Sonntag, 31. März 2013 55 Kommentare

Mango Kardamom Smoothie

Huiii... dieser Post ist alles andere als geplant. Eigentlich wollte ich nämlich so tun als gäbe es kein Ostern. Nur das iPad und ich, verbissen auf die 1089te Frage starrend und grübelnd, ob Montelukast nun wirklich ein Leukotrienrezeptor-Antagonist oder doch eher ein versiffter Vorort von Monaco ist. Aber dann schien die Sonne so ein bisschen durch das Schneegestöber (und alle so: aaaawww) und ich dachte, ich kann euch ja schnell noch frohe Ostern wünschen!


Aus naheliegenden Gründen habe ich weder dreistöckige Hasentorten aus Fondant gebacken noch sonst großartig mit Eiern um mich geschmissen. Unsere kleine Osterdeko kennt ihr ja schon (hier) und dabei ist es dann auch geblieben. Heute morgen gab es für mich nur einen Mangosmoothie - ja, ich und die Farbe Gelb, man glaubt es nicht. Also nicht dass ich sonst nur Sachen esse, deren Farben mir gefallen. So verrückt bin ich dann ja doch nicht. Aber dass ich es herrichte und fotografiere in den Farben... DAS ist neu. Liegt wahrscheinlich an meinem extremen Sonnenhunger zur Zeit. Zum Glück ist auf meine Geschirrtuchsammlung Verlass. Selbst mit Farben, die ich überhaupt nicht mag, bin ich bestens ausgestattet. Weiß nur nicht, ob ich darauf wirklich so stolz sein soll...? Naja egal, jedenfalls schnell den Shake aus dem Plastikrührbecher in ein Hipster-Olivenglas geschüttet, Tuch drunter, Blume daneben und fertig ist das blogtaugliche Zauberhaftfoto.


Braucht ihr ein Rezept? Ist eigentlich klar, oder...  aber trotzdem. Dann kann ich nämlich das Bildchen vom Mangosmoothie zu meiner Food-Unterseite hinzufügen, hehe ;)

für 2 Portionen

2 reife, faserarme Mangos
300 ml Milch oder Sojamilch (genau, oder mit Joghurt wird ein Lassi draus)
1 EL Zucker
2 kleine Kardamomkapseln (wer mag)

Die Mangos schälen und in kleine Stücke schneiden. Mit dem Zauberstab gut pürieren. Milch und Zucker dazugeben, nochmal gut durchpürieren. Das geht natürlich auch im Mixer. Ich hatte mir noch ein bisschen Kardamom gemörsert und eine Prise davon dazu gegeben, schmeckt sehr lecker und ist mal was anderes.


Ich bin dann auch schon wieder weg... jetzt ist nämlich so langsam Endspurt angesagt. Und es muss ja nicht immer ein Erschlagepost mit tausend (redundanten, wie mein Freund meint) Bildern und Monstertext sein. Was macht ihr über die Feiertage? Habt schöne Ostern, genießt die (hoffentlich) freie Zeit und bis bald!


PS: Also mir persönlich fehlt da ja sehr ein Bild von einer dekorativ aufgeschnittenen Mango... blödes Spontanposting. Wie es halt in Wirklichkeit so ist, waren bei meinem Entschluss es zu bloggen schon alle Mangos im Smoothie und keine Drapiermango mehr übrig, wein.


☀☀☀

Edit vom 2.4.: So, die Mangofotos habe ich nachgereicht. Aber dafür ist unsere Kamera jetzt kaputt?!?! Gerade als ich so ein richtig makromäßiges bokehlicious-Foto von der aufgeschnittenen Mango machen wollte, war das Shuttergeräusch (oder wie man das bei ner Cam mit halbdurchlässigem Spiegel sonst nennt?) auf einmal abgeschwächt und obwohl der Akku eigentlich noch Saft haben sollte, kam die Anzeige "Akku leer" und die Kamera geht aus. Ich schalte auf "off", lege einen frisch geladenen Reserveakku rein, schalte wieder auf "on" - aber sie lässt sich nicht mehr anschalten. Mit keinem der beiden Akkus. Es tut sich einfach gar nichts mehr. Doppelwein. Jemand ne Idee? Sieht schlecht aus, oder?

Das vorletzte Foto ist ein Fake-Bokeh. Ein paar Übersichtsfotos hatte ich ja zum Glück schon gemacht, als die Cam kaputtging. Hab davon eins zugeschnitten und Unscharf-Filter drübergelegt. Aaaargh.


Donnerstag, 28. März 2013 87 Kommentare

DIY: Handcreme selber machen

Werbung* für Amberemotion

Was meine Hände sich im Winter so denken, ich habe keine Ahnung. Wenn die Hände mal etwas trocken und rissig werden bei der Kälte wegen zu wenig Handcreme, okay, das ist normal. Da würde ich gar nix sagen. Aber was machen meine? Erst werden sie komplett lila, dann entwickeln sich in dem Lila knallorangefarbene Flecken à la hochgiftige Urwaldkröte und dann reißt die Haut. Einfach so, von selber. So richtig mit Blut. 
Gut - den Krötenlook kenne ich ja nun schon, aber diesen Winter haben sich meine Hände noch was Neues einfallen lassen: An einigen Fingern haben sich megadicke rote, geschwollene, überwärmte und schmerzhafte Knoten gebildet. Nicht an den Gelenken, wo einem sofort ein paar schöne Differentialdiagnosen einfallen würden, sondern komischerweise mitten auf den Fingergliedern. Manche Knoten sind sogar eingeblutet. Auch mein Hausarzt wusste nicht weiter. Allergie ist es nicht, Endokarditis ist es nicht, Follikulitis auch nicht, vielleicht Kälteagglutinine, vielleicht ein verqueres Raynaud-Phänomen, vielleicht ein total neuer fancy Erreger? Die Dinger kommen und gehen, im Moment sind sie sogar fast weg und ich konnte zum Glück die Fotos machen. Aber das war jetzt schon ein paarmal so und dann kamen sie wieder... ich denke ja, das hängt mit den kalten Temperaturen zusammen. 


...ähm, ja. Ich werde alt. Sorry, jetzt habe ich euch hier ewig mit Krankheiten zugetextet. Apothekenumschaumodus Ende.

Handcreme selber machen, ein schnelles und einfaches DIY Rezept

Worauf ich lediglich hinauswollte: Um meine Hände möglichst reichhaltig und ohne viele Allergene / Zusatzstoffe zu pflegen, habe ich mir jetzt meine Handcreme selber gemacht. Ich muss nämlich gestehen, mit dem Cremen schlampe ich hin und wieder. Meistens nervt mich irgendwas an den Cremes: Zu wenig Pflege, zu klebrig, mit Methyisothiazolinone... aber Cremen muss sein, sonst darf ich mich wirklich nicht über kaputte Hände beschweren. Daher dachte ich, weniger ist manchmal mehr und habe das Internet nach einfachen DIY-Handcreme-Rezepten durchforstet. Letztendlich ist es ein ganz eigenes Handcreme Rezept geworden, schnell und einfach. Die Inspiration kam von Cooke's Frontier und A Sonoma Garden.


Handcreme selber machen ist wirklich nicht schwer. Die Zutaten bekommt ihr alle in der Drogerie bzw. im Reformhaus / Asiamarkt. Nichts Abgefahrenes, was man erst im Internet bestellen müsste:
 
150 g Kokosöl
100 g weiße Vaseline
20 g Sheabutter
50 ml Mandelöl (nicht auf dem Foto, weil gelb)
2 gehäufte EL Speisestärke

Diese Creme hat keine Wasserphase, da man sonst mit Emulgatoren und ggfs. mit Konservierungsmitteln arbeiten müsste. Das war mir zu aufwändig. Aber wer eine leichtere Creme / Lotion bevorzugt, für den gibt es z.b. bei Dave's Garden ein Rezept. 


1. Kokosöl, Vaseline, Sheabutter und Mandelöl im Wasserbad erhitzen.

2. Wenn alles flüssig ist, den Topf aus dem Wasserbad herausnehmen. 2 EL Speisestärke dazugeben.

3. Mit dem Handrührgerät kurz verrühren, bis eine homogene Masse entsteht.

4. Während die Mischung abkühlt, immer mal wieder mit dem Handrührgerät aufschlagen. Ihr werdet merken, dass die Creme immer fester wird. Wer den Prozess beschleunigen möchte, stellt den Topf in ein diesmal KALTES Wasserbad.

5. Wenn die Creme normale Raumtemperatur hat, in ein heiß ausgespültes Gefäß füllen und gut verschließen. 

Die Haltbarkeit beträgt ca. 3 Monate bei kühler Raumtemperatur in einem Schraubgefäß. Den Deckel vom Masonglas, der sinnigerweise so schön durchlöchert ist, habe ich von innen mit Frischhaltefolie überklebt. Praktische Kompromisse zu Gunsten der Ästhetik - wie immer bei mir. Ihr nehmt vielleicht lieber ein Glas OHNE Löcher im Deckel.


Man kann das Rezept unendlich variieren: Ein paar Tropfen  vom Lieblings-Duftöl, Kakaobutter statt Kokosöl (falls man den Kokosduft nicht mag), Bienenwachs statt Vaseline (ist noch besser weil kein Petrolatum, ich mag aber den Geruch nicht), Olivenöl statt Mandelöl...
Im Prinzip könnte man sogar eine Creme machen, die man essen kann. Da die Creme bei der Herstellung eh schon so lecker-sahnig aussieht, vielleicht keine schlechte Idee.


Ich bin jedenfalls sehr glücklich mit der Creme. Ja, sie ist sehr reichhaltig, aber sie klebt null, hinterlässt nur einen ganz leichten schützenden Fettfilm... meine Hände sind wirklich weich geworden nach 2, 3 mal cremen. Sie riecht gut, ich liebe ja Kokos... und sogar der Herr im Haus benutzt sie. Wenn das mal nicht eine Anerkennung für meine Creme ist. Hach, ich bin schon ein bisschen stolz.


Übrigens habe ich mich diesmal echt ins Zeug gelegt! Männchen ist ja nun den ganzen Tag auf Arbeit und kann mir tagsüber nicht mehr bei den "ich halte mir etwas dekorativ vor den Bauch"-Fotos helfen. So ein Fernauslöser im Mund ist zwar ein etwas seltsames Gefühl, aber es geht. Unser Fernauslöser hat nämlich ein viel zu kurzes Kabel, mit dem Fuß abdrücken geht also nicht, da verschwendet man zu viel Kabellänge in der senkrechten Achse. Die 90mm Brennweite machen es auch nicht leichter. Aber bei 200 Blindschüssen ist auch mal ein Zufallstreffer dabei, wo der Fokuspunkt stimmt. 


Aber das war noch nicht alles. Jetzt erklärt mich nicht für verrückt, aber... ich war im Nagelstudio. Das erste Mal in meinem Leben. Von Natur aus sind meine Fingernägel ja ziemlich hässlich, die Geschichte mit dem zu kurzen Nagelbett, so dass meine Hände wie Babypranken aussehen. Und dünn wie Papier sind sie auch, also ist langzüchten auch keine Option. 
Bisher ging das mit Hilfe von Photofiltre immer in Ordnung auf Fotos (HIER sehr ihr mal, was ich zum Teil so an den Bildern rumgepfuscht habe). Aber für diesen Post hatte ich echt keine Lust, bei so vielen Handfotos jedem einzelnen Finger eine Photofiltre-Maniküre zu verpassen.
Ausprobieren wollte ich Gelnägel eh mal, weil das Selbstbewusstsein mit schönen, gepflegten Händen gleich ein ganz anderes ist. Und da kam mit der geplante Post hier als Ausrede gerade Recht. 
Die Nachteile habe ich alle (natürlich erst NACH der Spontanaktion im Nagelstudio) mit Entsetzen gegoogelt. Wobei es, wenn man es in einem guten Studio mit einwandfreien hygienischen Bedingungen machen lässt, wohl in Ordnung ist (war bei mir nur leider nicht so).
Naja, lange bleiben die eh nicht drauf. Wenn ich damit zum Mündlichen antrete, lassen die mich ja gleich von vornherein durchfallen. Aber es ist schon ein gutes Gefühl, das kann ich nicht anders sagen.


Und falls euch zufällig mein überaus edler Silberschmuck* aufgefallen ist: Diesen habe ich von der lieben Beata von Amberemotion geschenkt bekommen. Passend zu meinem geliebten Charlotte-Armreif* gibt es jetzt nämlich auch Charlotte-Bandringe* in verschiedenen Stärken und Größen (eure Ringgröße* könnt ihr direkt auf der Seite ermitteln). Ungelogen, und das sag ich jetzt nicht nur so, ich trage schon seit letztem Jahr nichts anderes mehr. Ich bin pingelig, eigen, ein Monk und habe an vielem was auszusetzen. Aber die Sachen von Beata sind total mein Ding. Ich mag es einfach, dass sie so schlicht und ästhetisch sind. Was braucht es mehr als einen schönen glatten Reif aus Silber am Arm. Und falls man es mal etwas auffälliger haben mag, kann man verschiedene Stärken miteinander kombinieren.


Sooo... was könnte ich euch denn noch erzählen, damit ich nicht lernen muss? Also letztens, da habe ich von einer Freundin gehört, dass ihre Schwester bei Aldi ne Kartoffelsuppe... nein, Spaß. Ich verzieh mich dann mal wieder hinters iPad. Schöne Ostern euch allen!


Donnerstag, 21. März 2013 100 Kommentare

Get The Balcony Ready!

Einen wunderschönen Frühlingsanfang wünsche ich euch! Dass es hier (immerhin) 6 Grad hat und es nur hin und wieder mal nicht regnet, ignoriere ich einfach mal dezent. In dem Sinne habe ich nun auch unseren Balkon fertig gemacht - irgendwann kommt er nämlich bestimmt, der Frühling. Und nicht dass wir dann ohne einsatzbereiten Balkon dastehen, das wäre ja nicht auszudenken. Beziehungsweise, das wäre genau wie letztes Jahr, wo ich mich Ende August dann mal bequemt habe den Balkon zu entmüllen, zu streichen und eine Sitzgruppe aufzustellen. Aber so rumgeschlampert wird hier nicht nochmal! ...ach, was rede ich. Ich wollte mich einfach nur vorm Lernen drücken und musste unbedingt diese tolle Leiter vom Sperrmüll in Fliedergrau streichen. So.


Ja, die ist vom Sperrmüll! Genau wie die kleine Holzbank und das Fußbänkchen. Sagte ich bereits, dass mir der Sperrmüll in Neuenheim (für alle Nicht-Heidelberger: das Villenviertel) jedesmal ein Fest ist? Immer wieder schön, was die Leute aus den Häusern mit der tollen Bausubstanz so alles wegwerfen.


Wir wohnen ja zum Glück direkt an der Grenze zu Neuenheim und haben es nicht weit. Mein Lieblings-Abendspaziergang ist dementsprechend auch "Bausubstanz gucken gehen". Sprich, in der Dämmerung mit dem Lieblingspups an der Hand durch die Straßen laufen und mehr oder weniger unauffällig in die tollen Gründerzeitvillen reinschauen. Man kann übrigens auch unauffällig auf Zäune klettern, ja, das geht. Ich musste es einfach tun - die hatten da eine echt tolle Bausubstanz, mit göttlichen Stuckdecken, French Windows  und hohen Flügeltüren. Das musste ich genauer sehen. Und dabei habe ich auch so einen herrlichen Konsoltisch im Wohnzimmer entdeckt. Ich warte ja immer noch darauf, dass der mal auf dem Sperrmüll landet...


Aber zurück zum Balkon. Leiter und Fußbänkchen waren ursprünglich aus einem hellen, gelblich lackierten Holz (ganz fies!!). Dann wurde es von mir erstmal reflexartig alles weiß gestrichen. Bis mir dann einfiel, Moooment - das macht sich vor ner weißen Balkonwand jetzt nicht gerade sonderlich gut. Dann wurde es lila (zu lila) und jetzt eben so. Leider fällt mir nun erst ein, dass ich das Ganze am liebsten in dreckigen Aqua-Tönen gestrichen hätte.


Ja, und das kleine Bänkchen hat ordentlich viel von meiner momentanen Lieblingslasur in Palisander abbekommen und passt jetzt perfekt zu den Sitzmöbeln. Da würden mir zwar auch welche aus Schmiedeeisen supergut gefallen, aber diese wurden uns zum Einzug von der Familie überlassen und ich bin mittlerweile froh, dass ich sie nicht wie üblich weiß gestrichen habe. Das dunkle Holz macht sich doch auch mal ganz gut, oder? Falls ihr so ähnliche Gartenmöbel sucht, hier mal gucken*. Da gibt es glaube ich sogar fast die gleichen Stühle (hier*).

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Mein persönliches Highlight sind allerdings die Zinkwannen*, die ich von der lieben Kathi zur Verfügung gestellt bekommen habe! Gerade für einen kleinen Balkon sind sie perfekt. Es sind drei verschiedene in groß, mittel und klein, wie eine poupée russe (Matrioschkas? sagt man so?). In die kleinste habe ich mir schon mal Waldmeister für die Maibowle gepflanzt. Der hält auch die kühlen Temperaturen ganz gut aus, genauso wie die Kapkörbchen - die machen erst bei minus 5 Grad schlapp, dazu kommt es hier ja wohl hoffentlich nicht mehr.


In der mittleren Zinkwanne ist einfache englische Heide... etwas Englisches kommt ja bestimmt auch mit schlechtem Wetter klar, dachte ich mir. Im Dehner hatte ich mich allerdings durch unqualifiziertes Fragen nach strikten Sommerpflanzen ordentlich blamiert. "Entschuldigung, haben Sie Solanum?" Ich wollte das eben. Es ist eine wunderschöne Pflanze, so ein Hochstämmchen mit violetten Blüten. Hatten sie aber nicht. "Nee, doch jetzt noch nicht! Dafür ist es noch viel zu kalt!" (Pfff... es gibt doch auch schon Himbeeren zu kaufen. Die könnten das Solanum ja so lange in der Zimmerpflanzenabteilung aufbewahren und den Kunden eben sagen, dass sie es erst ab Mai rausstellen dürfen). Aber gut. Ich: "Okay. Dann suche ich noch eine Trichterwinde?" "Ja, die müssen sie selber aus Samen ziehen". Ich "Ach so. Okay." Langsam kam ich mir leicht grenzdebil vor und habe von weiteren Fragen nach Grasnelken und Kirschbäumchen mit Blättern lieber abgesehen.


Notiz an mich: Das Balkonbuch von Mama lesen (jaa, auch die langweiligen Kapitel über Temperaturen und Blühzeiten, nicht nur die Bildchen gucken) und den grünen Daumen von Papa in meinen Genen suchen. Wenn möglich aktivieren. 
Das Solanum soll dann übrigens in den weißen Emailleeimer* gepflanzt werden, das habe ich schon fest eingeplant.


❋❋❋

Allerdings hat das Balkonbuch von Mama im Moment ziemlich harte Konkurrenz: Im Callwey-Verlag* (Ihr erinnert euch? Das tolle Buch von Fräulein Klein?) ist nämlich das zweite deutsche Buch von Holly Becker erschienen! Holly Becker ist Stylistin, Interior Designer und Blogger bei decor8 - eine von den ganz ganz großen also. Ihr Blog ist einer von denen, bei denen man nur noch fasziniert starrt und sofort das ganze Haus neu einrichten will. Also das eigene natürlich, nicht Hollys - das ist nämlich perfekt.
Und genau dabei will einen "Holly Beckers wunderbare Wohnideen"* unterstützen. Es ist ein richtiges Mitmach- und Arbeitsbuch, wie man in 8 Schritten zu einem kreativen Zuhause kommt. Es gibt viel Platz, wo man selber Listen und Zeichnungen machen kann, unheimlich inspirierende Bilder, Tipps und Tricks, wie man seinen eigenen Stil findet... es nimmt einen praktisch ein Profi an die Hand und coacht einen dabei, die eigenen Wohnprojekte umzusetzen. Da schaut mal, das Buch sagt "Legen Sie Listen an" - na, das muss man mir nicht zweimal sagen! Es ist einfach unheimlich mitreißend.


 ❋❋❋

Jetzt muss es nur noch ein klitzekleines bisschen wärmer werden und ich muss noch ein oder zwei klitzekleine Prüfungen bestehen, dann setze ich mich mit dem Buch auf unseren frisch gemachten (wie sich das wieder anhört, als wäre es ein Baby - ähm ja...) Balkon. Ich werde das Solanum mit Wasser aus der staubig violetten Kanne* gießen, die wild wuchernden Ranken der Trichterwinde mit etwas Hanfseil bändigen und dazu selbstgemachte Limonade trinken - so weit der Plan. Im Moment hoffe ich allerdings nur, dass mir das Kapkörbchen nicht doch noch erfriert. Aber es hat ja auch sein Gutes - so lenkt mich das Wetter wenigstens nicht vom Lernen ab!

Zinkwannen: c/o Platzhirsch Holzkirchen*
Emaille-Eimer: c/o Platzhirsch Holzkirchen*
Porzellankrug: c/o Platzhirsch Holzkirchen*
Leiter, Bank, Fußbank: Sperrmüll
weiße Kanne: Ikea
Garnspule aus Holz: Nähzentrum Heidelberg
Schere: Ib Laursen
weißer Becher: Bloomingville
Untersetzer: Bloomingville
(gibt es eigentlich einen Unterschied zwischen Kanne und Krug, und wann sagt man was?)


So, vielleicht war ja für den einen oder anderen eine kleine Inspiration für die Balkongestaltung dabei. Und ihr? Habt ihr schon Pläne für Garten oder Balkon? Wobei, die Frage ist blöd. Ich hatte ja selber bis vor eineinhalb Jahren weder das eine noch das andere (und habe mir sooo sehr einen Balkon gewünscht). Aber selbst in der winzigsten Studentenbude kann man ein kleines Kräuterbeet groß ziehen :)

PS: Weil ein paar Fragen nach den Farben kamen: Die habe ich mir selber aus Acrylfarbe in Rot, Lila, Grau und Weiß zusammengemischt. Meine Orientierung war dabei "Lily" von Painting The Past bzw. das, was mein Bildschirm eben daraus macht.

Donnerstag, 14. März 2013 89 Kommentare

DIY: 5 Ideen für bemalte Ostereier in Schwarz und Weiss

Werbung: Enthält Werbelinks* zu Hoeffner.de

Hatte ich gesagt, dass taubenblaugrau dieses Jahr meine Frühlingsdekofabe wird? Ich nehme alles zurück. Madame hat eine neue Lieblingsfarbe: So ein leicht angegrautes Brombeer-Pflaumenviolett. Wie das kommt weiß ich jetzt auch nicht so genau, ich führe es einfach mal auf meine Inkonsequenz zurück. Als ich dann noch erwähnte, dass ich die Küche umstreichen möchte (vor einem halben Jahr jadegrün gestrichen, jetzt möchte ich Lavendel), bekam ich sogar ein bisschen geschimpft: "Nieee bist du zufrieden!" Aber so lange sich diese Wechselhaftigkeit nur auf Einrichtung und Deko bezieht, kann man(n) sich doch eigentlich nicht beschweren. Es geht ja nicht ums Zufriedensein, es geht um den Spaß. Die Dekohandlung an sich ist es, die ich brauche und von daher werde ich auch nieee damit fertig sein, muahaha.

DIY Ostereier bemalen modern schwarz weiss
               
Aber jetzt zum Thema. Selbst bemalte und bestempelte Ostereier in Schwarz und Weiß - mit Akzenten in angegrautem Brombeer-Pflaumenviolett. Die Ostereier habe ich dieses Jahr auf 5 verschiedene Arten dekoriert, da ich mich einfach nicht entscheiden konnte... und dieses Jahr habe ich mir den Luxus gegönnt und fertig ausgeblasene Hühnereier bei Idee mitgenommen. Von meinen Gehirnzellen kann ich momentan nämlich keine einzige entbehren.
Außerdem habe ich versucht, euch ein paar schöne Links zum Thema Osterdeko zusammenzustellen. Zum Teil haben diese mich selber inspiriert, zum Teil habe ich sie erst eben in meiner Blogroll entdeckt oder ich habe im Internet danach gesucht... to be continued :) Vielleicht ist ja was für euch dabei... Hinterlasst mir gerne auch in den Kommentaren den Link zu eurer Osterdeko.



1. STEMPELDESIGN

Man braucht:
gekochte oder ausgeblasene weiße Eier
Stempel
(z.B. Buchstaben, Zahlen, ein Ginkgoblatt... alles Idee Creativmarkt)
Schwamm
Acrylfarbe

So geht's:
Etwas Acrylfarbe auf einen alten Topfschwamm geben (die normale Stempelfarbe hielt bei mir nicht richtig auf den Eiern, daher Acryl).  Den Schwamm ein paarmal zusammendrücken, damit die Farbe einzieht und keine dicken Farbkleckse entstehen. Den Stempel auf den farbgetränkten Schwamm drücken, überschüssige Farbe mit Küchenpapier vom Stempel entfernen. Vorsichtig auf das Ei stempeln, dabei mit dem Stempel etwas hin und her abrollen, aber nie die eigentliche Lage verändern. Weil das Ei ja oval ist, ist klar, gell. Ach was erzähle ich euch hier - ich glaube ich brauche euch nicht zu erklären, wie man stempelt.

Elsewhere:



2. FILZSTIFTDESIGN

Man braucht:
gekochte oder ausgeblasene weiße Eier
feine Filzstifte (ich hatte einen Edding 142M, der ist zwar für Overheadfolien, war aber perfekt)
...und das war's schon

So geht's:
Joa... einfach mit dem Filzstift ein Muster auf das Ei malen, nech.

Elsewhere:

 
  
3. TAFELFARBE

Man braucht:
gekochte oder ausgeblasene weiße Eier
Tafelfarbe z.B. Creall Boardy
Kreide

So geht's:
Ihr müsst die Eier mit der Tafelfarbe anmalen, trocknen lassen und mit Kreide beschriften... wer hätte es gedacht. Also meine DIY's sind irgendwie immer unterstes Niveau merke ich gerade, aber egal :D

Elsewhere:



4. MASKING TAPE / DYMO

Man braucht:
gekochte oder ausgeblasene weiße Eier
Dymo-Etikettiergerät (um die 16 Euro hat meines gekostet, aus dem Schreibwarenladen)
Masking Tape oder Fabric Tape (ooh ich seh grad, Spitzentape wäre ja auch der Hammer auf schwarzen Eiern gewesen...)

So geht's:
ich sag nix ;))

Elsewhere:



5. FLORALES STENCIL

Man braucht:
gekochte oder ausgeblasene weiße Eier
schöne kleine Blätter, Klee, Gräser...
alte dünne Strumpfhose
Handschuhe
Ostereierfarbe oder einfach Tusche mit 200ml Wasser und 2 EL Essig vermischt 
(Ist die Winsor & Newton Tusche nicht hübsch?? Habe sie nur wegen der Optik mitgenommen)

So geht's:
Ha, jetzt wird es dann doch noch mal etwas anspruchsvoller... ihr sucht euch schöne kleine Pflanzenteile wie zum Beispiel dieses Standard-Blumenstrauß-AddOn-Zeug, Kleeblätter, Farn, Gräser. Davon drückt ihr ein Teil auf das Ei und zieht eine alte Strumpfhose drüber. So festziehen, dass das Blatt fest angedrückt wird und keine Farbe darunterlaufen kann. Aber nicht so fest, dass das Ei bricht. Ich habe dazu die Strumpfhose etwas in sich gedreht.
In einem Glas Ostereierkaltfarbe nach Packungsanleitung oder eigene Tuschemischung anrühren. Handschuhe anziehen und das eingestrumpfte Ei ca. 4 - 6 Minuten in die Farbe halten. Danach vorsichtig die Strumpfhose entfernen - der Bereich wo das Blatt war, sollte weiß geblieben sein. Meine Eier haben leider auch ein wenig Strumpfhosenmuster abbekommen. Aber ich bin ja auch nicht Martha Stewart.

Elsewhere:



Die fertigen Eier kann man dann entweder an einen klassischen Osterstrauß hängen (wenn sie ausgeblasen sind) oder in einen leeren Eierkarton packen... man kann auch alte Kerzenreste schmelzen und kleine Kerzen in Eierschalen gießen... oder Blümchen in Eierschalen pflanzen...

Elsewhere:
Matz Ab
House No. 43
whatinaloves.com 
Paris Rom Athen (tolle Mosaikeier und Garneier)
The Crafty Hostess (tolle Ostereier-Ideensammlung)


Passend zu meinem neuen Farbtick habe ich auch die Quasten Fadendinger (danke, Ina ;D) am Strauß auf der Konsole in Dunkelbrombeerpflaume neu gebunden. Von pflanzlicher Seite gibt jetzt eine lilafarbene Schachbrettblume den Ton an.  Oh... und unser neues Sofa kennt ihr ja auch noch nicht! Gut, ihr werdet das Modell eventuell schon das eine oder andere Mal gesehen haben - es ist nicht ganz so furchtbar exklusiv, aber es ist einfach toll! Ein Klassiker, das gute alte Ektorp. Das habe ich mir gewünscht, seit wir hier eingezogen sind und ich komme gerade gar nicht mehr runter davon. Sogar das Lernen klappt besser, seit ich auf dem neuen Sofa lerne... ein zweiter Bezug ist schon in Planung (dunkelgrau) :)


Und apropos Planung: Da das Wohnzimmer mir ja nun gerade mal gefällt, brauche ich in Gedanken ein neues Opfer und habe mir die Küche vorgenommen. Als wir neu hier eingezogen sind, stand ich ja auf besonders moderne Küchen*. Mit Hochglanzfronten, Edelstahl und am besten noch mit Bildschirm an der Wand, wo man sich das Rezept das man gerade kocht in groß anzeigen lassen kann. So wie hier* ungefähr, und daher hatte ich versucht das mit einem Studentenbudget nachzubauen - also schwarze Ikeafronten mit Edelstahlgriffen und ääh... einem Regal für Kochbücher :D

*Werbung

Aber mittlerweile (surprise, surprise) träume ich dann doch eher von einer Küche im Antikstyle, aus Holz, schön hell und gemütlich. Die Küchenfronten auszutauschen lohnt sich zwar nun nicht in einer eh nur vorübergehenden Mietwohnung, aber dafür möchte ich einen richtig schönen großen Esstisch aufstellen. Die passenden Stühle dafür habe ich schon auf dem Sperrmüll gefunden (Sperrmüll Neuenheim ist mir jedesmal ein Fest, toll was im Villenviertel so alles weggeworfen wird!) und sie warten nur noch darauf, schön auf alt gemacht von mir angestrichen zu werden. Das kostet nichts außer der Farbe und ich stelle es mir so schön vor... ein großer weißer Esstisch vor lavendelfarbenen Wänden, dazu bunt gemischt verschiedene Stühle...

                  
Nur dass ihr wisst, was als nächstes so kommt - gleich nach dem Balkon, der ist nämlich schon fertig für den Frühling und Sommer! Da warte ich nur noch auf einen sonnigen Tag, um euch ein paar Fotos davon machen zu können. Jaja, und ich lerne schon auch noch. Aber es gibt für mich nun mal nichts Entspannenderes als Streichen und Umdekorieren, also fülle ich meine Lernpausen meistens damit.

Aber jetzt genießen wir erstmal das Wohnzimmer, das neue Sofa und die Osterdeko! Muss mich da manchmal ein bissl bremsen, sonst jagt ein Projekt das andere...

Mittwoch, 6. März 2013 102 Kommentare

Chocolate Pistachio Gugl


Also eigentlich wollte ich ja keinen Gugelhupf bloggen. Man sieht sie zur Zeit überall und ich finde die Rezepte und Bilder auch alle ganz wunderbar, aber ich denke dann immer, jetzt muss ich ja nicht auch noch mit dem 647. Gugelhupf ankommen. Aaaaber (natürlich gibt es ein aber): Ich bekam von der Firma Riess so eine unheimlich schöne Gugelhupfform aus Emaille zugeschickt, aus der neuen Sarah Wiener Kollektion. Und das Teil ist so putzig, da konnte ich mich nicht mehr beherrschen. Die Form hat übrigens einen weiteren Vorteil: Man bäckt darin keine Mini-Gugls, sondern einen Midi-Gugl. Womit dann wieder die Individualität des Posts gesichert wäre :D Ah Mist, doch nicht - die ubiquitäre Ikea-Vase macht alles wieder kaputt. Nice try... Aber dafür habe ich schon ewig keine Cupcakes mehr gemacht, habt ihr es bemerkt? Also wenn ich jetzt nicht auf Pinterest das ultimativ gei*e Rezept für die schönsten und besondersten Cupcakes ever (mit Black Jack und Nutt*n und ohne Cellulose - Luise Koschinsky, wer kennt's?) entdecke, bleibt das auch so.


Kommen wir zu "eigentlich" Nr. 2. Also eigentlich wollte ich dann ja einen original Elsässer Gugelhupf backen, aus Hefeteig, wie sich das gehört. Gegoogelt, gleich auf der ersten Seite ein Rezept sogar von Sarah Wiener herself gefunden, angeklickt - und uääärgs, gleich in der ersten Zeile steht was von Rosinen. Ich meine klar, die kann man rauslassen, aber irgendwie schien das ganze Rezept darauf aufzubauen. Und mit Rosinen kann ich gar nicht. Obwohl ein Sarahrezept in einer Sarahform ja wieder was fürn Monk gewesen wäre. Aber nee. Rosinen sind einfach zu schlimm. Also ein altes Napfkuchenrezept aus dem Kochbuch genommen und mit Pistazien ergänzt...


Das Rezept ist für eine 20cm-Form. Weil die Sarahform ja etwas kleiner ist (12cm), habe ich den Rest vom Teig dann einfach in die gute alte Kastenform gepackt und noch einen großen unspektakulären Kuchen zusätzlich zum Midigugl gebacken.


Zutaten:

125g weiche Butter
125g Zucker
1 Prise Salz
2 Eier
200g Mehl
1/2 TL Backpulver
70ml Milch

für den Pistazienteig zusätzlich:
2 EL Pistaziensirup, z.B. von Monin
20g gehackte Pistazien
wer mag, etwas grüne Speisefarbe

für den braunen Teig zusätzlich:
2 EL Kakaopulver

Butter und Brösel für die Form 

für die Deko:
1 Tafel Zartbitter-Schokolade
1/2 Becher Sahne
gehackte Pistazien


1. Die Butter mit Zucker und Salz mit dem Handrührgerät in einer Schüssel richtig gut aufschlagen, ca. 6 Minuten.

2. Die Eier einzeln unterrühren.


3. Mehl und Backpulver mischen und diese Mischung abwechselnd mit der Milch Stück für Stück zum Teig dazugeben.

4. Teig in 2 Portionen teilen. In die eine Hälfte Pistazien, Sirup und Speisefarbe geben, in die andere Hälfte das Kakaopulver. (Außer dem Sirup fiel mir leider nichts anderes ein, was Pistaziengeschmack hergibt... In Frankreich gibt es so einen tollen Pistazienpudding aus der Dose, von Mont Blanc, der schmeckt himmlisch. Den könnte man bestimmt auch als Zutat im Teig verwenden...?)


5. Form mit Butter fetten, mit Bröseln ausstreuen. Die Form zur Hälfte mit dem brauen Teig füllen, darüber den grünen Teig geben. Mit einem Holzstäbchen wie bei Marmorkuchen marmorieren.

6. Ca. 30 Minuten je nach Herdleistung bei 180°C Ober- und Unterhitze auf mittlerer Schiene backen.


7. In der Zeit die Sahne im Topf erwärmen, die Schokolade dazugeben und bei kleiner Hitze vorsichtig schmelzen lassen. Ggfs. warm halten.

8. Nach Ablauf der Backzeit (Stäbchenprobe) die heiße Form stürzen und mit einem nassen Küchentuch bedecken, dann löst sich der Kuchen von alleine. Kurz abkühlen lassen. Mit der Ganache und gehackten Pistazien dekorieren.


Und weil wir gerade beim Thema Schokolade sind: Ich habe ein weiteres tolles Päckchen bekommen (der DHL-Mann möchte mich wohl mittlerweile erschießen). Und zwar kennt ihr ja wahrscheinlich schon alle möglichen Boxen, Glossy, Douglas, DM und wie sie alle heißen. Das ist alles so ziemlich an mir vorbeigegangen, keine Ahnung warum, ich bin einfach nicht so der Boxentyp. Aber die Schokostück-Box mit edlen und ausgefallenen Schokoladensorten wollte ich dann doch mal testen. Im Abo bestellen würde ich mir so etwas wahrscheinlich nicht, aber zum Verschenken oder als kleiner Lernversüßer zwischendurch ist es toll! Okay, eiiigentlich mag ich ja auch keine Schokolade . Aber das gilt eher im Sommer, wenn sie so schnell matschig wird. Im Winter, wenn sie schön knackig bleibt, habe ich hin und wieder gerne mal eine Tafel ein Stückchen.


In den Schokopackungen war übrigens heute zum Shootingzeitpunkt fast überall nichts mehr drin. Ich habe die Box nämlich schon eine Weile und konnte mich nicht zurückhalten... ich staune über mich selbst, Lernen scheint wohl Schokohunger zu machen. Ich habe aber alles wieder fein säuberlich mit Tesafilm so hingebastelt, dass die Packungen wie neu aussehen. Toll, gell? Auch in der weißen Packung ist nur noch gerade das drin, was man durch das Fensterchen sieht.



Küchentuch:  Miamore*
Backform:  Riess Truehomeware
weiße Vase: Ikea
Fotountergrund: Regalboden Fichte aus dem Baumarkt, behandelt mit Osmo Einmal-Lasur Palisander

*Werbung

Haha, da ruft es grad aus der Küche: "Ääääähm, hast du den Löffel im Kuchen absichtlich mitgebacken?". Kann doch nicht sein, denk ich mir... laufe in die Küche und das verwunderte Männchen steht vor dem unspektakulären Kastenformkuchen. Da, wo er sich ein Stück abgeschnitten hat, ragt ein kleiner Löffel aus dem Teig. Ups. Das Lernen macht mich schon ganz blöd. Aber hilft ja alles nix. Ich verschwinde dann mal wieder hinters iPad zum Kreuzen... oh und sorry für die Bilderflut und mein endloses Blabla. Aber muss ja jetzt auch wieder für ne ganze Woche reichen, nech ;)

PS: Jetzt bin ich doch nochmal in die Küche gelaufen und habe schnell noch ein verwackeltes Handy-Kunstlichtfoto vom mitgebackenen Löffel gemacht:


Also wir glauben, dass es ein Löffel ist. Was es wirklich ist, wird sich wohl erst morgen zeigen.