Okay, das hier geht nicht mal mehr als Last Minute durch. Wahrscheinlich seid ihr schon alle längst auf euren Parties oder habt eure Sweet Tables fertig gerichtet - wenn ihr denn überhaupt irgendwelche Halloween-Ambitionen habt. Aber früher habe ich es leider nicht geschafft (Alltag, Leben, Lernen - sowas halt, ihr kennt das ja) und zeigen möchte ich es euch trotzdem. Fürs nächste Halloween und überhaupt, es leuchtet im Dunkeln!!!! Kreisch.
Also ich habe 2 verschiedene Cupcakedesigns gemacht, nach dem selben Grundrezept HIER für den Teig. Das Frosting leuchtet in beiden Fällen unter Schwarzlicht, das Rezept kommt weiter unten.
Wie bitte, ich hab mal gesagt, dass ich keine Cupcakes mehr machen will weil überstrapaziert und overrated und überhaupt? Stimmt. Aber diese leuchten im Dunkeln!!!! Falls ich es noch nicht erwähnt habe. Und als Kind der Achtziger kriegt man mich mit Glow In The Dark immer.
Wie bitte, ich hab mal gesagt, dass ich keine Cupcakes mehr machen will weil überstrapaziert und overrated und überhaupt? Stimmt. Aber diese leuchten im Dunkeln!!!! Falls ich es noch nicht erwähnt habe. Und als Kind der Achtziger kriegt man mich mit Glow In The Dark immer.
Aber jetzt erst mal zu den Hexencupcakes. Die leuchten zwar auch, da es das gleiche Frosting ist, aber das ist hier nicht so von Interesse. Hier fand ich einfach diese Idee von Pinterest total süß (klick), leider ist als Quelle nur ein Tumblr angegeben. Also wenn jemand weiß, woher...? Jedenfalls, ihr wisst ja, dass ich auf das quietschorangene Halloween nicht so stehe, da fand ich diese Hexencupcakes gerade perfekt. Einfach, aber geschmackvoll und subtil gruselig. Ohne Orange. Ich habe es etwas abgewandelt mit anderen Wrappern und einem echten Ast für den Hut... der Besen ist einfach aus Bast, den man bündelt, um ein Holzstäbchen bindet und an den Enden abschneidet. Selbsterklärend, oder? Und der Hut geht so:
1. Man braucht: schwarzes Tonpapier, Schere, Tesafilm, Bleistift und zwei verschieden große runde Formen, Dosen o.Ä.
2. Entlang der Dosen mit Bleistift einen großen und einen kleinen Kreis auf das Tonpapier malen. Ausschneiden.
3. In den kleineren Kreis mit dem Bleisitft oder der Schere ein Loch pieken.
4. Den größeren Kreis in der Mitte durchschneiden (halbieren), zu einer
Tüte drehen und mit Tesa an dem kleinen Kreis befestigen. Den Hut auf
ein Holzstöckchen oder einen Ast stecken.
Das Männchen so: "Was ist das denn?" Ich: "Hexencupcakes" Er: "Das soll eine Hexe sein?!?" Ich: "Naja, die Hexe selbst ist tot oder halt grad nicht da, was weiß ich, das ist ja grad das Gruselige daran..." - Männer ;D
Die Wrapper erinnern mich irgendwie an einen schmiedeeisernen Zaun um ein altes, verlassenes Manor House. Oder an dornige Ranken. Solche wollte ich ja unbedingt haben... da gibt es zwar noch tollere von Wilton, aber die konnte man nur in den USA bestellen und das mag ich nicht so gern. Vor allem, wenn es schnell gehen soll. Die hier sind aus GB via Auktionshaus.
Sooo, und da sich eh schon ein kleiner Geistercupcake auf das letzte Bild geschmuggelt hat, geht es jetzt gleich mal mit den Leuchtviechern weiter. Auch das habe ich bei Pinterest gesehen (die Seite setzt mir nur Flausen in den Kopf, tsss) und es stammt wohl ursprünglich von Sweet Little Thang (HIER). And the secret ingredient is... Tonic Water!
Man muss allerdings dazu sagen, dass das Frosting nicht ganz von selbst leuchtet, sondern nur unter Schwarzlicht. Aber Schwarzlichtröhren sind nicht so teuer, die gibt es für ca. 20€ im Baumarkt. Wir haben jetzt jedenfalls eine (grins), die ich zu meinen anderen aus blogtechnischen Gründen angesammelten Kuriositäten packen kann (riesige Regalböden als Fotohintergrund, wunderschöne brünette Perücken...)
Der leuchtende Inhaltsstoff ist übrigens das Chinin, das in saurer Lösung (also hier Kohlensäure) dieses Verhalten zeigt. Es klappt also auch mit Bitter Lemon, aber nicht ganz so gut. Vielleicht gibt es ja noch andere Lebensmittel, die unter Schwarzlicht leuchten... werde das in den nächsten Tagen mal testen.
Der leuchtende Inhaltsstoff ist übrigens das Chinin, das in saurer Lösung (also hier Kohlensäure) dieses Verhalten zeigt. Es klappt also auch mit Bitter Lemon, aber nicht ganz so gut. Vielleicht gibt es ja noch andere Lebensmittel, die unter Schwarzlicht leuchten... werde das in den nächsten Tagen mal testen.
Also das Schwarzlicht ist der limitierende Faktor. Der Rest ist einfach - ganz normale Cupcakes machen und das Frosting nach diesem Rezept anrühren:
250 g weiche Butter
500 g Puderzucker
6 EL Tonic Water
Butter auf höchster Stufe mit dem Handrührgerät schlagen, bis sie weißlich wird. Mit dem Puderzucker zu einer homogenen Masse verrühren. Diese ist zunächst noch ziemlich fest. Dann das Tonic Water unter weiterem Rühren sukzessive hinzufügen, bis die Masse die gewünschte Konsistenz hat (bei mir war es ca. bei 6 Esslöffeln Tonic Water so weit). Und ja, es mischt sich mit der Fettphase... wegen dem Puderzucker wahrscheinlich.
Die Augen kann man aus kleinen Schokodrops o.Ä. machen.
Okay, hier muss ich euch noch was Per-verses beichten. Ich wollte unbedingt reinweißes Frosting für die Geister haben und nicht dieses gelblich-buttrige. Palmin ist ja zu hart für sowas und wie man sonst dieses Vegetable Shortening aus dem Rezept ersetzt, weiß ich nicht? Also ich rede nicht lang drumrum: Ich habe Schweineschmalz genommen. Was den Cupcakes einen etwas ekelhaften Schinkengeschmack verleiht. Also bitte nicht nachmachen, mit Butterfrosting leuchtet es genauso gut!! Aber ich wollte so unbedingt für die Fotos reinweiße Geister und naja, wenn heute Abend Halloweenkinder klingeln, hab ich was für die, höhö ;D
So, und wir machen es uns jetzt mit Kürbisravioli und Blair Witch Project auf dem Sofa gemütlich und warten auf die Trick Or Treat-Kinder. Und ihr so? Happy Halloween, ihr Lieben!





































































