nehmen wir mal ihre Texte. Die sind so ehrlich, so direkt, und gleichzeitig so wunderschön. Ich bin jetzt viel zu spät dran mit ihrer Blogvorstellung, da ich mich immer wieder daran festgelesen habe, an ihren, wie sie es nennt, Gedankenfetzen. Ich nenne es Poesie, aber keine Blümchenpoesie. Eher Asphaltpoesie, geradeaus und konkret. Beispiele?

"Zuviele Bubbles sind viele zuviel." 

"Ich schlafe genug. Ich liege sogar soviel, dass ich schon über Rückenschmerzen klagen könnte. Tue ich aber nicht.  "

Ein bisschen weird, aber (Entschuldigung) saucool! Und ihre Fotos. Schaut mal:




In ihrem Kopf möchte ich mal wohnen. Da muss es toll sein, so viele Magic Moments, so viel Inspiration. Das, was ich manchmal fühle, aber nicht richtig benennen kann, das drückt sie aus mit ihren Fotos und Texten. Man träumt von Hamburg, von Regen an U-Bahnfenstern (joa, das gibt's), von Mut zum Mitnehmen und von Spinatnudeln. Und diese Stimmung macht süchtig, ich habe jetzt an diesem einen Abend ihren ganzen Blog noch mal von vorne bis hinten gelesen. Ihr auch?

Und wo sie mal wohnen möchte, das wollte ich von ihr wissen: Wie würde deine Traumwohnung / dein Traumhaus aussehen?

Joleena: "Momentan würde ich gerne in einer schönen Altbauwohnung mit hohen Wänden und natürlich Stuck an der Decke wohnen - wie soviele. Optimalerweise im richtigen Stadtteil von Hamburg. Und wenn ich irgendwann sesshaft werde mit einer kleinen Familie darf es gerne etwas ländlicher werden. Aber so, dass die Großstadt gut zu erreichen ist. Eine Villa mit großem Garten." 



Donnerstag, 26. April 2012 60 Kommentare

Hot Air Balloon


Da komme ich heute früher von der Arbeit nach Hause, weil ich mal wieder Migräne habe (grrr) und ganz fertig bin und überhaupt, und was finde ich da in unserem Briefkasten? Post von der lieben Yvi von Yvis Own World! Ich konnte es gar nicht fassen - schaut mal:


Yvi hat mir einfach so mal eben die allerschönste Ballonkette der Welt geschickt, zusammen mit Schokolade, einer ganz arg lieben Karte und Flitterstreu in Schwalbenform. Einfach so! Wie lieb ist das denn bitte?!?! Es war weder ein Giveaway noch hatte ich irgendetwas für sie getan... wir hatten nur ein paarmal sehr nett E-Mails geschrieben. Ich hab mich so gefreut, ich kann es euch gar nicht sagen.


Die Kette hab ich schon total ins Herz geschlossen - sie ist nicht nur ganz wundervoll und verträumt und romantisch und vintage und genau mein Ding, sondern ich muss jetzt auch immer daran denken, wie die liebe Yvi sie mir geschenkt hat. An einem eigentlich ganz blöden Tag, der dadurch aber noch richtig schön geworden ist.


Ansonsten fasse ich mich heute mal ein bisschen kürzer. Mein Kopf macht grad keine langen Internetsessions mit und außer glücklich vor mich hin zu grinsen wegen der Ballonkette bringe ich heute auch nichts Geistreiches mehr zustande. Aber das musste ich euch einfach unbedingt erzählen. Und liebste Yvi, auch hier noch einmal: DANKE ♥

PS: Kleines Ratespiel: Aus welchem Roman ist die Landkarte, die ich als Hintergrund für die Fotos verwendet habe?

Mittwoch, 25. April 2012 44 Kommentare

DIY: Wäscheklammern mit Decopatch gestalten


Hättet ihr gewusst, was Wäscheklammer auf Englisch heißt? Ich wusste es nicht. Obwohl mein Englisch jetzt nicht das Schlechteste ist, aber irgendwie kamen in all der Literatur nie Wäscheklammern vor. Jedenfalls habe ich wieder was gelernt und ich habe mein neues Wort auch gleich ein paarmal vor mich hin gemurmelt. Aber mal ehrlich, dieses Wort ist doch selbst für TH-Profis nicht gerade aussprechfreundlich... kləʊððððzzzzpinzzz... 
Aaaaber darum soll es jetzt ja mal gar nicht gehen, sondern um mein neues kleines DIY. Ich darf euch feierlich verkünden, dass sich der weiße Lack dazu herabgelassen hat zu trocknen und ich somit meine selbstdekorierten Wäscheklammern shooten konnte. Yay.




Ihr braucht:

Wäscheklammern aus Holz
Acrylfarbe
Decopatchpapier oder Servietten mit einem schönen Muster
Decopatchkleber (oder vielleicht auch Tapetenkleister?)
Schere
Pinsel


1. Die Wäscheklammern mit der Acrylfarbe anmalen. Am besten geht das, wenn man sie auf einen Schuhkarton klemmt, dann kann man sie bemalen ohne sie anzufassen. Trocknen lassen.

2. Das Decopatchpapier oder die Servietten grob in kleine Streifen schneiden, die ungefähr die Größe der Wäscheklammerseite haben.

3. Wäscheklammer auf die Seite legen, die oben liegende Seite mit Decopatchkleber einstreichen und vorsichtig einen der Papierstreifen auflegen. Andrücken und Blasen wegstreichen. Aber nicht die überstehenden Ränder vom Papier andrücken, die sollen nachher abgeschnitten werden! Darüber eine weitere dünne Schicht Kleber geben und verstreichen. Das macht man am besten mit allen Wäscheklammern erstmal auf einer Seite.

4. Dann sind die ersten Wäscheklammern schon trocken und man kann das Gleiche für die andere Seite machen.

5. Wenn alles trocken ist, die überstehenden Papierränder mit einer feinen Schere abschneiden.


Günstig ist natürlich, wenn der Grundton des Decopatchpapiers ungefähr dem der Acrylfarbe entspricht. Dann sehen die Motive später aus, als wären sie auf die Wäscheklammern gemalt.


Falls es etwas schneller gehen soll, kann man die Wäscheklammern auch einfach mit Masking Tape verzieren. 


Jetzt wird es mir glaube ich noch mehr Spaß machen, meine Wäsche an einem sonnigen Tag in der frischen Landluft auf die Leine zu hängen (wie HIER)!



Und dann wäre es superklasse, wenn ihr noch unserer lieben Lena von Leonie Löwenherz helfen würdet!! Falls ihr es noch nicht auf ihrem Blog gelesen habt, sie ist beim Braun London Trip Gewinnspiel von Bekleidet.de unter die 5 Finalistinnen gekommen. Mit einem ganz tollen Frühlingsoutfit inklusive Luftballons. Und damit Lena auch wirklich gewinnt, jetzt mal alle ihr Foto auf Facebook liken :) Danke!!




Dienstag, 24. April 2012 36 Kommentare

Yummy Brownies

Eigentlich wollte ich euch heute meine neuen selbstgemachten Wäscheklammern zeigen. Aber das Körbchen, in dem ich sie aufbewahren und u.a. auch fotografieren will, ist noch nicht trocken - ich habe es heute vormittag weiß lackiert und der Lack spinnt irgendwie, seit 10 Stunden fühle ich alle 30 Minuten nach ob er endlich trocken ist und jedesmal hole ich mir wieder weiße Finger. Und komme mir langsam ziemlich dämlich dabei vor. Ich höre das Körbchen schon leise kichern... gnaaah! Gleich schütte ich meine Flasche Seche Vite drüber (Hmm, das wäre ziemlich dekadent, oder?).
Zum Glück hatte ich noch eine köstliche Backmischung im Glas da und so gab es wenigstens lecker Frustessen. Brownie Cake - perfekt. Und die Sonne kam dann sogar auch raus!


Zur Feier des nicht trocknenden Lackes habe ich die Brownies in meinen schönen Retro-Mini-Papierbackförmchen gemacht. Die lagen schon ewig im Regal und ich fand es immer zu schade, sie zu benutzen. Aber heute war ein guter Tag, um sich mal was zu gönnen... Gekauft habe ich die Mini-Loaf-Förmchen übrigens bei Holgersons hier in Heidelberg, aber das Internet ist mittlerweile voll von denen...


Die Brownies selber waren ganz einfach zuzubereiten, man musste nur noch 2 Eier und 100g Butter zu der Backmischung geben. Und sie sind sooo lecker geworden... Außen zuckrig-knusprig-knirschig, innen klitschig.


Genau das Richtige, wenn man nachmittags gemütlich auf dem Bett liegt und sich über die Sonnenstrahlen freut, die hin und wieder doch mal durch das Aprilwetter hindurchbrechen.


Am Wochenende soll es ja bis zu 30°C warm werden, bei euch auch? Wie passend, dass ich mich heute mal wieder so gut um meine Bikinifigur gekümmert habe (nicht). Aber egal, ich freue mich schon total darauf... am See liegen, Eis essen - pfui, so wird das ja nie was :D

Sonntag, 22. April 2012 67 Kommentare

DIY: Decopatch Storage Boxes


Nach einer stressigen Woche bin ich jetzt am Wochenende endlich mal wieder zum Basteln gekommen. Oh Mann, wie mir das gefehlt hat in den letzten Tagen! Und zwar htte ich schon lange mal vor, Ordnung in meine DIY-Sachen zu bringen. Meine Bastelkiste war eine einzige Katastrophe: Ich hatte eine große Glossybox Style und da wurde alles reingeschmissen, von Papieren über Farben, Bänder und Stempel bis hin zu Stanzern und Tapes. Da ich ein kleiner Monk bin, habe ich das zwar alles ca. einmal wöchentlich sortiert, aber genauso schnell wurde es wieder unordentlich. Und ich hasse Unordnung! Also das ging gar nicht, vor allem, da sich meine Bastelsachen in der letzten Zeit zusehends vermehrt hatten und die Box kaum noch zu ging. Aber jetzt ist alles wieder gut:


Ich habe mir Blanko-Aufbewahrungsboxen beim Idee Creativmarkt* besorgt, diese mit weißer Acrylfarbe, eingesprüht und mit der guten alten Serviettentechnik (Anleitung HIER) dekoriert. Huch, jetzt im Nachhinein fällt mir grad auf, dass man auf der Kiste da oben ja noch die Serviettenprägung sieht... das soll eigentlich nicht so sein, bei den anderen Boxen ist das auch nicht so. Die Servietten waren recht empfindlich, man musste sie seeeehr vorsichtig andrücken. Aber dafür finde ich sie umso schöner mit dem tollen Rosali-Muster :) Auch die Servietten sind vom Idee Creativmarkt, ebenso wie der spezielle Décopatch-Kleber, (was würde ich eigentlich ohne diesen Laden machen?).

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Drei "Themengebiete" aus meiner Bastelkiste haben jetzt schon ein schönes neues Rosali-Heim gefunden: Meine Papiere...


...meine Farben und Lacke...


...und meine Bänder und Tapes:


Leider gab es nur noch drei dieser Boxen, das hat nicht für alle meine Bastelsachen gereicht. Die Stempelsachen, die Stanzer und Deko-Kleinkram wie Perlen, Federn, Glitter sind im Moment noch heimatlos. Aber ich werde die Tage wieder im Idee-Markt vorbeischauen und wenn wieder Boxen vorrätig sind, schlage ich zu. Und wehe, ihr schnappt mir die weg!


Jedenfalls sieht es jetzt im Regal wieder viel schöner aus. Und auf dem Foto seht ihr übrigens auch mal einige meiner Basteleien aus den letzten Monaten, vielleicht erinnert ihr euch noch an das eine oder andere Teil? Nach dem Basteln weiß ich ja manchmal gar nicht wohin denn nun mit den schönen Dingen, bzw. war mir die Kreide zu schade zum Benutzen und die Glow In The Dark-Gläser nutzen wir nur sporadisch, wenn das Wetter zum Draußensitzen geeignet ist. Die venezianische Maske trage ich auch nicht sehr oft. Daher wohnen meine kleinen Schatzis jetzt alle zusammen im Regal.


Ich weiß ja nicht wie es euch geht, aber ich bin immer unheimlich zufrieden und glücklich, wenn ich wieder eine Kruschtelecke ausgemistet und neu geordnet habe. Also ich leg mich dann jetzt mal aufs Bett und starre meine neuen Ordnungsboxen an. Und was macht ihr heute so? Habt noch einen schönen Sonntag, ihr Lieben!

PS: Ein kleines Interview mir mir findet ihr bei Carousel of Passion :)

Freitag, 20. April 2012 35 Kommentare

Hollister Malaia


Einige von euch wissen vielleicht, dass ich ein kleiner Parfumfreak bin. Ich kann Stunden damit verbringen an meinen gesammelten Abfüllungen zu schnuppern, meine Fullsizes im Regal hin und her zu schieben und auf Parfumo meine Sammlung zu archivieren. Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich bei der lieben Neele von Vanillebrause einen Duft gewonnen habe, den ich sogar schon ewig auf meiner Liste hatte! Und der zudem auch noch relativ schwierig zu bekommen ist: Hollister Malaia.


Eigentlich ist Malaia ein sehr untypischer Duft für mich. Lange war ich ein Fan von Vanille-, Mandel- und Tonkadüften, in letzter Zeit standen dann Puder und Waschmittel hoch im Kurs. Malaia ist nichts von alledem...


Es ist ein frischer Duft, der mich an Urlaub erinnert, an lange amerikanische Sandstrände, an Sand im Haar und Sonne auf der Haut. Er hat aquatische Noten von frischem türkisblauem Wasser, dazu ein paar tropische Blüten die im Unterholz blühen. Stellt euch den Moment vor, wenn ihr im glitzernden Wasser ganz weit rausgeschwommen seid und danach die letzten Meter wieder aus dem Meer watet... eine letzte Welle bricht sich um eure Beine, innerlich seid ihr kühl und erfrischt, von außen spürt ihr die direkte Wärme auf der Haut, die immer noch leicht nach Sonnencreme duftet und auf der das Wasser abperlt... dann aufs Handtuch legen, die Augen schließen und die wärmeren Gerüche des Strandes wahrnehmen, den von der Sonne aufgeheizten Sand, die süßen Düfte der Dünenblumen...


Ich denke, Malaia hat das Zeug zu meinem Sommerduft...  Was tragt ihr im Sommer gerne für Düfte? Habt ihr schon euren Favoriten für dieses Jahr gefunden?

Donnerstag, 19. April 2012 31 Kommentare

Vogelkissen von AU Maison


Jetzt habe ich euch schon länger nichts Neues mehr von unserer Wohnung berichtet. Das lag einfach daran, dass es nichts Neues gab. Die Stuckleistenaktion hing uns wohl noch in den Knochen und wir hatten heimwerkertechnisch mal eine kleine Pause eingelegt. Aaaaber das ändert sich jetzt wieder... ich für meine Teile bin nämlich wieder richtig motiviert, die Wohnung zu verschönern.
Projekt 1 sind weiße Lamellenjalousien fürs Wohnzimmer. Die sind sogar schon bestellt, yippie... es dauert aber wohl noch ca. eine Woche, bis sie kommen. Wir haben nämlich eine Übergröße gebraucht (2 Mal 270x150) und die muss erst angefertigt werden.
Projekt 2 sind neue Lampen, auch schon bestellt, fürs Schlafzimmer (weißer Kronleuchter) und fürs Wohnzimmer (weiße Lampe aus arty Gefussel*.
Projekt 3 sind weiße Voilevorhänge fürs Schlafzimmer  (warum zum Teufel gibt es nur in Frankreich schöne weiße Gardinenstangen aus Schmiedeeisen?) . 
Und Projekt 4 ist, den Balkon weiß zu streichen und dann auch einzurichten.
Bis dahin vergnüge ich mich schon mal ein wenig mit neuen Wohnaccessoires... zum Beispiel dieses Kissen hier:

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Also das puderfarbene mit dem Vogel - die, die meinen Blog schon ein wenig länger lesen, wussten das bestimmt sofort, weil sie das weiße Kissen schon kennnen, stimmts? Als ich dieses Kissen sah, wusste ich jedenfalls sofort, it's just made for me. Ich meine, wie kann ein Kissen denn noch besser zu mir passen? Es ist puderfarben mit grauem Druck, es ist shabby, es ist ein Vogel draufgedruckt. Check.


Die Marke heißt übrigens A.U. Maison und gesehen habe ich es bei Zalando. Oh Mann, ich liebe es, wirklich. Allerdings ist das mit den Dekokissen im Bett so eine Sache - vorm Schlafengehen schmeiße ich nämlich rigoros alles bis auf mein undekoratives Nackenstützkissen und das Seidenkissen gegen nächtlichen Haarbruch (ähem) raus. Also eventuell könnten die Kissen auch auf der Korbtruhe wohnen...


Bin da noch unentschlossen. Ein Daybed zur Kissenaufbewahrung wäre ja mein Traum, aber platztechnisch könnte man es höchstens unterbringen, wenn man den Kleiderschrank verschiebt. Was fast unmöglich ist. Außerdem kriegt Schatzi dann die Krise. Er macht ja fast alles mit der Gute, aber ein Daybed hat er mir so gut wie verboten. Zumindest, so lange dafür der Kleiderschrank verschoben werden muss, was ja an ihm hängen bleiben würde. Joa... ich glaube ich werde das Kissen einfach immer mit mir rumschleppen. So mit beiden Armen fest umklammert und dann verschlafen dahinter rausblinzeln.

Mittwoch, 18. April 2012 7 Kommentare

Dazzled


Ihr hattet ja gefragt, ob ich nicht mal wieder einen schönen Blog vorstellen könnte - sehr gerne, und zwar möchte ich euch heute Dazzled von Julia ans Herz legen. Falls ihr diesen wirklich tollen Blog noch nicht kennt, hier zunächst mal ein paar Infos: Die liebe Julia bloggt seit Juli 2011 auf http://dazz-led.blogspot.de/. Schon auf den ersten Blick sieht man, dass sie einen ganz besonderen und eigenen Stil hat: Ein bisschen vintagestyle, ein bisschen arty, sehr feminin aber zugleich auch richtig cool. Sie hat ein unheimlich gutes Gespür für Mode, Outfits und Accessoires, was ich sehr bewundere. Es macht einfach Spaß, ihre Bilder zu betrachten, denn sie macht ihre Fotos oft an spannenden Orten wie zum Beispiel an Güterbahnhöfen, und noch dazu ist sie ein richtiges Hübschi! Aber Dazzled ist nun keinesfalls ein reiner Fashionblog. Julia zeigt uns auch tolle Do It Yourself-Ideen wie dekorative Mini-Pinnwände oder was man mit Masking Tape so alles anstellen kann. Was ich außerdem sehr bei ihr liebe sind diese ganz individuellen Posts, zum Beispiel über ihren begehbaren Kleiderschrank, ihre Make-Up-Routine oder über ihre Multimedia-Gadgets. Abgerundet wird das alles von Wohninspirationen, Lieblinks gegen die Langeweile oder Aktionen wie Outfit-Contests. Also ein wunderschöner und sehr interessanter Blog von einer supersympathischen Bloggerin! Und jetzt gibt es auch noch ein kleines Interview mit Julia...



Woher nimmst du die Ideen bzw. die Inspiration für deine vielen tollen DIY-Posts?
                   
Die Inspirationen für DIY - Posts nehme ich hauptsächlich aus dem Internet. Ich lese viele schöne DIY - Blogs, wobei der Blog 'A Beautiful Mess' mein absoluter Liebling ist. Wenn ich dort Blogseite für Blogseite stöber sammeln sich oft eine Menge Ideen/Inspirationen an, die ich dann am liebsten sofort umsetzen möchte. Seit neustem gehört auch die Platform Pinterest zu einen meiner Hauptinspirationsquellen. Ansonsten halte ich alles in meinem Inspirationsbuch fest, das mittlerweile ein großes buntes WirrWarr geworden ist, aber mir gefällts :)

       
Dein Blog verrät uns einiges über deine Talente  - unter anderem Modebewusstsein, Kreativität, ein schöner Schreibstil. Möchtest du später auch mal etwas beruflich in diese Richtung machen und wenn ja, was?

Ui, erstmal Danke für die Komplimente :) ja, was den Beruf angeht habe ich schon genaue Vorstellungen. Mir macht das Schreiben schon seit ich denken kann riesigen Spaß, weshalb ich wahnsinnig gerne als Journalistin arbeiten würde. In einer Moderedaktion zu arbeiten bzw. dort erst einmal ein Praktikum zu machen ist schon lange ein großer Wunsch von mir. 


                
Wie würde deine Traumwohnung aussehen?
            
Meine Traumwohnung wäre auf jeden Fall eine Altbauwohnung am besten direkt in der Stadt. Hohe Decken, alter Dielenboden, große Fenster und etwas Stuck an den Wänden stelle ich mir wunderschön vor. Die Wohnung würde ich dann mit vielen kleinen  Accessoires dekorieren und auch Himmelbett und Spiegelkommode dürften nicht fehlen (Ja, ich bin ein Mädchen). Die Einrichtung wäre zum größten Teil weiß und eine Mischung aus alt & neu.

Welche Blogs liest du täglich, welche sind deine Lieblinge?

Ich habe unglaublich viele Blogs,die ich täglich lese. Meine Lieblinge unter dieser Masse sind jedoch, wie schon gesagt, der Blog "A Beautiful Mess", Stef's Blog "magnoliaelectric" und "Teenage Kicks" von Vanessa. Wenn neue Posts dieser Blogs auf meinem Dashboard erscheinen freue ich mich immer wieder wie verrückt und "verschlinge" die Posts in wenigen Minuten.




Gibt es etwas in deinem Kleiderschrank, auf das du keinesfalls verzichten möchtest?
                  
 Ohgott, da gehört auf jeden Fall mehr zu als nur ein Kleidungsstück! Ich würde nicht verzichten können auf ein schwarzes, schlichtes Kleid, eine tolle Jeans, ein weißes Tshirt, einen supersitzenden Cardigan und ein süßes Blümchenkleid. So oder ähnlich sehen nämlich meine Basics aus, ohne die ich echt nur schwer durchs Leben kommen könnte :D

Sooo, ich hoffe euch gefällt Dazzled genau so gut wie mir und ihr besucht die liebe Julia einmal :) Sie hat übrigens auch noch ein ganz tolles Gewinnspiel laufen, bei dem ihr eine echte Levi's High Waisted Shorts gewinnen könnt! Viel Spaß :)

Montag, 16. April 2012 33 Kommentare

Day in Bed


Ganz vielen Dank euch allen für eure lieben, hilfreichen und lustigen Kommentare zu meinem ersten Sweet Table-Versuch! Morgen werde ich hoffentlich dazu kommen, euch zurückzuschreiben - vor allem denjenigen, die Fragen hatten.
Heute musste ich mich dann erstmal  ausruhen. Draußen ist es zur Zeit ja einfach nur grau, trüb und regnerisch, und so habe ich mich mit einem Buch, Tee, leichter Migräne und daher ohne Laptop ins Bett verkrochen. Selber schuld. Man sollte halt auch nicht so viel Buttercremetorte mampfen, bis einem der Kopf wehtut.


Das Buch, von dem ich heute immerhin die ersten beiden Seiten geschafft habe, ist ein ganz und gar seltsames. Und zwar "Die Kunst des Samuel Beckett" von John Fletcher (zack - 5 regelmäßige Leser weniger). Aber lasst mich erklären...
Ihr erinnert euch doch an meinen Valentinstags-Post, in dem ich 4 Bücher rosa eingebunden und auf dem Buchrücken mit L, O, V und E-Herzchen versehen hatte (klick). Auf der Suche nach geeigneten Büchern bin ich vor allem nach Kriterien wie Hardcover, schöne Stoffbindung, mittleres Format, ähnliche Dicke und 4 abgestufte Größen (klein, größer, am größten, und wieder klein) vorgegangen. Der Inhalt der Bücher hat dabei eine verschwindend geringe Rolle gespielt. Also keine. Ja, ich wieder mit meinen Autistenzügen...
Auf einem der Fotos war eines dieser Bücher im uneingebundenen Zustand zu sehen. Natürlich das Schönste mit einem dekorativen naturweißen Einband und einem violetten Etikett, ist doch klar. Bald darauf bekam ich eine entsetzte E-Mail von meiner Mum (Anglistin): "Du hast jetzt nicht wirklich den Beckett in ROSA Papier eingepackt?!?"
Nun ja. Mir ist schon ungefähr klar, dass Samuel Beckett die Krone und der Niedergang des Existenzialismus war, der König der düsteren Pointen, des Nihilismus und der Aussichtslosigkeit. Wenn überhaupt, hätte man ihn und sämtliche Metaliteratur über ihn in schwarzes oder besser noch in GAR KEIN Papier einpacken sollen. Aber Klein-Vera macht rosa Papierchen drum und klebt Herzchen drauf. Hust.
Na jedenfalls wollte ich jetzt mal wissen, an was genau ich mich da eigentlich vergangen hatte und durch meine Aufmerksamkeit dem Werk ein bisschen Abbitte leisten. Aber bei Migräne ist es offensichtlich nicht die richtige Literatur (okay, normalerweise kann ich eigentlich gar nichts lesen, wenn ich Migräne habe). Ich habe es dann wieder ins Regal zurückgestellt. Und den rosafarbenen Einband drum gelassen, hähä.

Sonntag, 15. April 2012 86 Kommentare

Pink Sweet Table

Kennt ihr diese schicken Sweet Tables, die man auf Amiblogs so oft sieht? Mann, war ich da immer neidisch und gleichzeitig voller Bewunderung. Irgendwann wollte ich das auch mal selbst machen, ungefähr so, wie ich irgendwann mal ein Haus bauen oder irgendwann mal eine gute Großmutter sein möchte. Wenn ich mal genug Zeit, Geld und schönes Geschirr habe. Doch dann bekam ich eine liebe E-Mail von Blueboxtree*, einem Onlineshop für richtig schöne und stilvolle Partyartikel. Ob nicht dieser rosafarbene Tortenständer etwas für mich wäre? Ooooh ja, das war er. Und das Projekt "Sweet Table" rückte in erreichbare Nähe...

*Werbung


Okay, mein Sweet Table ist ein Baby gegen das, was man sonst so sieht. Weder habe ich French Windows mit Blick über den Park im Hintergrund noch habe ich selbst bedruckte Schildchen, die jedem Gast erklären was die Erdbeermilch ist und was die Cupcakes sind. Meine Torte ist nur einstöckig und ich habe nur einen Tortenständer - den ich dafür aber über alles liebe. Oh, und was ich auch nicht habe, sind Gäste, hihi... Das war nun alles meine Sonntagsspielerei und außer meinem Freund und mir ist niemand hier, um das alles aufzuessen!


Habt ihr ein bisschen Zeit? Ich muss mich über Buttercreme ausschimpfen. Die ist ja für das Gelingen dieser fancy Ruffle Cakes unerlässlich. Aber trotz des extra dafür bemühten Rezepts von Martha Stewart habe ich mich angestellt wie Bridget Jones. Selbst nach 10 Minuten schlagen mit der Schlagscheibe vom Zauberstab wurde meine Eiweiß-Zucker-Mischung einfach nicht fest!! Habe dann gegoogelt und alle Register gezogen: Schüsseln und Geräte mit Zitronensäure absolut fettfrei gemacht, eine Prise Salz rein und lauter lustige Moves mit dem Zauberstab vollführt. Es mit kalten und mit leicht erwärmten Eiern probiert. Aber nix da. Zweimal 6 Eiweiß hatte ich schon verbraten (was um Himmels Willen soll ich jetzt mit den 12 Eidottern im Kühlschrank anstellen?!?). Dann kam mir die Idee, der Zucker könnte das Problem sein. Mit unseren letzten 2 Eiern ein letzter Versuch, sonst nur Salz und etwas Zitronensaft dazu - es hat geklappt. Aber Martha hat es MIT Zucker geschafft *schmoll* Und Butter so lange schlagen, bis sie weiß ist, liegt auch außerhalb meiner Fähigkeiten. Na wahrscheinlich geht das nur mit einer KitchenAid.


Der Rest war zum Glück keine große Arbeit - Erdbeermilch in die Fläschchen schütten, Popcorn in der Mikrowelle aufpoppen und schnell ein paar Minicupcakes machen. Und der Anblick von meinem fertigen Tisch hat mich dann auch ein bisschen entschädigt. Sind die Punktebecher und die gestreiften Strohhalme nicht einfach nur schön?


Entschuldigt, ich überflute euch gerade mit Bildern... hatte heute echt Entscheidungsprobleme.


10 Stück sind es heute, da müsst ihr nun durch, so wie ich durch die Buttercreme ;)


Und ein Foto vom angeschnittenen Ruffle Cake muss auch sein, sonst hätte ich ja auch meine Schmuckbox mit Buttercreme bespritzen können - zuzutrauen wärs mir ja...


Und oh Gott, das hab ich ja noch gar nicht erwähnt: Wie ihr bestimmt schon gesehen habt, habe ich ja jetzt auch Pompoms!!! Sooo lange hatte ich mir schon welche gewünscht. Mein Freund hat sich erbarmt und hat sie mir aufgehängt, ich bin dafür ja selbst mit Trittleiter zu klein.




Manchmal habe ich ja fast schon ein schlechtes Gewissen, euch immer so böse mit allerlei schönen Shops und Dingen anzufixen... aber von meinem Haarausfall oder meinen 8 Stunden auf Arbeit lassen sich einfach nicht so schöne Fotos machen. Trotzdem dürft ihr jetzt mit mir schimpfen, wenn ihr wollt ;)


Und wer in der Nähe von Heidelberg wohnt, darf gerne vorbeikommen und sich ein Stück Ruffle Cake zur Entschädigung abholen!