Mittwoch, 29. August 2012 107 Kommentare

DIY: Armbänder selber machen

So langsam habe ich wohl das Alter erreicht, in dem die Trends aus der eigenen Kindheit und Jugend ein zweites Mal modern werden. Hm. Einerseits doof, weil das heißt ja, dass man nun nicht mehr unbedingt der allerfrischeste Hüpfer ist. Aber andererseits ist es toll, denn man hat das alles noch ziemlich gut auf der Platte. So zum Beispiel diverse Flechttechniken für Armbänder. Freundschaftsbänder, Scoubidou, Perlentechnik... da das in letzter Zeit ja wieder überall zu sehen ist, dachte ich, versuchs doch auch noch mal. Und siehe da - man ist so schnell wieder drin als hätte man nie was anderes gemacht...


Allerdings sind meine Armbändchen jetzt nicht mehr so bunt wie früher. Inzwischen gefallen mir dann doch die etwas gediegeneren Naturtöne besser. Und Motten - ich wollte unbedingt Motten als Anhänger! 


Das braucht ihr:

gewachste Baumwollkordel
Lederband
evtl. Verschlüsse
Perlen
Schere
Tesafilm
Maßband


Ich war so froh, dass ich bei Sayila die ganzen ausgefallenen Anhänger gefunden hatte.  Lauft mal durch die Stadt mit dem festen Ziel, kleine altsilberne Anhänger in Nachtfalterform zu finden - das kann man vergessen.


HIER (klick) gibt es das Pack "Tiere mit Flügeln". Da sind auch noch Eulen, Tauben, Schmetterlinge, Vögel etc. dabei.


Die Blättchen findet ihr HIER (klick). Und nein, leider ist das hier kein Sayila-sponsored-Post. Aber ich dachte, es wäre gemein euch die Links nicht zu geben :D Ich hatte selber so lange danach gesucht.


Ach ja, und oben auf dem Bild waren ja noch Flügel zu sehen. Mit denen hab ich dann zwar nichts gemacht, aber die gäbe es HIER (klick).

Und so flechtet ihr das flache, breite Macrameearmband:


1. Eine kürzere Schnur à ca. 60 cm und eine längere Schnur à ca. 140 cm zuschneiden.
Die kürzere Schnur durch den Verschluss ziehen (oder einfach einen Knoten machen) und schauen, dass beide Enden gleich lang sind.
Die längere Schnur dahinterlegen und ebenfalls beide Enden gleich lang ziehen. Das Ganze mit Tesafilm auf dem Tisch fixieren (oder wie früher mit dem Verschluss oder einer Sicherheitsnadel an der Hose befestigen :D)

2. Nun die rechte Schnur nehmen, über die beiden Mittelschnüre und unter die linke Schnur legen.

3. Die linke Schnur nehmen, unter die Mittelschnüre legen und von unten durch die Schlaufe aus der rechten Schnur ziehen.

4. Festziehen und nach oben schieben - das ist euer erster Knoten. Nun macht ihr einfach genau das gleiche mit der linken Schnur zuerst. Man knotet generell immer mit der Schnur zuerst, die unter dieser "Schlinge" herauskommt, also auf Bild 4. die linke. Mit den Mittelschnüren macht man nie was, die liegen einfach nur da und sind das Gerüst. Am Ende mit den beiden Knotenschnüren und einer Mittelschnur ein Stück normalen Zopf flechten und verknoten. Die überstehenden Fäden und die andere Mittelschnur abschneiden.


Und mit Perlen geht es im Prinzip genauso:


Einfach nach jedem Knoten eine Perle auf die beiden Mittelschnüre auffädeln. Es gibt auch noch eine Technik, bei der man die Perlen auf den beiden Mittelschnüren abwechselnd auffädelt, aber dafür waren meine zu groß. Jetzt habt ihr das hier:

                 
Für die ganz einfachen Knotenarmbänder mit einem Anhänger findet ihr HIER (klick) bei Nell von Kukuwaja auf dem Blog ein super Tutorial. Beim Lernen von neuen Dingen hab ich ja manchmal eine extrem lange Leitung (im Gegensatz zum Altgedächtnis, das funktioniert ;D), aber mit Nells Anleitung hat es sofort geklappt.

Und da ich gerade dabei war und es sowieso mag, ganz viele verschiedene Miniarmbändchen zu tragen, hab ich noch ein paar mehr gemacht:

ein geflochtenes weißes mit Blättern...


eines aus nudefarbenem Leder mit Metallperlen:


...und ein geflochtenes grünes mit Flügelgetier:


Habt ihr früher auch so gerne Armbänder selbst gemacht? Und / oder habt ihr es gerade wieder für euch entdeckt?

Montag, 27. August 2012 71 Kommentare

Red Velvet Whoopie Pies

Cupcakes und Macarons, ihr lebt gefährlich. Eine Invasion aus kleinen pummeligen Süßstückchen macht sich daran, euch von eurem Thron zu stürzen. Und ich bin ganz erstaunt, dass ich das diesmal sogar noch relativ zeitnah mitbekommen habe. Sonst bin ich ja immer eher von der Sorte: "Hö, Schnurrbärte? Die sind in? Seit wann denn das und warum?" Die Whoopie Pies hab ich aber erwischt. Ha. Und jetzt desillusioniert mich bitte nicht und sagt dass die Dinger schon längst wieder Schnee von gestern sind (auch wenn sie es sind, sagt es mir einfach nicht, okay?) Aber ist ja auch wurschtegal, sie sind süß und sie sind lecker - wie auch das ganze andere Bloggerfutter. 


Was sind eigentlich Whoopie Pies? Also so wie ich das verstehe, sind das einfach kleine Burger aus Kuchen. Die Burgerhälften sind aber nicht hart und knusprig wie bei Macarons, sondern eher weich und luftig (sofern man denn genug Backpulver verwendet, ich schau mich hier mal streng von der Seite an). Die Füllung ist wie immer so eine von diesen Cremes, die man nicht richtig hinbekommt: Buttercreme, Frischkäsetopping, Marshmallow Fluff - das kann wohl alles Mögliche sein. Die ist mir diesmal allerdings wirklich gelungen, zum Ausgleich für die zusammengeflatschten Kuchenburger. Wie, verrate ich euch gleich...


Ihr braucht für ca. 24 Whoopie Pies (48 Hälften):

1 Tasse weiche Butter
1/2 Tasse weißen Zucker
1/2 Tasse braunen Zucker
1 P. Vanillezucker
2 Eier
3 Tassen Mehl
2 EL Kakaopulver
1 P. Backpulver
1 TL Natron
1 Prise Salz
1 Tasse Buttermilch
rote Lebensmittelfarbe (Menge nach Geschmack)
(und ich hatte noch ein paar pürierte Johannisbeeren in den Teig gepackt, kann aber nicht garantieren, ob er nicht vielleicht auch deswegen so zusammengeflatscht ist)

Für die Creme:
1 Glas Marshmallow Fluff (ich habs im Rewe entdeckt)
100g Butter
(es gibt tausend andere Arten eine Creme zu machen, aber das hier hat super funktioniert)


1. Zwei Bleche mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 190°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

2. In einer Schüssel erst die Butter mit den drei Zuckern fluffig schlagen, dann nacheinander die beiden Eier zugeben und weitere 3 Minuten schlagen.

3. In einer anderen Schüssel alle trockenen Zutaten mischen: Mehl, Kakao, Backpulver, Natron, Salz. Die Backpulvermenge hab ich euch schon angepasst, das amerikanische ist ja immer etwas stärker, also hab ich mal von 1TL auf ein Päckchen deutsches Backpulver erhöht. Wenn ich da gleich dran gedacht hätte, hätte ich jetzt auch flauschigere Whoopies. Aber naja.

4. Abwechselnd in kleinen Portionen die Trockenmischung und die Buttermilch zu der Butterzuckereiermischung geben, weiter mit dem Handrührgerät rühren.

5. So viel rote Lebensmittelfarbe zugeben, bis euch die Farbe gefällt. Von der Brauns Heitmann Crazy Colors Pulverfarbe musste ich 2 Päckchen, also 4 (!!) Tüten reinhauen und trotzdem war der Teig noch nicht so richtig rot. Vielleicht weniger Kakao nehmen? Beziehungsweise - was haben die Amis da nur für hochpotente Speisefarben? Fast so hochpotent wie ihr Backpulver... 
Gut verrühren. Ob ich euch guten Gewissens die Handvoll pürierten Johannisbeeren empfehlen kann, weiß ich wie gesagt nicht. Ich hatte sie jedenfalls hier dazu gegeben.

6. Den Teig mit einem Löffel auf den vorbereiteten Blechen verteilen, dabei ungefähr so große runde Kleckse machen wie für Macarons. Ca. 10 Minuten im vorgeheizten Ofen backen.

7. Währenddessen die Creme aus einem Glas (200g oder so) Marshmallow Fluff und 100g weicher Butter zusammenrühren. Die Creme dann am besten schon mal in einen Spritzbeutel füllen. 
Ich weiß, das Fluff ist hier schwer zu bekommen und teuer. Aber wenn ihr es irgendwo seht (Rewe) und demnächst vorhabt eine Patisseriecreme zu machen, nehmt es euch mit ;) Pur finde ich es nicht lecker, aber für so eine Creme ist es unschlagbar.

8. Wenn die Burger fertig gebacken sind, kurz auskühlen lassen und die Whoopie Pies zusammenbauen.


Ja, und wie die liebe Moni schon bei Facebook bemerkt hat, war ich mal wieder sehr fixiert auf meinen rosa Eierkarton :D Ich meine, man hätte die Whoopie Pies ja auch mal als kleinen Stapel neben einer Milchflasche fotografieren können oder mal einen angebissenen, aber nee, daran hab ich natürlich nicht gedacht. Dafür gibts jetzt eben eine Fotoserie à la " wir nähern uns aus immer der gleichen Perspektive sukzessive dem Eierkarton" - naja. Aus Fehlern lernt man.


Rezept abgeändert von HIER


(Seht ihr die Creme? Endlich ist sie mal weiß, glatt und die harten Kanten bleiben stehen. Yeeeesssss. Fluff sei Dank.)


Habt ihr auch schon Whoopie Pies gemacht? Und nur mal so zum Spaß, was glaubt ihr wird denn der nächste Backtrend nach den Whoopies sein?

Edit: So richtig gelungene, fluffige Whoopies findet ihr nun auch bei Ina, da könnt ihr sogar ein Stapelfoto sehen :D Schaut unbedingt mal bei ihr vorbei, klick. Ihr seht, Whoopies erobern die Welt ;D

Samstag, 25. August 2012 61 Kommentare

Balcony And Watermelon Lemonade

Jetzt gibt es doch noch einen Balkonpost. Eigentlich hatte ich das für dieses Jahr schon abgeschrieben, da ich leider alle unsere Balkonpflanzen außer... nein, stop, ich hab sie wirklich ausnahmslos ALLE gekillt. Die Erdbeeren waren zu eng in der grünen Zinkwanne gepflanzt und haben komische "ich will hier weg" Triebe in alle Richtungen ausgebildet. Und dann sind die Blätter grau und knusprig geworden. Die Tomate ist erst wunderbar in die Höhe geschossen, dann aber, als sie 2 Meter hoch war, ist sie trotz Fixierstab einfach umgeknickt. Und bei der kleinen Tanne bin ich leider viel zu spät vom Palmengießprogramm (alle zwei Wochen eine Überschwemmung) abgekommen. Ich bin schon ein bisschen traurig darüber und es tut mir leid für die Pflanzen, es war echt keine böse Absicht. Nächstes Jahr klappt es hoffentlich besser, immerhin hab ich jetzt sogar ein Buch über Balkonplanzen.


Aber jetzt habe ich doch noch Zeit und Lust gehabt und habe endlich mal Wände und Boden von unserem Balkon gestrichen. Das war so unglaublich nötig... Vorher: dunkelgrauer Rohbeton mit Rissen, riesigen Farbklecksen in Weiß, Jadegrün und Altrosa (hust) und Flecken von wegen Ekligkeit rausgestellten, durchsiffenden Mülltüten (sorry, das war jetzt wirklich bäh). Gelbe Wände. Nachher: Weiße Wände und zauberhaftes, gleichmäßiges Leberwurst auf dem Boden. Na gut, nennen wir es mal Taupe, das ist schicker. Und das wollte ich euch zeigen. Dazu habe ich auch extra ein paar Pflanzen aus dem Schlafzimmer geholt und auf den Balkon gestellt.


Laut Bauhausmännchen muss man extra Fußbodenfarbe nehmen, da zum Beispiel Fassadenfarbe nicht trittfest ist. Und die Fußbodenfarbe kann man sich in jeden gewünschten Farbton mischen lassen, yey! Das ist wieder dieses Swing Color Mix System aus dem Bauhaus, das wir schon für alle Wandfarben in unserer Wohnung verwendet haben. Die Farbnummer für diesen schönen GrauTaupeBraunRosa-Ton ist übrigens M401. Das war vielleicht ein Spaß: "Schaahaatz, schau mal, ich hab unseren Balkonboden rosa gestrichen" (höhö)...


Allerdings ist das Männern glaube ich total egal, so lange auf dem rosa Balkonboden ein Tisch mit Essen, idealerweise Fleisch, draufsteht.


Selbst Wassermelonen und Wassermelonenlimonade tun es schon an so komisch schwülwarmen Tagen. Ich habe die Wassermelonen fein püriert und den Saft dann gar nicht mehr mit Wasser verdünnt. Ein bisschen süßer Sprudel fürs Kribbeln noch dazu...

Zutaten:

1/2 Wassermelone
1/2 Zitrone
200 ml süßer Sprudel

Wassermelone schälen, entkernen und das Fruchtfleisch in Würfel schneiden. Fruchtfleisch zusammen mit dem ausgepressten Saft der halben Zitrone in ein hohes Gefäß geben und mit dem Stabmixer / im Standmixer fein pürieren. Zum Schluss den süßen Sprudel leicht unterrühren.



Und wieder mein neu für mich entdecktes Fotoformat: hochkant! Ich übe aber noch :D



Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr einen Balkon, einen Garten, einen grünen Daumen oder seid ihr auch so ein hoffnungsloser Fall wie ich?


Und dann noch etwas. Bis Montag läuft noch das Smashbox-Voting bei Facebook und da sind auch Lena von Leonie Löwenherz und Alexandra von Shias Welt dabei. Die beiden möchte ich gerne unterstützen, daher freue ich mich über jeden Klick für die beiden. Man muss sich nicht registrieren o.ä., sondern einfach nur auf "Für dieses Video stimmen" klicken. Also wenn ihr möchtet - vielen lieben Dank!



edit: Ja, ein Vorher-Nachher-Foto wäre natürlich gut... Moment ich schau mal, hab direkt zwar keins gemacht aber vielleicht ist bei den alten Fotos vom Umzug noch was dabei... edit2: Mist. Natürlich nicht. Madam fotografiert ja nur schöne Dinge. Aber stellt es euch ganz hässlich und siffig vor, die Wände wie gesagt gelb mit abblätterndem Putz und der Boden grauer Beton mit zum Teil Kieselsteinchen drin und ganz viele Flecken von Aktionen mit Sprühfarbe und gammligen Mülltüten. Dazu war er früher auch noch voll mit Pappkartons, alten Lampen und Gardinenschienen...

Freitag, 24. August 2012 40 Kommentare

Angel Wings


Ich liebe Schmuck. Das wisst ihr, oder? Die, die hier schon ein bisschen länger mit dabei sind, haben ja schon den einen oder anderen Post zu dem Thema mitbekommen. Dementsprechend war ich ganz aufgeregt, als mir die liebe Beata von Amberemotion schrieb. Sie erzählte mir, dass sie ein neues Schmuckstück in ihrer Kollektion hat, mit dem sie persönlich ganz viel verbindet. Ein kleiner Engel (klick*), aus massivem Silber gegossen, den sie für ihre Tochter entworfen hat. Sie dachte bei diesem Schmuckstück daran, es für eine Taufe, Kommunion, oder wie sie sagte "einfach für die Liebe" anzubieten. Normalerweise macht sie all ihre schönen Fotografien für den Shop selber, aber diesmal suchte sie noch nach einer Idee. Ob ich eine hätte? Diesen kleinen Auftrag habe ich sehr gerne angenommen.

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Als ich den Engel in den Händen hielt, war ich zuerst ja schon ein wenig nervös. Beata war mir während unserem Mailwechsel sehr sympathisch geworden, ich fand es toll mit wie viel Liebe sie ihre Schmuckstücke selbst designt und bearbeitet. Und nun hatte sie mir diesen wertvollen Engel anvertraut, den sie extra für ihre Tochter entworfen hatte. Da wollte ich natürlich keinen Mist machen. Also habe ich zur Sicherheit mal drei verschiedene Bilderserien gemacht...


Das ist die Hauptserie, die habe ich vor allem gemacht, um die Engelskette erstmal selbst zu zeigen. Ein alter weißer Molkereibecher (nicht lachen, sowas verkörpert für mich irgendwie Unschuld und Einfachheit) und natürlich Federn - das war mir relativ schnell klar, dass ich was mit weißen Federn machen wollte.


Übrigens meine ersten "richtigen" Bilder im Hochformat, habt ihr es bemerkt? Klingt komisch, aber es war für mich erstmal ganz ungewohnt, mit der Bildaufteilung und allem. Ich war ja bisher immer das Querformat gewohnt und da ging es zuletzt mehr oder weniger automatisch. Aber ich wollte eben mal bewusst nicht das machen, was ich sonst immer mache.

Die beiden anderen Fotoserien hatte ich gemacht, weil die Kette ja ein ganz variables Einsatzgebiet haben sollte. Zum Thema Taufe oder Kommunion...



Oder für Weihnachten...


Seinen eigenen Regenbogen kann man übrigens ganz einfach selbst erzeugen, indem man ein umgedrehtes Dessertschälchen mit dickem Glasboden auf eine Flasche Hitzeschutzspray in die Sonne stellt. Und eine Bokehstation ist schnell gebaut aus Kisten, einer Pappe mit Alufolie, rosa Knackfolie, einer Batterie-Lichterkette und einem langen Max (der Pinsel da). Weil ihr doch manchmal ganz gerne seht, wie chaotisch das so bei mir abläuft ;)


Und dann dachte ich bei dem Engel noch an etwas anderes. Vielleicht wollen ja auch erwachsene Frauen die Kette tragen. Der kann nämlich beides, der Engel. Kindlich-unschuldig-süß oder eben auch mal weiblich. Das ist die dritte Serie:


Da musste ein Kontrast her. Am besten mit einem alten, verwaschenen Top in einer undefinierbaren Schlammfarbe, zerzausten Haaren und Dreckspuren auf der Haut. Wahrscheinlich sind da irgendwelche präpubertären Kindheitserinnerungen an Lara Croft bei mir hochgekommen... leider wurde mir da durch mein Aussehen doch ein wenig die Umsetzung erschwert. Aber man tut was man kann. You get the idea.


Hiervon konnte ich leider nicht ganz so viele Bilder machen, da mich dann ein älterer Herr in einem Mercedes 200D von seiner tollen Shabby-Garageneinfahrt vertrieb :D


Und da das alles so viel Spaß gemacht hat, hängt mein nächstes Fotoprojekt für Amberemotion bereits auf meinem Schmuckständer. Das durfte ich mir aussuchen und ich trage es nun fast jeden Tag. Aber davon ein andermal! Leicht war die Wahl jedenfalls nicht, da Beata einfach zu viele schöne Dinge hat. Allein die Ideen... zum Beispiel diese Ohrringe, ein Silbernetz mit Perlen drin (klick*), wie ein Fischernetz. Darauf muss man ja erstmal kommen! Oder was ich auch so mag, solche ganz filigran gearbeiteten Stücke wie diese Blätterkette (klick*). Und alles ist mit Liebe handgemacht, nur mit Naturmaterialien wie Silber, Perlen, Bernstein oder Lava. Man kann sich sogar auf Wunsch etwas anfertigen lassen, das heißt, die Schmuckstücke trägt nicht jeder. Sogar bis hin zur Verpackung ist alles super liebevoll gemacht:


Gefallen euch die Sachen? Auf dem Amberemotion-Blog von Beata könnt ihr immer wieder ein Schmuckstück aus ihrer Kollektion gewinnen, im Moment ist es eben dieser süße Silberengel im Wert von 75 Euro! Also falls ihr gerade ein besonderes Geschenk sucht, für eine Taufe, fürs Patenkind, schonmal für die Kommunion, als Beschützer oder Glücksbringer, für die beste Freundin oder einfach für euch selbst, nutzt eure Chance und schaut vorbei ;) HIER (klick)* gehts lang.

Mittwoch, 22. August 2012 244 Kommentare

Day By The Lake

Es ist Mitte August, die Hitze steht auf dem Asphalt, die Heuballen liegen fertig auf den Feldern. Die Luft flimmert. Hochsommer. Der nun jederzeit fast unmerklich zum Herbst hin kippen kann. Vielleicht war ich deswegen so sommerhungrig in den letzten Tagen. Raus aus der staubigen Stadt wollte ich, raus aufs Land, um dort den Sommer zu erleben wie ich ihn aus meiner Kindheit kenne. Und was gibt es da Besseres als einen Tag am See?


Romantikmodus over. Heidelberg ist ja was schöne, beschwimmbare (yey, ich spreche Beamtendeutsch) Gewässer in gut zu erreichender Nähe angeht, eher Notstandsgebiet. Vor allem, wenn man auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen ist. An der Neckarwiese habe ich mich nach einem kompletten Studium hier in Heidelberg nun wirklich langsam sattgesehen. Und an die Seen in Heddesheim oder Ubstadt-Weiher braucht man mit öffentlichem Nahverkehr plus Fußweg dann doch ziemlich lange. Gut machbar ist dagegen der Badesee in Bad Schönborn Langenbrücken - 15 Minuten S-Bahn, 15 Minuten Fußweg. Den See selbst finde ich auch ganz nett, mit Liegewiese, Steg, kleinen Sandbuchten und dekorativem Schilf. Oder habt ihr sonst noch gute Tipps, ihr Leserlis aus der Umgebung?


Leider konnte ich von dem wunderbar türkisfarbenen Wasser, das so klar ist und  in der Sonne glitzert, keine Nahaufnahmen machen. Wie gerne hätte ich den Blick eingefangen, den ich beim Schwimmen und Tauchen hatte. Wie aus der Eiswerbung sah das aus. Das hier meine ich: klick. Aber das Risiko wollte ich mit der Kamera nicht eingehen.


Und an Land war es ja auch schön, denn wir hatten neue, flauschige Handtücher in den schönsten Sommerfarben von PIP Studio dabei (via Zaubergarten*). Die Handtücher haben den Namen "Birds in Paradise" - daran muss ich irgendwie jedesmal denken wenn ich sie betrachte, und dann freue ich mich ganz arg. Klingt ein bisschen komisch, aber so ist es :) Von Zaubergarten* hatte ich euch ja schon ein paar Mal erzählt, erinnert ihr euch noch? Der Name sagt eigentlich schon alles, dort gibt es von Geschirr über Bettwäsche bis hin zu Kosmetik, Taschen und Geschenkideen die tollsten Dinge.

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Und natürlich musste ich auch unsere Trinkflasche passend einpacken. Kennt ihr den Trick, wie ihr eure Getränke auch ohne Kühltasche o.ä. schön kühl halten könnt? Einfach ein mit kaltem Wasser getränktes Küchentuch darumwickeln. Woher das Küchentuch ist kann ich euch leider nicht sagen, es war ein Geschenk von meiner Patentante (es steht Paris drauf, dass ich es liebe ist wohl klar).


In der Flasche war einfach mit etwas Traubenzucker gesüßter Hibiskustee. Die Gläser sind von Rice, praktischerweise sind sie aus Kunststoff und damit unkaputtbar. Und trotzdem ganz schön schick, oder? Die gibt es hier*, genauso wie diese kleinen Foodboxen*. Darin hatten wir verschiedenes Obst in kleinen Stückchen.


Wie ich solche Tage liebe. Schwimmen, auf dem Handtuch in der Sonne trocknen, sich dann in den Schatten verziehen, Erdbeeren essen und lesen... Jaaa das Bild hatten wir so ähnlich schon mal, aber hier sind Sonnenflecken drauf! Ein Herz für Sonnenflecken.


Und ertappt wurde ich diesmal auch bei meinen Shootingaktionen, haha. Nadine von Dreierlei Liebelei (klick) war an dem Tag nämlich auch in Langenbrücken am See und schrieb mir danach eine Mail, ob ich vielleicht auch da gewesen wäre? Sie hätte da so ein Mädel gesehen das aussah wie ich, mit einer Spiegelreflex und die Sachen hätten auch so nach mir ausgesehen. Volltreffer, Nadine! Und wie gesagt, das nächste Mal melde dich :)


So, und wie die Überschrift ja schon sagt, habe ich ja noch etwas Schönes für eine von euch (dass eineR von euch das haben möchte, davon gehe ich jetzt mal nicht aus). Und zwar ist es eine hübsche Cosmetic Bag von PIP Studio, die ich im Namen von Zaubergarten an euch verlosen darf!


Alles, was ihr dafür tun müsst, ist mir unter diesem Post einen Kommentar zu hinterlassen, mit dem kurzen Vermerk, dass ihr gewinnen wollt! Einzige Bedingung: Ich muss euch im Gewinnfall irgendwie kontaktieren können. Sei es per E-Mail oder über euren Blog, falls ihr einen habt, also lasst mir irgendetwas da, E-Mail oder Blog-URL, wie ich euch finden kann falls wir uns nicht eh schon kennen.

Sonst gilt wie immer das "Kleingedruckte":

Mitmachen darf jeder, auch anonyme Leser. Das Gewinnspiel ist für Leser aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Wenn ihr unter 18 seid, fragt bitte vor der Teilnahme eure Eltern, ob ihr mitmachen und mir im Gewinnfall eure Adresse geben dürft. Es endet am Sonntag, den 26.08.2012 um 23:59. Ich werde den Gewinner dann mit random.org auslosen und kontaktieren. Die Kosmetiktasche wird dem Gewinner direkt von Zaubergarten zugeschickt.

Viel Glück!!

Und wie siehts bei euch aus, habt ihr einen schönen See zum Erfrischen in der Nähe? Oder habt ihr sogar das Glück, am Meer zu wohnen?