Sonntag, 30. Dezember 2012 85 Kommentare

DIY: Let's Celebrate!

So, da bin ich wieder nach der kleinen Weihnachtspause. Hattet ihr schöne Feiertage? Wir hatten es richtig gemütlich: Weihnachtsmarkt und gebrannte Mandeln am 22. Dezember... Baumschmückbier (wir waren bei meinen Eltern und ich durfte noch einmal ca. 80 Lämpchen verlegen) und National Lampoons Christmas Vacation (ich liebe diesen Film) am 23. Dezember... und Winterspaziergang und Entenbrust an Heiligabend. 
Geschenke zeigen lohnt sich kaum, da ich hauptsächlich Geld für ein neues Sofa bekommen habe. Sonst gab es noch einen großen weißen Holzstern, Yankee Candles und ein Herder Mühlenmesser - angeblich die schärfsten, aber auch die hässlichsten Messer die es gibt, haha. Ein Geheimtipp unter der Ladentheke, nicht rostfrei und handgeschmiedet, so à la "Also wenn se wat rischtisch scharfet wollen un janz egal is wie et aussieht..." Wobei - ich find die Dinger schön. So fürs Foodbloggen... schaut mal. Aber das bekommt ihr noch richtig in Aktion zu sehen.
Die Tage zwischen den Jahren waren dann ein bisschen stressig, wobei bei mir nun leider auch der 100-Tage-Lernplan aufs Examen losgeht. Gelernt hatte ich zwar schon vorher, aber das ist jetzt die richtig heiße Phase. Also nicht wundern, wenn ich etwas seltener posten werde in der nächsten Zeit. Ich versuche trotzdem, eine gewisse Regelmäßigkeit beizubehalten.

Aber jetzt ist ja erstmal noch Silvester - und ich muss sagen, ich bin kein Fan. Dieser Stress schon ab August "Oooh, was machen wir denn bloß an Silvester?" und überhaupt, ich finde es überbewertet...


Es könnte theoretisch ja so schön sein, aber so wie ich es mir vorstelle, wird es irgendwie nie. Problem dieses Jahr: Eine meiner Jahreslinsen ist gerissen und die in weiser Voraussicht gehorteten Ersatzlinsen brennen und werden von meinen Augen gleich wieder rausgeheult. Neue Linsen bekomme ich mit meinen extravaganten Werten erst im Januar. Und um mit Brille Silvester zu feiern (also so richtig draußen in der Welt mit Menschen), dazu ist Madame ja zu eitel. Also gibt's ne, ähm, Hausparty im kleinsten Kreis ;D Aber man kann ja auch zu Hause mit Glitzer um sich schmeißen und Sekt trinken, nech? Und dafür habe ich heute ein bisschen was vorbereitet...
                    

Also wie gesagt, zu trinken gibt es Sekt - für mich mit Cassis-Sirup (Määädchen). Der setzt sich so schön unten ab, wenn man ihn zuerst in das Glas gibt und dann vorsichtig den Sekt drübergießt.
Und morgen will ich noch Krapfen nach einem Rezept von meiner Oma backen, aber eben erst morgen, damit sie frisch sind. Da ich aber morgen keine Zeit zum Bloggen habe, habe ich mir euch heute schon mal Tiefkühl-Miniberliner als Anschauungsobjekt gekauft. Was tut man nicht alles für den Blog ;) Das Rezept gebe ich euch aber trotzdem schon mal:

100g Margarine
100g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
3 Eier
4 EL Schmand
2 EL Rum
 1 TL geriebene Zitronenschale
400g Mehl
1 TL Backpulver
1 EL Puderzucker 

Margarine, Zucker, Vanillezucker und Eier schaumig rühren. Schmand, Rum und Zitronenschale unterrühren. Zum Schluss das Mehl zusammen mit dem Backpulver dazusieben und alles glattrühren. Mit gemehlten Händen oder nassen Löffeln kleine Bällchen formen und diese in der Fritteuse oder einem Topf mit heißem Fett goldbraun backen. Abtropfen lassen und Puderzucker darüber sieben.

Hier also nochmal nicht die Krapfen von meiner Oma. Ich Arme. Muss die jetzt alle aufessen und morgen gibt es wieder welche, dann die echten. Das Leben ist schon hart ;D


Und wenn ich auf meinem Blog noch EINmal ein Bokeh mit den Tine K Windlichtern sehe, kreisch ich (aber verd****, die sind einfach perfekt dafür) :D

Außerdem habe ich noch ein Mini-DIY für euch, und zwar - Achtung originell - Knallbonbons. Auf die Deko mit den kleinen Pompoms hat mich Froilein Schmidtmann gebracht, die kann man nämlich ganz einfach mit Hilfe einer Gabel herstellen! Also Gabelpompoms nach DIESER Anleitung.


Knallbonbons sind selbsterklärend, ne? Kleines Geschenk, Konfetti, whatever in eine leere Klorpapierolle oder ein Stück leere Geschenkpapierrolle füllen. Mit Seidenpapier umwickeln und zubinden. Für die Deko habe ich dann wie folgt Gabelpompoms gemacht:


1. Kleines Stück Wolle zwischen die beiden mittleren Gabelzinken legen. Das ist später zum Zuknoten vom Pompom, muss daher nicht superlang sein aber auch nicht zu kurz, so ca. 20cm.

2. Wolle ordentlich um die Gabel wickeln, ca. 60 mal. Wollfaden abschneiden. Wer will, kann verschiedene Farben nehmen oder einen Glitzerfaden mit aufwickeln.

3. Mit dem kurzen Faden von Punkt 1. einen Knoten um die aufgewickelte Wolle machen. Aber noch nicht ganz festziehen.

4. Wollklumpen vorsichtig von der Gabel schieben und noch mal checken, ob der Zubindefaden auch gut mittig sitzt. Jetzt den Knoten schön fest zuziehen, Doppelknoten machen.

5. Mit einer Nagelschere die Schlingen aufschneiden und den Pompom noch etwas frisieren, bis er schön rund und flauschig aussieht.


Die können für ales Mögliche verwendet werden, zum Beispiel auch für einen Dekostrauß wie HIER bei Nina.

Und wollt ihr noch ein minikleines DIY? Ich habe nämlich Glückskekse gemacht, dieses Jahr allerdings nicht selbstgebacken (Rezept HIER vom letzten Jahr), sondern selbstgebastelt als Deko, wie HIER. Dafür braucht man einfach nur Muffinförmchen aus Papier. Den Boden einmal in der Mitte falten, mit einem Tropfen Klebstoff befestigen und fertig:


Darin kann man wie bei richtigen Glückskeksen auch mehr oder weniger sinnvolle Spüche auf kleinen Papierstreifen verstecken.


Oh, und die Zahlenspieße sind theoretisch auch ein DIY. Einfach aus den berühmten Farbkärtchen aus dem Baumarkt Zahlen ausschneiden und mit etwas Klebstoff an Holzspießchen befestigen. Wie HIER. Ich habe die Zahlen erst vom Bildschirm auf Papier abgepaust, dann das Papier auf die Farbkärtchen gelegt und mit Kuli die Zahlen nochmal nachgemalt - so drücken sich die Konturen auf das Farbkärtchen durch und man kann daran entlang die Zahlen ausschneiden. Die Farbkärtchen selber sind als Papier zum Abpausen nämlich ungeeignet, da scheint null Licht durch. Die Schrift ist übrigens die HIER.

   
Muffinförmchen: von Lena ;)
Sektkelche mit lila Fading: Leonardo
rosa Teller, Gabel: Butlers
Dymo-Labelmaker: Schreibwaren Knoblauch Heidelberg

Was habt ihr an Silvester vor? Ich wünsche euch die Party, die ihr euch wünscht, einen guten Rutsch und ein wunderbares neues Jahr!!

Sonntag, 23. Dezember 2012 59 Kommentare

Blogger Adventskalender: DIY Last Minute Tischdeko

So, heute darf ich das 23. Türchen des Blogger-Adventskalenders öffnen. Die letzten Tage vor Weihnachten sind ja immer ein bissl schwieriger, weil nicht mehr viel Zeit bleibt um Dinge nachzubacken, nachzubasteln oder generell irgendwelche Ideen umzusetzen. Daher dachte ich, ich zeige euch 3 verschiedene Last-Minute-Dekoideen - diese könnt ihr sowohl für den Weihnachtstisch als auch für Geschenkverpackungen verwenden. Die Materialien sind nicht allzu fancy und das meiste davon müsstet ihr zu Hause haben. Außerdem ist alles ziemlich schnell gemacht. Also ich hoffe, dass ihr noch ein bisschen was damit anfangen könnt und wenn nicht, dann vielleicht fürs nächste Jahr :)


Unseren Weihnachtstisch habe ich probehalber schon mal vorab auf dem Balkontisch aufgebaut, damit ich euch die 3 Dekoideen in einer schöneren Kulisse zeigen kann. Das sind die einzelnen Mini-DIY's:

Minikugeln mit Initialien, als Platzkärtchen oder auch als Geschenkdeko
ein chinesischer Knoten als Serviettendeko oder als Geschenkverpackung
Initialien aus Draht und Perlen, wieder als Platzkärtchen oder für Geschenke



 Für die Kugeln braucht ihr:

Mini-Christbaumkugeln
Schälchen mit Zucker o.Ä. um die Kugeln fest hinzulegen
Perlenstift (hier kann variiert werden, es geht alles vom Folienstift bis hin zum Zuckerguss)
Schleifenband


Die kleinen Kugeln in eine Schale mit Zucker oder so legen, damit sie beim Beschriften nicht hin- und herrollen. Dann einfach mit einem Perlenpen, Plusterpen, Folienschreiber oder sogar mit Zuckerguss die Initialien von euren Gästen oder dem Beschenkten aufmalen. Trocknen lassen. Mit einem Schleifenband anbringen.



Für den chinesischen Knoten braucht ihr:

Kordel


In Worten beschreiben kann man das ganz schlecht, aber schaut euch einfach die Bilder an. Achtet genau drauf, welcher Faden über / unter welchen kommt, dann klappt das schon.
Dieser Knoten sieht hübsch aus mit dicker Satinkordel, aber auch mit allen anderen etwas dickeren Schnüren, die ihr so zu Hause habt.



Für die Perleninitialen braucht ihr:

dünnen Draht
Miniperlen
Schere


Ein Stück Draht in der Länge abschneiden, das der gewünschten Größe der Buchstaben ungefähr entspricht. Ein Ende eng umbiegen und Perlen auffädeln. Am Schluss den Draht wieder umbiegen. Für Buchstaben, die aus mehreren Drahtstücken bestehen, diese einzeln anfertigen und dann umeinander schlingen.
Die fertigen Buchstaben funktionieren auch hier wieder als Platzkärtchen am Weihnachtstisch oder als Geschenkdeko.


Teller, Tischläufer, Besteck, große rosa Weihnachtskugel, Kerze: Butlers
Kerzenständer, Mini-Weihnachtskugeln in lila: Depot
Schneeflocke von Wedgwood: Westwing*
Serviette: Miamore*
Gläser: Ikea
Windlichter: Martha's*
Perlenstift, Satinband, Satinkordel, Draht und Miniperlen: Idee Creativmarkt*

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 Vielleicht ist ja für den einen oder anderen noch etwas dabei?


Hier ist übrigens die Liste mit allen anderen teilnehmenden Blogs. Die meisten Türchen sind ja schon geöffnet, also viel Spaß beim Durchklicken :) Morgen geht es bei Laura von Himbeermarmelade mit dem letzten Türchen weiter...

Türchen 01: Shiva
Türchen 02: Katha
Türchen 03: Renate
Türchen 04: Isy
Türchen 05: Sarah
Türchen 06: Yvonne
Türchen 07: Anne
Türchen 08: Michi
Türchen 09: Lidia
Türchen 10: Tanja
Türchen 11: Mary
Türchen 12: Nadine
Türchen 13: Coco
Türchen 14: Ina
Türchen 15: Madline
Türchen 16: Yvonne
Türchen 17: Lydia
Türchen 18: Mirela
Türchen 19: Sari
Türchen 20: Julia
Türchen 21: Chi
Türchen 22: Manu
Türchen 23: Vera
Türchen 24: Laura
Ja... dann werde ich jetzt auch mal ein paar Tage Blogpause machen und wünsche euch allen die schönsten, gemütlichsten, leckersten und überhaupt wundervollsten Weihnachtstage, die ihr euch vorstellen könnt! Macht es euch schön und genießt das Fest mit euren Lieben!

Freitag, 21. Dezember 2012 39 Kommentare

DIY: Snowflake Lollies

 Erstmal vielen, vielen Dank für all eure lieben Kommentare zu meinem Chaospost! Hab mich echt sehr darüber gefreut, da ich ja schon ein bissl Angst vor den Reaktionen hatte, haha. Und keine Sorge, ihr müsst ab jetzt nicht ständig unsere unaufgeräumten Ecken oder die dreckige Küche anschauen. Aber so ein kleiner Einblick in die Realität hinter dem ganzen Wundervoll-Gedöns war wohl doch mal ganz interessant für euch :) 

Njaaa, also dass das Schneeflockenlollies sein sollen, muss man ja schon dazuschreiben. Sonst könnte man die Dinger am Ende ja noch für rote Sterne halten... Ich hatte echt überlegt, ob ich es überhaupt posten soll, aber sonst würdet ihr erst wieder am 23. Dezember von mir hören (hab leider immer noch chronischen Zeitmangel). Also kommt heute dieser etwas kleinere und ein bisschen danebengegangene Post. Aber vielleicht könnt ihr ja etwas mit der Grundidee anfangen und bekommt es besser hin.


Mich hat dazu eines meiner liebsten Bücher zur Zeit inspiriert, nämlich "Die wunderbare Welt von Fräulein Klein" aus dem Callwey Verlag. Fräulein Klein (Blog HIER) hat aus durchsichtigem Isomalt schönste Sternenlollies gemacht und da dachte ich mir hey, für die Weihnachtstischdeko wären doch lilafarbene Lollies in Schneeflockenform schön. Wie es dann rote Sterne geworden sind, könnt ihr im Folgenden lesen...


Isomalt hatte ich nicht, daher habe ich ganz einfache Fruchtbonbons von Campino als Rohstoff verwendet. Oh wow - ich habe also aus Bonbons Bonbons gemacht, Applaus bitte ;D Naja, immerhin sind es jetzt Lollies in einer annähernd schneeflockenartigen Form. Sagt mal, kennt ihr eigentlich so richtig lilafarbene Bonbons? Ich hab die ganze Stadt danach abgesucht, aber habe nur diese tiefroten gefunden.

Ihr braucht:
einfache durchsichtige Bonbons in Wunschfarbe
Stoffsäckchen / Küchenhandtuch
Hammer
Blech mit Backpapier
Ausstecherle (nicht zu komplizierte Form *hust* - mit der großen Flocke, die ich da ständig fotografiert hab, hat es z.B. nicht geklappt)
Öl
Lollistiele (z.B. aus alten Lollies gesammelt)


So geht's:

1. Bonbons auswickeln und in ein Stoffsäckchen füllen oder in ein Küchenhandtuch wickeln

2. Mit dem Hammer ordentlich drauf rum hauen, am besten draußen auf der Terrasse oder auf dem Balkon. Die Bonbons sollten danach annähernd Pulver sein, also noch feiner als auf meinem Foto!

3. Ein Backblech mit Backpapier auslegen

4. Ausstecherle eurer Wahl gut einölen (!) und auf das Backpapier legen

5. Das Bonbonpulver vorsichtig in die Förmchen füllen, ca. 5mm hoch

6. Unter ständiger Aufsicht bei ca. 130°C im Backofen schmelzen, die Masse sollte nicht kochen.

7. Wenn die Masse komplett geschmolzen ist, Backblech herausnehmen und 15 Minuten erkalten lassen. Dann die Formen vorsichtig aus den Ausstecherle lösen. 

8. Lollistiele mit etwas frisch geschmolzener Bonbonmasse ankleben

Eigentlich wollte ich sie erst noch mit Zuckerperlen dekorieren, fand das dann aber doch too much.


Tipp 1: Da das bei mir nicht so richtig geklappt hat mit dem Herauslösen (die Flocken sind dabei oft zerbrochen, trotz Öl), habe ich eine zweite Variante probiert: Die Ausstechförmchen sofort (!!) nach dem Herausnehmen des Blechs aus dem Ofen in einem Ruck nach oben wegziehen. Die Lollimasse bleibt auf dem Backpapier zurück. Sie ist dann noch weich und kleine Schäden, die man durch das Wegziehen des Förmchens anrichtet, kann man mit einer Messerspitze korrigieren. Das Lollistäbchen kann man bei dieser Variante gleich in die noch weiche Masse reindrücken. Aber beeilt euch, das Zeug wird wirklich schnell fest. Die Konturen werden bei dieser Methode halt etwas weicher / undefinierter (siehe Fotos), da es noch leicht zerläuft. Aber ich fand es so angenehmer.

Tipp 2: Bereitet einen normalen Plätzchenteig vor und stecht mit Hilfe von 2 verschieden großen Ausstechern Fensterplätzchen (also Plätzchen mit Loch) aus. Legt die auf ein Blech (mit Backpapier) und backt sie wie gewohnt ca. 15 Minuten. Ca. 5 Minuten vor Ende der Garzeit Temperatur auf 140°C runterschalten, Bonbonpulver in das Loch der Fensterkekse füllen und schmelzen lassen. Wenn alles geschmolzen ist, Blech aus dem Ofen holen und auskühlen lassen. Jetzt habt ihr Kekse mit einer bunten Scheibe drin. Theoretisch so wie HIER, leider hatte ich dazu keine Zeit und ich wollte euch nicht schon wieder mit Keksen kommen :D

Ausstecherle: Weihnachtsmarkt
Teller, Weihnachtskugel, lila Serviette: Depot
Minigläser: keine Ahnung mehr, waren halt in unserer Wohnzimmerschublade


Die fertigen Lollies kann man z.B. zur Dekoration des Weihnachtstisches verwenden oder Kuchen und Desserts damit verschönern. Oder man packt sie in Folie ein und verschenkt sie. Hier auf den Bildern habe ich sie einfach in kleine mit Zucker gefüllte Gläser gestellt. 

Am Sonntag gibt es dann noch ein paar Last-Minute-Tipps für die Weihnachtstisch-Deko. Seid ihr auch schon so in Weihnachtsstimmung? Habt ein schönes Adventswochenende!

Dienstag, 18. Dezember 2012 134 Kommentare

Behind The Scenes

Das hier wollte ich schon lange mal machen: Einen Post darüber schreiben, wie unordentlich es hinter unseren Türen aussieht. Was für ein Chaos in unserer Wohnung herrscht, wenn ich Fotos für den Blog mache. Was für eine seltsame Sammlung an Geschirr ich habe. Wie es in den Schubladen meiner Kommode aussieht. Was für einen Anti-Hipster-Laptop ich habe. Und wie meine Fingernägel unbearbeitet aussehen.

Normalerweise sind viele Blogs, darunter auch meiner, ja ein ziemlich hindrapierter Overkill an wundervoll und zauberhaft. Das ist grundsätzlich auch meine Intention, ich bin ein kleiner Ästhetikfreak und liebe es, alles maximal schön hinzukünsteln und mich dann an den Bildern zu erfreuen. Dafür ist der Blog meine kleine Alltagsflucht und so sollte er auch verstanden werden. Allerdings: Mit der Wahrheit hat das oft relativ wenig zu tun. Ihr glaubt hoffentlich nicht wirklich, dass ich öfter mal jadegrüne Cupcakes mit Frostingskulptur backe und Christbaumkugeln dazu drapiere? Butterfrosting schmeckt nämlich eklig und nach einem anstrengenden Lern- oder Arbeitstag hätte ich da auch gar keine Nerven mehr für. Viel eher gibt es Pommes, vom Penny aus der Fritteuse. Wenn ich aber so eine Aktion für den Blog vorhabe, plane ich das wie einen kleinen Auftrag. Für einen Post geht durchaus mal ein ganzer Tag drauf. Und bis die Cupcakes so aussehen wie ich es gerne für die Fotos hätte, sieht der Rest der Wohnung aus wie ein Raubtierkäfig.


Das ist übrigens mein Laptop. Ein alter Samsung R510 und ich liebe ihn für seine treuen Dienste, die er mir seit 4 Jahren leistet. Da auf dem Foto nun aber das Hipster-Äpfelchen fehlt (der WeHeartIt-Klassiker schlechthin: Apfellaptop in Rosali-Blumenbettwäsche), habe ich versucht mir wenigstens die Haare in so einem Bloggerdutt auf dem Kopf aufzutürmen. Hat auch nicht so ganz geklappt, haha. Wenigstens ist (Fake)fell das neue Rosali... Okay, das hier ist also auch kein hundertprozentiger Schnappschuss. Dass ich mit dem ersten Bild eines Post immer ein bissl pingelig bin, wisst ihr ja vielleicht, da musste also noch ein halbwegs schönes her ;D Aber jetzt:


1. Für die Gieß-, Schütt- und Tropfbilder klaue ich immer gerne eine Schraubzwinge vom Männchen. Die Kamera wird mit der Remote bedient im Serienbildmodus, während ich mit der freien Hand schütte, gieße etc.

2. Weil das schönste Fotolicht in unserem Schlafzimmer ist (rosa Softbox, yeah) und zarte Spitzenkleidchen nun mal auf altem ranzigen Holz sehr vorteilhaft aussehen, hat auch schon mal eine Palette in unserem Bett gelegen. Natürlich auf einer Unterlage.

3. Muss ich dazu noch was sagen? Das war das Making Of zum Meringue-Post. Irgendwie sieht das schon fast gefährlich aus...

4. Mein Reflektor, aus einem alten Pizzakarton mit Alufolie. So ist das GIF zum Post "Wolkenkekse und Sternendecke" entstanden.

Für meine Foodbloggerei habe ich einen Haufen an Einzelteilen... Geschirr, Gläser, Besteck, Schälchen, Backsachen... die habe ich zum Teil gesponsert bekommen, zum Teil hastig noch am Post-Tag morgens im Butlers gekauft oder zu Hause auf dem Dachboden aufgestöbert. Das liegt und steht alles in, auf, um und neben dem Ikearegal in der Küche (oh, wie ich mir so ein schickes weißes Küchenbuffet wünsche)...


Vielleicht erkennt ihr ja manches wieder und könnt es den einzelnen Posts zuordnen? Klar, man könnte jetzt sagen dass es absoluter Quatsch ist, so viele Einzelteile nur für Fotos anzusammeln. Aber Foodstyling ist nun mal mein Hobby, so wie andere ihr Geld vielleicht in Capoeirakurse stecken :)


1. Tellersammlung

2. Kisten, Körbe und Flaschentragerl

3. Glassachen (natürlich geht nichts ohne die in Bloggerland ubiquitären Mason Jars)

4. Besteck, alles vertreten von den Keramiklöffeln über Holzbesteck bis hin zu altem Familiensilber


5. Backsachen; natürlich auch DIE Ib-Laursen-Rührschüssel und DER Tortenständer - diejenigen von euch, die oft in Bloggerland unterwegs sind, erkennen bestimmt das eine oder andere Fameteil wieder ;D


Und wie bei Facebook schon versprochen meine Sammlung an Küchentüchern. Muss ja farblich immer passen, nech. Daneben die Schälchen - so, jetzt kennt ihr mein komplettes Sortiment!

Oh. übrigens. Es hatten ja einige wegen dem Frosting von den Cupcakes gefragt:


Eine große Tülle ist hier absolut hilfreich, das wusste ich auch lange nicht. Zum Vergleich mal meine ersten Cupcakes, die sahen noch eher aus als wären darauf ein paar Regenwürmer gestorben. (Btw, auch typisch Blogger 2012: Die Belta-Schrift ;D)

Und hier, speziell für meine liebe Lena: Die Ecke hinter unserer Schlafzimmertür.


Den Spiegel muss meine beste Freundin dringend mal abholen, gell N. ;) Das Paddel kommt erst im Sommer wieder ins Wohnzimmer. Ein paar Stuckleisten fehlen immer noch, nur wissen wir nicht so genau wie wir diese überm Kleiderschrank anbringen sollen :D Da schaut aber eh keiner hin. Der ganz aufmerksame Leser entdeckt auch die Umzugskartons unterm Bett und mich mit Stativ und Zebra-Puschelhausschuhen. Gefunden?

Auf der anderen Seite der Collage seht ihr mal meine Fotohintergründe: graues Flokati (eigentlich unser Wohnzimmerteppich, wird aber oft für Fotos geschnappt), weiß angepinselter Regalboden aus dem Baumarkt, graue Pappe. dunkelgraues Holztablett aus dem Depot (Lieblingshintergrund für Food im Moment!!), weißes Tablett und Ikea-Fakefell.


1. Kommodenschublade Nr. 1: Kerzenkram, Selbstgebasteltes, Windlichter... es steht zwar alles ganz ordentlich da, aber ein wirkliches System habe ich nicht. Leider.

2. Die 3 kleinen Bastelkisten, wohnen im Schlafzimmerregal: Farben / Papiere / Bänder und Tapes (Lary schau mal, kennst du die schönen grauen Bänder? :) )

3. Die große Bastelkiste, wohnt unterm Bett: der ganze Rest

4. Kommodenschublade Nr. 2: Saisonale Deko, Flaschen, Übertöpfe, Hinstellkram, Seidenblumen, Wabenbälle, Dekosand...

Tja, wie gesagt: Ich halte meine Kisten und Schubladen zwar optisch ordentlich (die Monkgeschichte, wisst ihr ja ;D), aber ein System fehlt mir irgendwie bei all dem Kruscht, der sich da so im Laufe der Zeit ansammelt. Wie macht ihr das? 
Und ja, unsere Kommode hat 3 Schubladen und nicht nur 2. Aber so persönliche Dinge wie die Fotos und Briefe in der dritten Schublade möchte ich doch nicht herzeigen. Ich denke, das ist okay ;)

Und Achtung, jetzt kommts...eine Leserin hatte sich ein Bild vor und nach Bearbeitung gewünscht. Ich hab mal eines rausgesucht wo ich ziemlich viel dran rumgewürgt hatte, vor allem an meinen Fingernägeln (hust). Achtet vor allem mal auf den Daumen, hihi... PhotoFiltre machts möglich. Finde sowas irgendwie immer total witzig und könnte stundenlang zwischen den beiden Versionen hin- und herklicken ;D Okay, ein bisschen eklig ist es schon. Ach Mann, ich hätte echt gerne so richtig schöne, schlanke, filigrane Finger mit langen Nagelbetten und nicht solche Patscher. Bitte zusätzlich zum Küchenbuffet hier abliefern, danke.


Ja...das war jetzt mal ein bisschen was von hinter den Kulissen. Ich hoffe, es hat euch gefallen und indirekt war vielleicht auch der ein oder andere kleine Tipp für die Blogger unter euch dabei?


Außerdem möchte ich euch heute noch ein bisschen was über den E-Course von Stef (Magnoliaelectric) erzählen. Im angloamerikanischen Raum ist es ja bereits an der Tagesordnung, einige haben es vielleicht schon mitbekommen: Nun bieten auch ein paar deutsche Blogs E-Courses für Blogneulinge und Fortgeschrittene an. Darunter auch Stef, ihr E-Course heißt "blog what you love" und passt denke ich am besten zu unserer Gruppe der (wie nenn ich das denn jetzt...) Lifestyle-Foto-Kreativ-Blogs ;) Auf über 100 Wordseiten gibt sie ihre persönlichen Erfahrungen als Bloggerin weiter, gibt Gedankenanstöße, Anregungen und Tipps. Wie man als Blogger seinen eigenen Weg findet, wie man sich organisiert oder wie man aus Inspirationstiefs herauskommt, sind nur einige der Themen.


Viele viele weitere Infos und Fakten dazu findet ihr HIER, auch die genaue Lektionenübersicht, das will ich gar nicht alles wiederholen und wer könnte es besser beschreiben als die Autorin selbst. Ich möchte einfach mal von meinen persönlichen Erfahrungen mit dem E-Course berichten, ich durfte nämlich vorab mal reinschauen :)

Was mir als Erstes auffiel: Es ist mehr als ein Lehrbuchtext. Vielleicht sogar etwas ganz anderes. Ihr bekommt keine Checklisten an die Hand, die unweigerlich zum Blogerfolg führen - sowas wäre Quatsch und das kann und will Stef als Selbst-Hobbybloggerin auch gar nicht leisten. Vielmehr berichtet sie von Ihren Erfahrungen, mitunter sehr persönlich (!), und gerade der Anfang liest sich fast fesselnd, eher wie ein spannender Roman als wie Fachliteratur. Es ist mehr eine Hilfestellung, ein Gedankenanstoß, wie wenn eine gute Freundin von ihren Erfahrungen erzählt und einen dadurch inspiriert und einem hilft. Natürlich sind trotzdem eine Menge Fakten und Tipps dabei wie die verschiedenen Bloggerplattformen, wie man mit Statistiken umgeht, was man bei Sponsorings beachten sollte etc. Es sind also praktisch Stefs komplette gesammelten Erfahrungen nach zwei Jahren des Bloggens, die sie weitergibt und die jeder je nach Persönlichkeit für sich selber umsetzen / verarbeiten kann.


Und ja, dieser E-Course ist nicht umsonst: Er kostet 24€. Ich persönlich denke, dass Stef schon weiß was sie tut und dass dieser Preis angemessen ist für die Mühe, die dahinter steckt. Aber das entscheidet natürlich jeder für sich selber, ob so ein E-Course überhaupt etwas für ihn ist und ob es einem das Geld wert ist. Stef wird trotzdem weiterhin "kostenlose" Tipps auf ihrem Blog geben, so wie kürzlich der Post zur Bildbearbeitung. HIER nochmal alle Infos zum E-Course.
Ich bewundere sie jedenfalls sehr für die Energie und Arbeit, die sie da hineingesteckt hat und was sie da auf die Beine gestellt hat. Magnoliaelectric war einer der ersten Blogs überhaupt, die ich gelesen habe und Stef war und ist auch immer ein Vorbild für mich. Von mir wird es allerdings keinen E-Course geben, das kann ich euch jetzt schon sagen - ich bin für sowas einfach viel zu verpeilt ;D


So, ich hoffe, dass die kleinen Einblicke in die Realität hinter meinem Blog ein bisschen interessant für euch waren. Vielleicht kommt euch ja einiges davon (Gerümpelecken, Geschirrsammlung, Fotochaos) bekannt vor? :)

Sonntag, 16. Dezember 2012 76 Kommentare

Blogging Around Christmas - Spekulatiuscupcakes

Hä - Spekulatiuscupcakes und alles ist jadegrün? Seit wann ist Spekulatius grün? Ja, ich hätte jetzt nach der Überschrift irgendwie auch eher warmes Braun, Zimt und Nelken erwartet. Aber ich kann alles erklären :D 

Und zwar kam das so: Dieser Post gehört ja zur Blogging Around Christmas-Reihe, die Ina, Stef, Yvonne, Rebecca und ich für euch vorbereitet haben. Da Stef schon vorab diesen tollen Banner erstellt hat, den ihr am Ende des Posts seht, musste jede von uns im November schon ein Vorschaubildchen machen. Mein Part war ein Backrezept und eiiiigentlich wollte ich aus Zuckerguss Schneeflocken auf Backpapier spritzen, diese trocknen lassen und dann als Cupcakedeko verwenden. So wie HIER. Nur leider war ich zu blöd dazu. Fürs Vorschaubild auf dem Backpapier hatte es noch gereicht, aber beim Ablösen habe ich ausnahmslos alle Schneeflocken kaputtgemacht (Toll Vera). Tja, und als Hintergrund für diese Zuckerflocken hatte ich eben ein blaugrünes Frosting geplant. Kalte Farbe, Kontrast und so, ihr versteht. Der Cupcaketeig an sich war eher sekundär, da ich auf die Deko fokussieren wollte. Also wollte ich einfach irgendwas weihnachtlich Leckeres = Spekulatiusteig machen. Nur leider ist die Deko jetzt ja nicht mehr die Hauptsache. Aber naja. Zum Glück gab es bei Penny wenigstens so kleine Ersatz-Zuckerflocken zu kaufen.

Wobei ich vom Blau aus dem Vorschaubild auch abgekommen bin, als ich, wieder im Nachlass meiner Großeltern, diese schönen jadegrünen Christbaumkugeln gefunden hatte. Jaja, Planen und mich dann auch dran halten ist irgendwie nicht so meine Stärke...


Aber genug bla. Der Spekulatiusteig an sich ist echt lecker!!! Das Rezept ist abgewandelt von HIER, natürlich habe ich mich wieder nicht ganz dran gehalten, haha. Ihr könnt ja ein hellbraunes oder weißes Frosting dazu machen, damit es natürlicher aussieht und nicht wie ein Chemieunfall. Hier kommt das Rezept:

Teig für ca. 12 Cupcakes:
150g Spekulatius (ich hatte Dinkel-Minispekulatius von Alnatura)
200g Mehl
30g Kakaopulver
1 Päckchen Backpulver
1 TL Zimt
200g Butter
100g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
3 Eier
90ml Glühwein (ersatzweise geht natürlich auch einfach Milch)

Frosting:
100g weiche Butter
100g weiße Schokolade
etwas Vanilleextrakt oder Vanillezucker
200g Puderzucker
und wer doch will... Lebensmittelfarbe (ich hatte "Ritterschrift" von Pickerd in Grün und Blau gemischt)

Eiskristalldekor vom Pennymarkt, silberne Zuckerkugeln von Rewe, oder einfach Spekulatiusbrösel wären auch cool zu der natürlicheren Dekovariante...


1. Backofen auf 175°C Umluft vorheizen

2. Spekulatius in einer Schüssel klein bröseln. Es muss kein Staub werden, ein paar Knusperstückchen später in den Cupcakes schmecken gar nicht schlecht.

3. Mehl, Kakaopulver, Backpulver und Zimt dazu geben und mischen, die Trockenmischung beiseite stellen.

4. 200g Butter in einer großen Schüssel fluffig schlagen, Zucker und Vanillezucker zugeben, weiterschlagen bis sich der Zucker aufgelöst hat.

5. Die Eier eines nach dem anderen dazugeben und ebenfalls gut unterrühren.

6. Abwechselnd die Trockenmischung und den Glühwein zur Butter-Eier-Masse geben und weiterrühren, bis alles homogen ist.

7. Teig in ein mit Papierförmchen ausgelegtes Muffinblech füllen und ca. 20 Minuten auf mittlerer Schiene bei 175°C Umluft backen.


8. Für das Frosting die Schokolade vorsichtig im Wasserbad schmelzen und wieder gut abkühlen lassen (!), so dass sie gerade eben noch zähflüssig ist. Mit der weichen Butter, dem Vanilleextrakt und dem Puderzucker verrühren (Handrührgerät). Wer mag, mit der Zuckerschrift in Grün und Blau die Farbe austitrieren, bis sie euch gefällt. Gelspeisefarbe von Wilton oder so wäre natürlich noch besser, hab ich aber nicht. Wenn das Frosting zu flüssig ist, kurz in den Kühlschrank stellen. Dann auf die ausgekühlten Cupcakes spritzen und dekorieren.
 
 
Das war übrigens auch ein Grund, warum ich grünes statt blaues Frosting gemacht habe: Blaues Frosting in essbar bekomme ich nicht hin! Für das Vorschaubildchen hatte ich keine Zeit, "richtige" Cupcakes zu backen. Also habe ich schnell eine einzige Cupcakeattrappe mit einer Minimenge Fakefrosting aus Schweineschmalz gemacht, das ist ja reinweiß und lässt sich super in allen Farben färben. Schmeckt halt nach Schinken und ist damit nicht essbar auf Cupcakes. Aber war ja eh nur für das Vorschaubild und ich hatte noch altes Schweineschmalz von den Halloweencupcakes übrig, wisst ihr noch? Nur für den richtigen Post wollte ich schon was richtiges Essbares / Echtes zubereiten, und da Butterfrosting bei mir immer so gelblich wird, lässt sich das natürlich viel leichter grün färben als blau.

 
Versteht ihr meine Gedankengänge? Ach, irgendwie schreibe ich heute wirres Zeug, habe ich das Gefühl :D
Unter dem Schweineschmalz auf dem Vorschaubildchen waren übrigens Wattepads, da ich keinen echten Cupcake mit dem Schweineschmalztopping verderben wollte. Merke: In der Bloggerwelt ist oft nicht alles so, wie es scheint ;)
                     
 
Dazu ein bisschen leckerer grüner Tee und der Adventsnachmittag ist perfekt. Auch für den Kaffeetisch an Heiligabend könnte man solche Cupcakes machen, sie schmecken wirklich lecker nach Weihnachten mit dem Spekulatius und dem Glühwein.
 

Schneeflockenteelichter: Zaubergarten*
jadegrüne Christbaumkugeln: Familie
Streudekor Eiskristalle: Penny-Markt
silberne Zuckerperlen: Rewe
Tee: Kusmi
Tasse und Untertasse: Maisons Du Monde, finde das Modell grad nicht, aber so ähnlich: klick
Kuchengabel: Familie
Backschüssel: Martha's*
Etiketten auf den Vorratsgläsern: Kukuwaja*
Vorratsgläser: Woolworth bzw. Nanu Nana

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So, das war also der Backteil von unserem kleinen Weihnachtsspecial. Bei Ina konntet ihr ja schon einen tollen DIY-Adventskalender bewundern, bei Stef gab es super Tipps für kreative Geschenkverpackungen, Yvonne hat ein leckeres DIY-Orangengelee als Geschenkidee gezeigt und nächsten Sonntag gibt es bei Rebecca noch die ultimative Last-Minute-Weihnachtsdeko!


Seid ihr auch manchmal solche Chaoten, was eure Weihnachtsbäckerei (oder generell eure Planung) betrifft? :D Ich wünsche euch einen schönen 3. Advent!

Freitag, 14. Dezember 2012 49 Kommentare

Stars Of Silver And Gingerbread

Weihnachtszeit ohne Ausstecherle ist keine richtige Weihnachtszeit. Wobei mir das Herstellen da eigentlich mehr Spaß macht als das Essen, geht euch das auch so? Wahrscheinlich sind selbstgebackene Kekse deswegen so ein beliebtes Geschenk, haha. Ich meine, Kekse schmecken ja nicht schlecht, aber hm, irgendwie sind sie immer ein bissl langweilig und trocken und ich habe oft den Drang, noch einen Liter Mascarponecreme, Nutella oder Himbeersoße drüberzukippen. Aber wie gesagt - was sein muss, muss. Und weil ich ja im Herbst schon normale Mürbeteigkekse gebacken hatte, sind es jetzt eben mal Gingerbread Biscuits nach einem Rezept aus der Jamie-Zeitschrift geworden. Durchaus essbar :)


Ich habe, seitdem wir auf dem Weihnachtsmarkt waren, 5 verschiedene Sternförmchen: Ein großer, ein mittlerer und ein kleiner mit 6 Zacken, ein mittlerer mit 5 Zacken und noch so ein langgezogenes Retro-Sterndingsbums, welches ich ausgesprochen dekorativ finde. Also sollten es Pfefferkuchen-Sterne werden.


Natürlich stilecht serviert von der schönen (öhm, naja) Bäckerin mit einer Sternenkette* um den Hals :D

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Hier ist das Rezept:

420g Mehl
2 TL gemahlener Ingwer
1 TL gemahlener Zimt
1/2 TL Lebkuchengewürz
1 TL Backnatron
125g Butter in kleinen Stücken
100g Zucker
1 Ei, verquirlt
4 El heller Zuckerrübensirup, erwärmt (ersatzweise Honig)
weiße Zuckerschrift zum Verzieren


1. Den Ofen auf 190°C vorheizen.

2. Mehl, Ingwer, Zimt, Lebkuchengewürz und Natron vermischen.

3. Mehl-Gewürzmischung mit der Butter verkneten.

4. Zucker, Ei und Sirup zugeben, zu einem glatten Teig verarbeiten.

5. 3mm dick auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und ausstechen.

6. Blech mit Backpapier auslegen und darauf 8 bis 12 Minuten backen.

7.  Kekse auskühlen lassen und mit weißer Zuckerschrift verzieren (wer Zeit hat, kann natürlich auch eigenen Zuckerguss anrühren, aber diese Stift-Tuben aus dem Supermarkt sind sooo praktisch :D)

Das geht wirklich relativ schnell! Ich bin ja momentan ein bissl im Stress und kann keine superaufwändigen Weihnachtssachen machen (schnief). Vielleicht ist das bei einigen von euch ja auch so. Aber mit den Pfefferkuchen-Sternen kann man sich praktisch instantmäßig Weihnachtsfeeling und Plätzchenduft ins Haus holen. Und durch die Gewürze sind sie mir auch nicht ganz so langweilig wie normale Ausstecherle.


Die Sternkette habe ich wieder von meiner wirklich liebsten Schmuckdesignerin, Beata von Amberemotion*. Vielleicht erinnert ihr euch ja noch an den kleinen schlichten Silberengel oder an den Armreif Charlotte*... ich mag es bei Schmuck ja grundsätzlich eher schlicht, dafür gerne ein bisschen hochwertiger. Da sind ihre Schmuckstücke einfach perfekt! Mein Sternchen* ist ganz aus 925er Silber und glänzt zart und dezent an seiner Kette. Und obwohl es so zart und dezent ist, ist es doch relativ hoch / dick, ich hoffe, man kann das auf dem Foto erkennen. So ein süßer kleiner Knubbel halt, ich muss ständig dran rumspielen. Und ein Sternenfan bin ich ja sowieso :)

Die Kette (und auch die Kettenlänge) kann man sich aussuchen, es gibt zum Beispiel diese Schlangenkette, aber auch eine ganz filigrane Gliederkette aus Silber dazu. Und als Charm* gibt es das Sternchen auch noch. Es gehört übrigens in die Petit-Collection*, in der es außer dem Sternchen noch ein kleines Herz und ein (quiek!) Papierschiffchen aus Silber gibt.


Wollt ihr auch so eine Sternchenkette haben? Als Weihnachtsgeschenk oder für euch selber? Dann schaut mal auf Beatas Blog (HIER) vorbei, dort könnt ihr nämlich ein solches Glückssternchen mit Kette gewinnen! Ich drücke euch ganz doll die Daumen!


Mögt ihr Sterne auch so gerne? Und was ist euer liebstes schnelles Weihnachts-Backrezept?