Samstag, 28. Juli 2012 66 Kommentare

Day On The Beach


Straßenbahn, was ist das? Lohnsteuer, Tertialbescheinigung? Nie was davon gehört. Um mich herum nur Weite, wildes Dünengras, das Meer das türkis in der Sone glitzert und am Horizont ganz dunkelblau wird. Die Sonne knallt vom Himmel, der Wind weht den salzigen, leicht algigen Geruch vom Meer zu uns herüber.


Wie früher, als ich ein kleines Kind war, renne ich sofort zum Meer. 


Es ist zuerst immer eiskalt, wenn man den ersten Fuß an den Spülsaum hält und von der nächsten Welle überspülen lässt. Kleine Tangstücke und Algen bleiben auf meinem Fußrücken zurück, man sackt ein Stückcken tiefer in den Sand ein - bis die nächste Welle kommt.


Ich schwimme weit raus, aber nicht zu weit, das hat mir mein Freund vor meiner Abfahrt verboten und da halte ich mich dran :) Er kennt mich, er weiß was ich für eine Wasserratte bin. Sonst bin ich ja grottig faul, unsportlich und träge. Aber im Wasser fühle ich mich zu Hause, ich schwimme schneller als mein Freund und meine legendäre Tollpatschigkeit an Land verwandelt sich in sowas wie Eleganz :D Sagte er mal, glaube ich. Das Schwimmen hat mir früher in der Schule jedenfalls immer die ganze Sportnote gerettet. (1 + 4) /2 =2,5, ha.


Ich liebe es, wenn man innerlich total ausgekühlt aus dem Wasser kommt, sich die letzten Wellen noch um die Füße brechen und man dann langsam wieder von der Sonne aufgewärmt wird. Auf der Haut noch einzelne glitzernde Wassertropfen, es riecht nach heißem Sand...


Dann einfach auf dem Handtuch liegen, träumen, die Füße in den Sand graben und das Kribbeln von den Sandflöhen spüren (ja, sowas finde ich toll)...


...und zum Schluss noch schnell ein super gestelltes Foto mit meinem Lieblingsarmband machen, für das nur der Arm nochmal ins Wasser gehalten wurde :D Morgen bleiben aber sämtliche Zivilisationsüberreste wie Schmuck und Schminktasche zu Hause. Ist glaube ich eh besser, mit dem Sand und Salzwasser und so...


Wenn der Hunger kommt: Das Strandkleid überziehen, in die sandigen Flipflops schlüpfen und mit offenem Dach und voll aufgedrehter Musik in der Sonne nach Hause fahren. Jack Johnson, Banana Pancakes und Birdpaula, Starfish & Coffee. Dabei möglichst das ganze Auto furchtbar einsanden, das ist nämlich Freiheit.  Es gibt Fisch vom Grill, wir essen draußen im Garten und ich bin ganz schön braun geworden... später laufen wir vielleicht noch mal zu Fuß zum kleinen Strand hier in der Nähe, den Sonnenuntergang anschauen... aber das hat noch Zeit, die Sonne geht hier am westlichsten Ende Europas immer erst ganz spät unter. Und morgen? Das Gleiche nochmal!

Freitag, 27. Juli 2012 50 Kommentare

Bonjour Paris


Ihr Lieben, erstmal muss ich mich bei euch entschuldigen - Mittwoch hatten wir den ganzen Nachmittag und Abend kein Internet und seit gestern bin ich spontan im Urlaub! Ich hatte die Chance, dieses Jahr noch einmal einen kleinen Spontanurlaub einzulegen und bin zu Freunden nach Frankreich in die Bretagne gefahren. Wir waren zwar letztens erst in der Bretagne, aber ich liebe diese Gegend so sehr und habe gerade sowieso frei. Der einzige kleine Wehmutstropfen ist, dass ich ohne meinen Freund unterwegs bin, der zu Hause sitzt und lernen muss.
Daher bin ich leider gar nicht dazu gekommen, auf all eure lieben Kommentare zu antworten. Hier habe ich nun auch nicht so viel Zeit fürs Internet, aber mit ein paar kleinen Posts möchte ich euch schon versorgen. E-Mails und Kommentare werde ich wenn ich es schaffe Stück für Stück zwischendurch oder eben dann beantworten, wenn ich wieder zu Hause bin.


So bin ich also gestern zur Abwechslung mal alleine mit dem Zug von Heidelberg nach Brest gefahren. An sich kenne ich die Strecke gut und habe dank bilingualem Gymnasium damals auch keine Probleme, mich in Frankreich zu verständigen. Aaaaber. In Paris muss man ja immer den Bahnhof wechseln, der ICE Mannheim-Paris kommt Gare de l'Est an und dann muss man zur Weiterfahrt mit dem TGV Paris-Brest mit der Metro rüber nach Paris-Montparnasse. Ein bisschen Zeit braucht man dafür schon und da der ICE  leider 40 Minuten Verspätung hatte, habe ich natürlich den TGV nach Brest nicht mehr bekommen. Der nächste fuhr erst 3 Stunden später und erst wollte ich mich schon aufregen.


Aber dann dachte ich hey, Moment. Nicht aufregen. Du bist in Paris und hast 3 Stunden Zeit, du bist jung und es ist Sommer, was gibt es Besseres? Und mir war sofort klar, wo ich hin wollte. Glaubt es oder nicht, aber obwohl ich früher sehr viel Zeit in Frankreich verbacht habe und auch schon mahrmals in Paris war - den Eiffelturm hatte ich so aus nächster Nähe noch nie gesehen. Eine Schande, oder? Also bin ich trotz schwerem Trekkingrucksack, Laptoptasche und Handtasche los. Und obwohl es heiß war ohne Ende, mein Rucksack mir bleischwer vorkam, ich ständig Angst vor Raubüberfällen hatte und ich generell ganz schön unter müde-Pipi-Durst litt (Paris sehen und sterben, der Spruch kam mir auf einmal ziemlich realistisch vor) - es war genial. Alle Träume und Klischees wurden bedient...


Ein altes Karussell vor dem Bahnhof Montparnasse...


...und die wunderschönen alten Haussmann-Häuser, die so typisch für die Straßenzüge in Paris sind.


Wie oft habe ich davon geträumt, in so einer Mansardenwohnung in diesen alten Stadthäusern zu wohnen, morgens fallen Lichtstreifen durch die Läden, man öffnet die French Windows und sieht durch das schmiedeeiserne Geländer die Tauben auf den Dächern von Paris...

Die 3 Stunden Warten auf den Anschlusszug waren also ein Geschenk, im Nachhinein betrachtet... Mit dem nächsten TGV lief dann alles nach Plan, meine Freunde holten mich in Brest ab und nun genieße ich hier in der Bretagne das komplette Kontrastprogramm zu Paris: Wildes Dünengras, Möwenkreischen, Sonne und Wind, einsame Strände und stundenlanges Muschelnsuchen. Und auf meinem Nachttisch steht ein kleiner Eiffelturm aus Messing, der mich jetzt immer an mein Abenteuer in Paris erinnern wird...

Mittwoch, 25. Juli 2012 83 Kommentare

All About My Eyes


Letztens hatte ich euch ja schon so ziemlich alles über meine Haare und meine Haarpflege verraten (hier),  heute möchte ich diese "Miniserie" ausweiten und euch mal ein bisschen was über meine Augen erzählen (und nein, wir weiten diese Serie bestimmt nicht auf andere Dinge wie "All About My Hüftgold" und dergleichen aus, keine Angst). Viele von euch tragen wahrscheinlich auch Kontaktlinsen und ich denke mal, fast genauso viele oder mehr schminken sich auch regelmäßig. Über meine Kontaktlinsen und über mein Augenmakeup und über beides zusammen möchte ich euch heute mal berichten.


Lena - this post is just for you and your psycho-puzzle ;D

Thematisch passt das Bild hier übrigens gar nicht an den Postanfang, da trage ich nämlich bereits farbige (grüne) Kontaktlinsen. Ich wollte nur ein schönes nehmen, wegen der kleinen Vorschaubilder in euren Blogrolls, ihr wisst ja ;) So, jetzt geht es dann richtig los und zwar mit meiner natürlichen Augenfarbe:

blue eyes - brown makeup


Die Bilder sind übrigens bis auf eine ordentliche Weichzeichner-Kur für meine Stirnfältchen (ich darf das, ich bin fast 30) ziemlich unbearbeitet, damit ihr die Farben besser sehen könnt. Joa - also ich würde das mal als Blaugrauirgendwas-Mischmasch bezeichnen. So laufe ich meistens rum, also mit farblosen weichen Kontaktlinsen, schon seit meinem 13. Lebensjahr und bisher habe ich sie immer (toi toi toi) gut vertragen. Mein Alltagsmakeup ist auch meistens keine farbliche Offenbarung, entweder Grau oder auch mal kühle Brauntöne, weil ich gelesen habe dass Braun blaue Augen hervorhebt. Heißgeliebt: Die Eyeshadows Brulé und Brun von MAC zusammen mit irgendwelchem dunkelbraunem Kajal und brauner Mascara, das wechselt immer mal.


Sooo, aber dann trage ich ja auch noch recht gerne farbige Kontaktlinsen. Klar steht einem die natürliche Augenfarbe immer am besten, aber ich liebe es auch mal ein bisschen zu experimentieren und manchmal gefalle ich mir mit den farbigen Linsen sogar besser. Man kann damit auch viel mehr verschiedene MakeUps ausprobieren... zum Beispiel, wenn ich Lust auf ein violettes MakeUp habe, knallt das mit grünen Kontaktlinsen definitiv mehr. Eine Zeit lang hatte ich sogar ständig braune Kontaktlinsen drin - mein Kindheitstraum, braune Augen (jaja, und glatte Haare - alles was man nicht hat mal wieder) :D

green eyes, violet makeup


Hier seht ihr jetzt zum Beispiel mal meine Augen mit grünen Kontaktlinsen, und zwar sind das diese hier, FreshLook ColorBlends in Mandelgrün (klick*) Die mag ich echt richtig gerne, ich finde die Farbe passt gut zu meinem Teint und den Haaren. Es gibt von FreshLook auch noch andere Farblinsen, sowohl dezentere als auch intensivere (klick*), aber ich mag diesen Mittelweg am liebsten. Von -8,00 dpt bis +6,00 dpt könnt ihr die Farblinsen einfach so bestellen, ich habe sie von Mr. Spex (klick*). Nur torische (d.h. mit Astigmatismuskorrektur) Farblinsen gibt es in der Serie nicht (da mal nach Lunelle Torique Couleur googeln, die sind aber teuer).

*Werbung


Mein violettes AMU (ich kürz das jetzt mal so professionell ab, ja?) habe ich hiermit geschminkt: Lidschatten wieder von MAC - als Highlighter Brulé, im Innenwinkel Phloof, auf dem beweglichen Lid Satellite Dreams und in der Crease und im Außenwinkel Scene. Dazu violetter Kajal, schwarze Wimperntusche.



Dann habe ich noch braune Kontaktlinsen, die ich am liebsten mit blauem Makeup kombiniere. Natürlich gibt es noch viele andere tolle Farbkombis, aber ich zeige euch einfach mal meine liebsten.

brown eyes - blue makeup


Das ist nun ein bisschen schwierig, bei so einer hellen Ausgangs-Augenfarbe einen Brauneffekt zu erzielen. Hier habe ich daher zu den intensiveren Linsen gegriffen, nämlich den FreshLook Colors (klick*) in Hazel. Wobei ich diese für mich nicht ganz so ideal finde. Man sieht den Rand der Linsen überstehen und meine Augen sehen damit irgendwie orange aus. Also da nur eine Empfehlung, wenn ihr von Natur aus braune Augen habt und ein bisschen mehr Leuchten reinbringen wollt. Was früher immer ganz gut geklappt hat bei mir, waren die besagten Lunelle Couleur Linsen in Braun. Die brezeln auch über blaue Augen drüber und es sieht ganz natürlich aus (höchstens ein bisschen grünlich). Aber wie gesagt, die sind teurer.


Jaja, wenn Klein-Vera mit der Remote rumspielt... entschuldigt, aber mein Freund ist gerade in der Lernphase auf eine wichtige Prüfung und da möchte ich ihn nicht öfter als unbedingt notwendig mit Shootings belästigen.


Geschminkt habe ich hiermit: Lidschattenpalette und Kajal von Manhattan, Wimperntusche von Maybelline.


Und dann habe ich noch eine dritte Linsenfarbe, nämlich grau.

grey eyes - rosé makeup


Interessant, wie anders man jeweils wirkt, oder? Okay, hier schaue ich auch wie ein verschrockenes Hühnchen, aber trotzdem. Die grauen Linsen mag ich auch gerne, so richtig steingraue Augen haben irgendwie etwas total Interessantes, finde ich... Das wären dann auch wieder die "mitteldezenten" Linsen, Fresh Look ColorBlends in Perlgrau (klick)*.


Gesamtwirkung (Warum ich die Augen hier wieder so aufreiße, weiß kein Mensch):



Die Augenbrauen habe ich übrigens nicht selber so verzupft, die sind leider so dünn... Und Schminki: Palette von Maybelline, mein absoluter Lieblingskajal Contour Ultra Black von Bourjois und die Lancôme Doll Eyes (aber auch die schafft es kaum, meine Wimpern mal zu etwas Schwung zu überreden).


Kontaktlinsen: Mr. Spex, klick*

Jetzt will ich natürlich wissen, wie sieht es da bei euch aus? Kontaktlinsen oder Brille oder beneidenswerte Normalsichtigkeit? Tragt ihr auch manchmal Farblinsen oder ist das nicht so euer Ding? Und: Wie schminkt ihr euch dazu?

Dienstag, 24. Juli 2012 65 Kommentare

Dreamy Summer Day


Endlich. 30°C, endlos blauer Himmel, Flugzeugspuren sind das einzige Weiß daran. Aufgeheizte Kornfelder die schwer nach Blüten und Stroh riechen. Auf den Wegen liegen Mirabellen. Flipflops, Sommertops, Kinder rennen durch den Wassersprengerregenbogen. Summertime... and the living is easy.


Ich wollte so unbedingt wieder den Somer spüren, war so hungrig danach... nach ich weiß nicht wievielen Wochen Regen und Wolken. Der Herbstkatalog von H&M und das Wort Sommerschluss-Verkauf (statt Sommer-Schlussverkauf) machten mich traurig. Das konnte es doch nicht gewesen sein. Mit dem Sommer war ich jedenfalls noch nicht fertig.


Heute Mittag bin ich losgelaufen, in meinen Stoffballerinas, mit dem Trekkingrucksack auf dem Rücken und der Asiathermoskanne voll mit Wasser in der Hand. Ich wollte mein Sommerabenteuer erleben. Immer weiter raus aufs Feld, in die Natur, vorbei an Schrebergärten und riesigen Gemüsefeldern. Klar, im Juli muss man noch keine Angst vor dem Herbst haben. Aber der süßliche Geruch von reifem Obst liegt in der Luft und erinnert uns daran, den Sommer jetzt wirklich in uns aufzusaugen.


Irgendwann, ganz plötzlich nach 2 oder 3 Stunden war ich angekommen.



Ich hätte auch ewig weiterlaufen können... ich bin eigentlich kein Campingtyp, aber den ganzen Sommer durch laufen, den Rucksack auf dem Rücken, im Maisfeld schlafen und die heißgelaufenen Füße im kühlen Bach kühlen, die Idee fand ich kurz gar nicht schlecht.


Okay, das rosa Porzellanschälchen von Nordal müsste dann daheim bleiben. Aber meine Wasserkanne möchte ich dann bitte mitnehmen und wie ein Milchmädchen in der Hand tragen (oh, eine Milchmädchenbloggerin - haha).


Unter einem Baum in der Sonne wird man so schnell schläfrig... 


...so habe ich die meiste Zeit ganz stupide und glücklich auf mein Foto in der Landhaus Living gestarrt. Jaaaa, meins :D Es ist schon ein lustiges Gefühl, am Kiosk eine Zeitschrift zu kaufen, sie aufzuschlagen und darin dann ein Foto zu sehen, das man selbst gemacht hat. Schaut mal:


Wer kennt es noch? Von meinem Sweet Table Post (klick)? Wenn ich das damals gewusst hätte, hätte ich mir mit dem Ruffle Cake Topping definitiv mehr Mühe gegeben :D Und daaaa, schaut mal, da steht meine URL, hihi...
                             

Und so döse ich und träume unter meinem Sommerbaum... verrückte Dinge von einer Zukunft, in der ich vielleicht irgendwann beruflich das machen kann, was mich ausfüllt. In der ich den ganzen Tag dekorieren, kochen und backen, einrichten, gestalten und fotografieren kann. Ohne das schlechte Gewissen, dass es vertane Zeit ist. Sondern mit dem guten Gefühl, einer Arbeit nachzugehen, die ganz nebenbei noch mein größtes Hobby ist. Klar, der Druck wird dann größer. Klar, man muss auch dann abliefern, wenn man mitten im kreativen Sommerloch hängt. Man könnte argumentieren, wenn es zum Job wird, verliert es seinen Reiz. Aber ist das nicht bei jedem Job so? Und macht man nicht am besten immer noch das, was einen von Grund auf begeistert? Aber das sind eh alles nur übergeschnappte Hirngespinste... ich hätte mir vielleicht besser einen Sonnenhut mitgenommen oder den Kopf wenigstens mal im Schatten gelassen!


Was habt ihr gemacht, jetzt wo endlich wieder der Sommer da ist?

Sonntag, 22. Juli 2012 69 Kommentare

Ombre Desserts


Erinnert ihr euch noch an mein mehr oder weniger freiwilliges Ombre Hair aka Färbeleichen im unteren Haardrittel? Als ich mich hier letztens darüber ausließ, kam mir beim Stichwort "Ombre" etwas in den Sinn... letztens hatte ich auf "Wedding Chicks" (ich gestehe, ich habe eine kleine Schwäche für amerikanische Hochzeitsblogs) etwas ziemlich Tolles gesehen: Meringue in verschiedenen Farbabstufungen, wie ein Rainbowcake. Und Meringue kann ich ja jetzt endlich, ha! Also gleich mal ne Stufe hochgedreht und BUNTES Meringue gemacht.


Seht ihr es, seht ihr es?? Das linke ist das hellste, das in der Mitte ist etwas dunkler und... okay, ich denke ihr habt es gecheckt ;) Das wäre jetzt so der Punkt, an dem mir mein Freund ganz lieb über den Kopf streicheln würde und sagen würde "Feeeein hast du es gemacht". Und damit ihr auch so was Feines machen könnt, schreibe ich euch schnell mal auf, wie ich es gemacht habe (natürlich wieder anders als im Original):

Zutaten:

4 Eiweiß
ca. 200g Zucker
1 Prise Salz
Speisefarbe, am besten Pulver z.B. von Brauns-Heitmann
2 Becher Sahne
2 Becher Quark
2 Päckchen Vanillezucker
frische Beeren (Himbeeren, Brombeeren...)


1. Die Meringue nach DIESEM Rezept x 2 zubereiten. Oder hopp, die Schnellversion: 4 Eiweiß in ein hohes fettfreies Rührgefäß geben und dabei wiegen. Genau die doppelte Menge an Zucker abwiegen und bereit stellen. Das Eiweiß mit dem Handrührgerät schlagen, bis "soft peaks" entstehen. Den Zucker und das Salz langsam einrieseln lassen, weiterschlagen bis sich der Zucker gelöst hat und die Masse cremig ist und glänzt.



2. In so viele Portionen teilen, wie ihr verschiedene Farben haben wollt, bei mir waren es 5. Jetzt ein bisschen mit der Speisefarbe rumjonglieren: Mal hier ein bisschen was dazu, mal da, bis ihr mit eurem Farbfading zufrieden seid.


3. Die Masse grob mit dem Löffel auf ein Backblech klecksen. Es muss nicht schön werden, da ihr ja später eh alles zerbröselt. Macht nur nicht zu dicke Kleckse, sonst dauert es ewig bis alles hart und trocken ist.



4. Bei 80-90°C Ober- und Unterhitze (nicht mehr, sonst gehen die Farben kaputt) ca. 2 Stunden im Backofen trocknen lassen. Danach habt ihr sowas hier:



5. Bringt es übers Herz und zerstört eure kleinen Kunstwerke, schön nach Farben sortiert:


6. Nun schnell noch die Creme anrühren - oder am besten macht ihr das schon während den 2 Stunden Trockenzeit der Meringue im Ofen:  2 Becher Schlagsahne mit 2 Päckchen Vanillezucker aufschlagen. Mit dem Quark zusammen in eine Schüssel geben und vorsichtig unterheben.


7. Jetzt könnt ihr euer Dessert zusammenbauen: Meringue und Creme abwechselnd schichten. Ich nehme fürs Schichten der Creme übrigens immer eine Tortenspritze, dann kleckst es beim Befüllen den Rand nicht so voll. Mit feinen Meringuebröseln und / oder frischen Früchten garnieren.



  
Irgendwie hatte ich in der letzten Zeit nur Essen im Kopf... ach was heißt in der letzten Zeit, das habe ich ja immer, aber bei schlechtem Wetter neige ich nun mal sehr zum Kochen und Backen. Demnächst gibt es aber auch mal wieder andere Themen hier. Es gibt zum Beispiel wieder viel Neues von unserer Wohnung zu berichten: Wir wollen eine Bilderleiste im Wohnzimmer anbringen, der Balkon ist fertig gestrichen und im Schlafzimmer ziehen eine neue Kommode, eine etwas ungewöhnliche Nachttischlösung und eine neue Tischlampe ein. Dann wollte ich euch mal was über meine Kontaktlinsen und meine liebsten Augenmakeups erzählen (Back to the Roots, hihi - wer verfolgt das hier eigentlich schon seit meiner Schminkiblogzeit?) und ein paar Erfrischungstipps gegen schwere Beine & Co. im Sommer geben, jetzt soll es ja endlich wieder warm werden. Natürlich gibt es auch wieder ein bisschen DIY mit selbstgemachten Citronellakerzen gegen die lästigen Mücken und wenn ich das alles habe, kann ich ja guten Gewissens wieder über Eiscreme (joa, schon wieder) und Fondant posten - meine nächsten Foodprojekte. So zumindest der Plan - wie es dann wirklich alles klappt, werden wir sehen :) Ein Tag am See, Geschichten vom Meer und etwas mit Seifenblasen wird auch noch dabei sein. Jedenfalls wird es sommerlich!
                                    
Was habt ihr denn für Pläne, jetzt wo endlich wieder der Sommer da ist?