Erstmal vielen lieben Dank ihr Süßen, mir geht es schon wieder etwas besser! Heute habe ich mich zwar noch ausgeruht und nichts Großes gemacht, aber vom Anfang der Woche habe ich noch ein Rezept für euch: Rosengelee. Wie ich auf die Idee gekommen bin, weiß ich auch nicht. Auf einmal war sie da. In meinem Kopf ploppte so eine Sprechblase auf, in der stand: "Du könntest doch eigentlich mal Rosengelee machen". Und nein, keine Angst, ich höre keine Stimmen und habe auch keine optischen Halluzinationen :) Hoffe ich. Das Ganze verzögerte sich allerdings dadurch, dass ich nirgendwo genug saubere, ungespritzte, gut duftende Rosen finden konnte. Am besten wären ja welche aus dem eigenen Garten. Haben wir hier in Heidelberg aber nicht. Zufällig habe ich dann in einem netten Obst- und Gemüseladen in der Altstadt ungespritzte Freilandrosen gefunden. Und los ging die Matscherei...

Zur Sicherheit habe ich mir noch ein bisschen Rosenwasser besorgt. Falls die Rosen doch nicht so schmecken oder bitter sind, man weiß ja nie...
Außer ca. 100g ungespritzten Rosen und dem Rosenwasser braucht man sonst nur noch den Saft einer Zitrone und 250g Gelierzucker 2:1. Warum die Zitrone nicht mit auf dem Foto ist, wisst ihr ja bestimmt, gell ;)
Also nochmal übersichtlich:
100g ungespritzte, gut duftende Rosenblüten, am besten morgens gepflückt
Saft einer großen Zitrone
250g Gelierzucker 2:1
etwas Rosenwasser, wenn man den eigenen Rosen nicht so vertraut
Und so gehts:
1. Die Rosenblüten etwas über dem Blattansatz abschneiden, also weg mit dem weißen Teil der Blätter (das Gelee wird sonst bitter). In eine große hitzebeständige Schüssel füllen.
2. 375ml Wasser aufkochen und über die Rosenblätter gießen. Das Ganze am besten über Nacht stehen lassen.
3. Am nächsten Tag den Rosen"tee" abgießen. Die Rosenblüten nicht ausdrücken, sonst kommen so kleine Schwebteilchen in das Gelee.
4. Den Saft einer Zitrone zugeben und das Ganze ggfs. mit Wasser, Rosenwasser, Rosensirup, Apfelsaft... aufgießen, bis es wieder 375 ml sind. Soviel Saft braucht man nämlich für 250g Gelierzucker.
5. Den fertigen Rosensaft mit dem Gelierzucker in einen Topf geben und auf großer Hitze unter ständigem Rühren aufkochen. Mindestens 3 Minuten sprudelnd kochen lassen. Wenn ein Teelöffel der Mischung, auf einen kalten Teller gegeben, fest wird, ist es fertig (=Gelierprobe).
6. TwistOff Schraubgläser heiß ausspülen, auf ein feuchtes Küchentuch stellen und sofort randvoll mit der Mischung befüllen. Ich habe an dieser Stelle noch ganze Rosenblütenblätter als Deko zugegeben. Zuschrauben, umdrehen, erkalten lassen, fertig! Wenn es schnell fest werden soll, in den Kühlschrank stellen.
Wichtig ist wirklich der Zitronensaft, da Rosen ja kaum eigene Säure haben. Die braucht es nämlich zum Gelieren. Hat bei mir übrigens nicht ganz so toll geklappt, das Gelee ist jedenfalls nicht schnittfest geworden. Vielleicht geht es mit dem Saft von 2 Zitronen besser. Zur Not kann man immer noch wieder aufkochen und Gelatinepulver dazugeben ;D Aber lecker schmeckt es auf jeden Fall!
Die Farbe des Gelees hängt sehr von euren Blüten ab. Ich hatte so blassrosafarbene, daher ist auch das Gelee nicht so intensivfarbig. Mit roten Rosen wird es noch viel knalliger.
Und dann kommt der Spaß: Das Verpacken!
So kann man das Ganze nämlich auch wunderbar verschenken.
Auch das
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Kukuwaja, klick. Da gibt es außer dem Motiv für Zucker auch noch welche für Mehl, Kakao, Reis, Tee... auch kleine für Kräuter... Habe schon günstige Vorratsgläser im Woolworth gehamstert und werde bald mal unsere Speisekammer einer Generalüberholung unterziehen :)
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