Samstag, 14. Februar 2015 58 Kommentare

Bildbearbeitung in Lightroom: Tipps und Tricks

Enthält Werbung* für amberemotion

In vielen Mails und Kommentaren habt ihr euch immer wieder einen Post zur Bildbearbeitung gewünscht. Bisher dachte ich immer, oah nee, die ganzen Screenshots von Lightroom machen und dann auch noch einen fundierten, strukturierten, fachlich einigermaßen korrekten Artikel dazu schreiben... ächz. Madame war zu faul und fand Essen fotografieren und Frei-Schnauze-Texte spaßiger. Jetzt habe ich mir aber doch mal einen Tritt gegeben und erfülle euch zur Feier des Tages (da war doch was heute, oder?) endlich diesen Wunsch.
...Okay, den altruistischen Gutmenschen nehmt ihr mir wahrscheinlich eh nicht so ganz ab. Also gut, ich hatte durchaus auch ein wenig Spaß dabei und ihr dürft das extra dafür aufbereitete dritte Bildchen gerne wie wild bei Pinterest pinnen ;)

Also - los geht's: Es heißt zwar immer, dass man schon während des Fotografierens (HA! Genitiv!) darauf achten soll, dass die Bilder möglichst gut aus der Kamera kommen, aber oft zieht man sich die Bilder auf den Computer und ist trotz aller Bemühungen einfach nur enttäuscht. Was im LiveView oder in der kamerainternen Vorschau noch toll aussah, ist auf dem Rechner eine dunkle, gelbliche Nebelsuppe.


Mir passiert das jedenfalls ständig. Die meisten meiner unbearbeiteten Fotos sind ähnlich gruselig wie das Behind-The-Scenes-Bild von meinem Shootingchaos, das ich letztens gepostet hatte. Kleines Beispiel? Bitte sehr:


Aber das ist alles gar kein Problem, denn Lightroom goes a long way. Mein Post wird sich übrigens  nur auf das Bildbearbeitungsprogramm Adobe Lightroom beziehen, da ich in Sachen Bildentwicklung (Helligkeit, Weißabgleich, Kontrast...) ausschließlich damit arbeite. Photoshop haben wir auch, aber das ist nochmal eine ganz andere Baustelle: Da geht es um stärkere Retuschen und komplexe Montagen, man kann Textfelder einfügen und Collagen erstellen. Lightroom ist eher eine digitale Dunkelkammer, die einen superschnellen und effektiven Workflow bei der Bearbeitung ermöglicht, das Optimum aus dem Rohbild herausholt und gleichzeitig auch alle Bilder ordnet und verwaltet. Beide Programme haben ihre Berechtigung und keines ist ein Ersatz für das andere. Am besten verwendet man sie in Kombination.


(Habt ihr mein DIY Mousepad in Wolkenform gesehen? Einfach selbst aus Filz ausgeschnitten. Kreiiiisch! Ähm. Back to business.)

Von Grundkenntnissen in der Bedienung von Lightroom gehe ich einfach mal aus, das kann man überall im Internet nachlesen. Ich beanspruche außerdem keine allgemeine Gültigkeit für meine Tipps, es führen immer mehrere Wege nach Rom und die Geschmäcker sind ja auch verschieden. Ich möchte euch einfach nur einen kleinen Einblick in meinen persönlichen Workflow bei der Bearbeitung geben. Also wie kommen wir vom dunkelgelben Elend links zum strahlenden Magazinstyle rechts?



1. Das Dateiformat:

Autoritär bin ich nur in einer einzigen Sache: Fotografiert im RAW-Dateiformat. Please. Die Dateien sind zwar größer, aber so habt ihr noch alle Möglichkeiten, mittels Bearbeitung in das Bild einzugreifen. Im JPG-Format werden bestimmte Entscheidungen bereits für euch getroffen und das Bild verliert an Qualität.  Ihr könnt das fertig bearbeitete Bild für ein leichteres Handling ja als JPG aus Lightroom auf eure Festplatte exportieren, aber die Bearbeitung in Lightroom sollte man immer an RAW-Dateien durchführen. 


2. Einstellungen synchronisieren / Stapelbearbeitung:

Wenn man ein Shooting unter relativ konstanten Verhältnissen gemacht hat, kann man einige Parameter gleich für alle Bilder übernehmen. Ihr wollt ja nicht bei jedem einzelnen von 32 Bildern manuell ein Häkchen bei "Chromatische Aberrationen entfernen" setzen und jedes Mal wieder die Belichtung auf 0,50 hochschubsen. Lightroom bietet da die praktische Möglichkeit, alle oder nur bestimmte Einstellungen mit einem Klick auf andere Bilder zu übertragen. 
Nehmt also ein Bild und korrigiert die wichtigsten Parameter: Wenn zum Beispiel alle Bilder etwas unterbelichtet sind, setzt die Belichtung hoch. Rauschreduzierung je nach ISO, Schärfen, Profilkorrekturen und das Entfernen von chromatischen Aberrationen empfehlen sich auch fast immer. 
Wenn ihr das alles korrigiert habt, geht wieder in die Gitterübersicht (Tastaturkürzel g wie grid) und klickt das bearbeitete Bild an. Es wird hellgrau markiert und ist nun das "Masterbild". Dann drückt ihr cmd (Ich vermute, strg bei Windows?) und klickt alle Bilder an, für die die Bearbeitungseinstellungen vom Masterbild übernommen werden sollen. Diese sind dann mittelgrau markiert. Nun unten rechts auf den "Einstellungen synchronisieren"-Button klicken, auswählen, welche Einstellungen für alle Bilder übernommen werden sollen und "synchronisieren" klicken. Nun stimmen schon mal die Basics bei allen Bildern und wir können uns auf den individuellen Feinschliff konzentrieren. 



3. Grundeinstellungen

Nun klickt das Bild an, dem ihr den Feinschliff verpassen wollt, und drückt das Tastaturkürzel d wie develop. In der Entwickeln-Ansicht könnt ihr euch jetzt einfach Schritt für Schritt durch alle von Lightroom in der Toolbar rechts angebotenen Einstellungen durcharbeiten. 
Für einen neutralen Weißabgleich die Pipette anklicken und auf einen Bereich im Bild klicken, der neutralweiß sein soll. Ich habe hier den Temperaturregler noch ein wenig mehr ins Bläuliche gezogen, da ich bei Interiorfotos einen kühleren Look einfach lieber mag. Sieht sauberer aus. 
Bei der Tönung wurde ein bisschen in Richtung Magenta geschubst - ein minikleiner Rosastich wirkt harmonisch und verträumt.
Belichtung musste hoch, Kontrast war schon ausreichend. Das seht ihr intuitiv, was euer Bild da braucht. 
Mit den Reglern "Lichter" und "Tiefen" könnt ihr eine kleine HDR-Bearbeitung machen, das heißt, aus zu dunklen Flächen noch Details rausholen (Tiefen nach oben) und überstrahlten Bereichen Textur zurückgeben (Lichter nach unten). 
Mit "Weiß" und "Schwarz" könnt ihr nochmal selektiv für einen schönen Kontrast sorgen. Hier haltet ihr am besten die alt-Taste gedrückt, während ihr mit der Maus den Regler bewegt. Dann seht ihr ein komplett schwarzes oder weißes Bild, aber sobald ihr den Regler so hoch / so niedrig gezogen habt, dass Bereiche anfangen, überstahlt zu werden oder schwarzschwarz zu werden, bekommt ihr bunte Signale auf der schwarzen / weißen Fläche. Also am besten den Regler so ziehen, dass ihr gerade so keine Signale bekommt. Der Trick mit der alt-Taste funktioniert übrigens bei ganz vielen Parametern, um euch das Optimum anzuzeigen! Probiert es mal aus.
Mit "Klarheit" betont ihr den Mikrokontrast, dadurch wirkt das Bild härter und verliert etwas an Farbe. Weniger Klarheit lässt das Bild weichgezeichneter wirken. 
Der Unterschied zwischen Dynamik und Sättigung ist sehr vereinfacht gesagt, dass Dynamik selektiv die zarteren Farben im Bild anhebt und die eh schon sehr bunten Bereiche weitestgehend so lässt. Sättigung macht einfach alle Bereiche um denselben Betrag bunter. Ich setze daher, wenn nötig, meistens lieber die Dynamik hoch als die Sättigung. 
So. Jetzt sind wir immerhin schon mal hier:



4. Farbton / Farbsättigung / Luminanz:

Wenn ihr weiter runter scrollt, kommt der Bereich, in dem ihr einzelne Farben selektiv bearbeiten könnt. Achtet vor allem mal auf die Tulpen: Hier habe ich das Grün etwas bläulicher gemacht und aufgesättigt, während ich das Gelb etwas rausgenommen habe. Andere Farben bleiben von den Änderungen unberührt. Wenn ihr den Doppelkreis links neben den Farbreglern anklickt und dann im Bild auf einen Bereich eurer Wahl klickt, nehmt ihr genau die Farbe dort auf und könnt diese verändern. Auch praktisch, wenn man wissen will, welche absolute Farbe ein Bildbereich eigentlich hat. manchmal sieht etwas ja weiß aus, ist in Wahrheit aber ein ganz helles Blau oder Lila. Das könnt ihr durch Klick auf den Doppelkreis und anschließendes Hovern mit der Maus über den gewünschten Bereich erfahren, dann wird nämlich bei den Reglern die entsprechende Farbe aktiviert.



5. Teiltonung, Details und Objektivkorrekturen

Die Teiltonung färbt selektiv die Höhen oder Tiefen ein und erzeugt relativ auffällige Bearbeitungseffekte, das lassen wir hier mal außen vor.
Bei den Details sollte man je nach ISO eine Rauschreduzierung durchführen (Achtung, zu viel macht das Bild unscharf). Nach dem Schärfen sollte man die Schärfe immer maskieren, man will ja nur Konturen und keine Flächen schärfen. Hier hilft auch wieder der Trick mit der gedrückten alt-Taste, um das Ausmaß der Maskierung auf das Bild angewendet zu zeigen. 
Objektivkorrekturen würde ich einfach immer aktivieren, die Upright-Funktion ist dagegen eher bei weitwinklig verzerrten Interiorfotos relevant. 


6. Korrekturpinsel

Jetzt kommen wir zum aufwändigsten, aber wirkungsvollsten Tool überhaupt, dem Korrekturpinsel ganz oben rechts in der Toolbar. Damit könnt ihr beliebige Bildbereiche frei Hand mit individuell eingestellten Parametern "ausmalen", also ganz selektiv etwas Licht auf die Tulpen malen, die Schatten hinterm Macbook wegpinseln oder die gelben Bereiche in den Tulpen entsättigen. Bei diesem Bild habe ich insgesamt ca. 19 einzelne Pinselstriche mit jeweils anderen Parametern gesetzt. Einen habe ich zur Ansicht mal aktiviert, denjenigen, mit dem ich in den Tulpen das garstige Gelb entsättigt und ins Blaue gezogen habe. 


Allein durch wiederholte Anwendung des Korrekturpinsels bin ich vom linken Bild zum rechten Bild gekommen. Man könnte auch sagen, der Korrekturpinsel ist das ganze Geheimnis für den crispen (oh Gott, was für eine bescheuerte Wortneuschöpfung), strahlenden Hochglanzmagazinlook:


Man kann natürlich den natürlicheren Look links schöner finden, tu ich aber nicht. Ein paar kleine Tipps noch: 
Falls ihr für einen Pinselstrich viele verschiedene Regler verschoben habt und für einen neuen Pinselstrich schnell wieder alles auf Null setzen wollt: Während das Korrekturpinsel-Menu aktiv ist, alt drücken. Aus "Effekt" oben links wird "Zurücksetzen" - da drauf klicken, und alles ist wieder auf Null. 
Wenn ihr nur einen Parameter auf Null setzen wollt, Doppelklick auf den Regler. 
Wenn ihr über den grauen Punkt, der einen Pinselstrich markiert, mit der Maus drüberhovert, erscheint in Rot die Ausdehnung des Pinselstrichs. 
Rauf- und Runterscrollen, wenn ein Pinselstrich aktiviert ist, vergrößert oder verkleinert den Pinsel. 
Der kleine Schalter unten links macht die Gesamtheit aller Korrekturpinselstriche unsichtbar bzw. wieder sichtbar.


7. Bereichsreparatur, Verlaufsfilter und Radialfilter

Beim gezeigten Bild waren sie nicht notwendig, aber diese drei Werkzeuge in der Toolbar links vom Korrekturpinsel sind trotzdem noch kurz zu erwähnen.
Die Bereichsreparatur bzw. der Kopierstempel ist genial, damit kann man Pickel wegstempeln und Haare hinstempeln, das geht fast schon ein bisschen in die Hoheitsbereiche von Photoshop. Das Besondere: Man ist nicht auf einen kreisrunden Stempel festgelegt, man kann einfach frei Hand einen bestimmten Bereich anmalen und dieser wird dann mit einem anderen, durch Ziehen wählbaren Bereich aus dem Bild überstempelt.
Verlaufsfilter und Radialfilter mit erhöhter Belichtung ersetzen euch ein Stück weit die Reflektoren, wenn ihr diese beim Shooting vergessen habt ;)


Je nach Foto verläuft die Bearbeitung natürlich immer etwas anders, zum Beispiel bei Food Photography im Dark & Moody-Stil, wo Teiltonung und Vignette eine größere Rolle spielen. Dazu kommt demnächst auch noch ein Tutorial, ich habe es nicht vergessen! Dauert nur immer alles ein bisschen bei mir. 
Jedenfalls hoffe ich, dass euch dieser Einblick ein bisschen was gebracht hat und vielleicht einige Fragen beantwortet hat. Wenn noch etwas unklar ist, schreibt mir gerne in den Kommentaren!

***

Und nun noch ein ganz anderer Tipp, und zwar hat meine liebe Beata wieder etwas Schönes auf Lager. Den geschmackvollen Silberschmuck* von ambermotion kennen inzwischen wahrscheinlich viele von euch und werden sich freuen: Passend zum V-Day hat Beata neue Partnerringe mit Herz* herausgebracht, die eine geniale kleine Besonderheit haben...



Und zwar ist das kleine, schlichte Herz auf dem Frauenring außen für jedermann sichtbar, auf dem Männerring ist es aber (Gott sei Dank, wie mein Männchen meinte) ganz diskret auf der Innenseite versteckt. Die Idee finde ich für Partnerringe so einfach wie großartig. Auf so etwas muss man erstmal kommen! Typisch Beata eben. Wer sich beim Verschenken mit der Ringgröße* nicht sicher ist, findet hier Hilfe.


...Einen Post darüber, wie man rauhe Winter-Krokodilshaut zu Tode weichzeichnet, wünscht ihr euch wahrscheinlich nicht, oder?

  

Kommentare :

  1. Danke für den Post. Jetzt ist mir wieder eingefallen, dass ich Photoshop Lightroom mit meiner neuen Kamera mitgeliefert bekommen habe und es schon längst testen wollte. Bisher habe ich alles noch mit Gimp bearbeitet.

    Auf meinem Blog läuft übrigens gerade ein Gewinnspiel, würde mich freuen, wenn du teilnimmst.
    http://my-little-creative-world.blogspot.de/2015/02/dankeschon-100-follower-giveaway.html

    LG Lydia°

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    1. Tu das, du wirst nie wieder etwas anderes wollen! Mit Gimp habe ich auch viel gearbeitet und habe es aus alter Gewohnheit noch neben Photoshop auf dem Rechner. Die Benutzerfreundlichkeit ist zwar unterirdisch, aber wenn man sich einmal eingefuchst hat, kann man damit wirklich einiges machen in Sachen Retusche und Montage...

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  2. Toller Post! Ich liebe liebe liebe Lightroom und benutze nichts anderes mehr! Einfach immer wieder toll, was man damit aus seinen Bildern rausholen kann! :)

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  3. Also ich fand den Post wirklich super interessant, aber 19 einzelne Pinselstriche?! Ich werde schon bei drei verrückt ;-) Auf den Dark & Moody Teil bin ich auch schon sehr gespannt! :-)
    Lg Ronja

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    1. Frau Monk lässt grüßen ;) Ich kann mich in ein Bild ganz furchtbar reinsteigern und vergesse dann jegliche Grundsätze des wirtschaftlichen und effizienten Arbeitens. Bin da echt manchmal von mir selbst genervt...

      Mich kribbelt es auch schon in den Fingern, das Dark&Moody-Tutorial online zu stellen!

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  4. Hallo Vera,
    vielen Dank für die Mühe, die du in diesen tollen Beitrag gesteckt hast! Vieles kannte ich schon, ein paar Sachen wurden aus der hintersten Ecke meines Schädels herausgeholt und manche Dinge waren komplett neu für mich. Natürlich kann Lightroom noch viel viel komplexer sein, aber ich mag ich verständliche Übersicht, die du uns gegeben hast! :)

    Liebe Grüße!

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    1. Hallo Yvonne, ach schön, so soll es doch sein. Danke für das liebe Feedback, freut mich!

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  5. Oh wie schön sind denn die Ringe?? !!! WOW! Darüber hätte ich mir zu Valentinstag nen Ast abgefreut oder auch an jedem anderen Tag..
    Stattdessen habe ich eine große Portion nichts bekommen.. Was ich damit anstellen soll weiß ich noch nicht.. Vielleicht gibts bei Pinterest ja DIY-Ideen für den Umgang mit nichts ;-)

    Ganz liebe Grüße von Frau P

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  6. WoW! Vera! Was für ein toller Post!
    Danke Dir!!! Du musst uns alle schon sehr lieb haben, wenn Du uns zum Valentinstag so ein tolles Geschenk machst, nech?! :))))))))
    Habe wieder was dazu gelernt und versuche es dann heute Abend mal umzusetzen :)))
    Vielen lieben Dank für die tollen Lightroom-Tipps!
    Ganz liebe Grüße
    Mariola

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  7. Liebe Vera,
    tolles Tutorial, danke Dir! und ich weiß, wie aufwendig es ist, Tutorials zu schreiben, Hut ab (ich unterrichte ja unter anderem Photoshop, und Tutorials schreiben ist genau das, wo ich mich immer gerne drumrum drücke). Ich bearbeite meine Raw-Dateien ja immer mit dem (in PS integrierten) Adobe-Rawconverter und denke hier und da über Lightroom nach. Wenn ich Dein Tutorial lese, denke ich aber, dass die Regler im Rawconverter und in Lightroom eigentlich zu 100% identisch sind, daher lohnt es sich für mich wahrscheinlich nicht? Oder fällt Dir noch ein Vorteil ein? Jetzt mal außer den Archivierungsfunktionen in Lightroom, ich bin nämlich so gar nicht der Archivierungsfreak, stecke einfach alles in Ordner und gut ist. Die Vorher-Nachher-Ansicht ist natürlich toll in Lightroom, die gibts im ARC nicht. Hach, es hat richtig Spaß gemacht, Deinen Artikel zu lesen und zu sehen, dass wir beide eignetlich ganz ähnlich arbeiten. Ich liebe den Korrekturpinsel ja auch - ohne den wäre meine Vorliebe für lichtdurchflutete Highkey-Aufnahmen so gar nicht möglich :-))
    Ich wünsche Dir ein wunderschönes Wochenende und nochmals Danke für den ausführlichen Einblick in Lightroom.
    LG, Mecki

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  8. lightroom ist ein klasse programm :)
    liebe gruesse!

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  9. Hallo Vera!
    Ich komme heute von einer meiner besten Freundinnen. Ihr Papa ist Fotograf und hat daheim oft ein paar Lightroom-Lizenzen rumliegen. Und heute hab ich mich super gefreut, als ich eine bekommen habe!
    Gleich heim, Rechner an. Und während ich installiere ploppt dein Post auf. Ziemlich lustig!
    Immerhin hab ich jetzt gleich ein paar Anregungen, danke!

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  10. Hallo Vera,
    die ganzen Tipps zu Lightroom kann ich sehr gut gebrauchen.
    Hab ich es doch zu Weihnachten geschenkt bekommen..... und es immer noch nicht installiert, weil
    ich mit der Entscheidung welchen PC ich kaufen soll nicht weiter komme, urgh! Mein Sohn meckert schon, weil er dann auf den "alten" PC spekuliert ;-))))
    Das Giveaway mit den Ringen kommt mir gerade recht! Ich gehöre zu den Personen, die ihre wertvollen Eheringe nicht mit in den Urlaub nehmen wollen und sie dann im Haus verstecken.....und bis heute nicht wiedergefunden haben! Neeeeee, is nich zum Lachen!!!!! Ich hüpf dann mal rüber!

    Liebe Grüße und schönes WE,
    Moni

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    1. Oh Mann, Moni. Das würd mir auch passieren, find meine versteckten Schätze auch erst dann, wenn ich sie nicht mehr suche!
      Lg Meie

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  11. Liebe Vera, wie immer ein wahnsinnig toller Post. Danke für diese tollen Tipps. Ich habe eine Zeit lang auch mit Lightroom gearbeitet, kann das auch auf Arbeit immer benutzen (auch für den Blog) habe aber zuhause momentan nicht das nötige Kleingeld für das tolle Programm, aber das wird auch wieder.

    Liebste Grüße
    Sophie Kunterbunt

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  12. Ich gestehe, zum wirklichen Lesen bin ich grade zu müde...aber Beatas Gewinnspiel hab ich dann zum Glück doch noch entdeckt...und für den letzten Satz, hach, da "lieb" ich Dich schon wieder XD

    Liebe Grüße,

    Tanja

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  13. Liebe Vera,
    vielen Dank für die tollen Tipps und auch nochmal für Deine ausführliche Mail (ist schon einige Zeit her und ich schäme mich schon fast, dass ich mich noch nicht dafür bedankt habe, dass Du Dir die Zeit für mich genommen hast :-*). Also ich wäre wirklich an einem Post über das Retouschieren von rauher Winter-Krokodilshaut interessiert :-). Ich scheitere bei jedem "Nails"-Foto an der Optik - Cremes helfen bei mir im Moment leider gar nicht mehr ;-)
    GGGGLG und einen schönen Sonntag für Dich
    Domi

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  14. Danke für diesen Post, hab ihn gestern gerade noch rechtzeitig gelesen und jetzt muss ich erstmal ein paar Bilder überarbeiten. Ich blogge noch nicht so lang und deine Tipps sind gold wert! Hab einen schönen Tag und liebe Grüße, Selmin

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  15. Liebe Vera, vielen Dank für deine Tipps! Jaaaaaaa! Ich möchte
    sehr, sehr gerne wissen, wie man rauhe Winter-Krokodilshaut zu
    Tode weichzeichnet. Vor allem, wenn es sich um ein altes Krokodil
    handelt, hö hö! :-)
    LG Anne

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  16. Sch...Vera, das hört sich kompliziert an. Google mußte mir nun erst einmal bei chromatische Aberrattion weiter helfen;)
    Ich hab es mal mit Gimp versucht um RAW zu bearbeiten und hab nach ein paar Versuchen so gar keine Lust mehr gehabt und nu gibt´s nur noch JPEG die ich mit Photoscape ein wenig korrigiere, aber da sind natürlich die Möglichkeiten begrenzt.
    Vielleicht sollt ich mich doch mal mit Lightroom aus einander setzen!

    Liebe Grüße
    Meli
    und danke noch für Deine Antwort zum Tamron Objektiv. Ich bin dabei meinen Mann für das Fotografieren zu begeistern, allerdings fühlt der sich dann wie bei Germanys Topmodels und zum größten Teil gibt es dann Fotos von unten schön in die Nasenlöcher rein fotografiert. Zumindest dann, wenn ich ihm nicht gleich die Kamera auf das Stativ fest schraub;) Ich glaube ein hoffnungsloser Fall, aber dafür kann er Decken streichen, was will ich auch mehr!
    Jetzt aber, hab einen schönen Sonntag!

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  17. Hallo Vera,
    DANKE für diese Anleitung! Ich arbeite zwar mir Lightroom...bin aber bis in die Tiefe noch nicht vorgedrungen! Meine Fotos sind leider auch oft so, wie von dir am Anfang beschrieben. Werde nun auf jeden Fall mal alle "Regler" ziehen und schauen, was ich noch aus meinen Fotos herausholen kann!
    Danke nochmal für die tolle und (wichtig!) verständliche Anleitung.
    LG Astrid

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  18. Hallo liebe Vera. Danke für die tollen Tips zu Lightroom. Leider habe ich das hier nicht. Ich arbeite mit Photoshop. Auch wenn ich da nur so die Basics kenne. Es ist aber dennoch interessant zu lesen was mit Lightroom alles möglich ist.
    Übrigens, dein Mousepad gefällt mir sehr! Und den Ring mit dem kleinen Herz würde sogar ich tragen. Schlicht und fein, ganz nach meinem Geschmack!
    Herzliche Grüsse Nica

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  19. Sehr schöner Beitrag! Ich habe zwar Lightroom, aber irgendwie bearbeite ich dann doch wieder alles in Photoshop. Das ist bei mir schon so tief seit Jahren verankert. Außerdem kann ich die Helligkeit auf mehreren Fotos auch im RAW Converter einfach synchronisieren lassen. Aber ich muss mich echt mal an Lightroom setzen :D
    Liebste Grüße, Sylvana
    sylvana graeser blog&fotografie

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  20. Oh, ein toller Post! Ich habe nun auch seit neustem Lightroom und muss mich da erst einmal rantesten.
    Liebe Grüße Greta von
    http://fashionleaderandkitchenhero.blogspot.de/

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  21. Vielen Dank für den Post! Ich will mir unbedingt Lighroom holen, weil ich einfach nicht mit der Farbe von meinen Bilder zufrieden bin :)

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  22. Liebe Vera,

    mit dem Wolken-Mousepad hattest du mich sofort am Haken :) Da hatte ich es noch gar nicht die Überschrift gelesen ;) So eine süße Idee ! Danke auch für den ausführlichen Post und die hilfreichen Tipps. Ich hab mit Lightroom noch nicht so viel Übung, da kommt dein Post wie gerufen!

    Ganz liebe Grüsschen

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  23. Liebe Vera,
    vielen Dank für diesen tollen Post! Das ist wirklich toll aufbereitet und viel neues dabei - perfekt :-)
    Und dein Wolken-Mousepad ist soooo schön!

    Liebe Grüße,
    Doris

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  24. Ich nutze Lightroom zwar schon recht lange aber habe jetzt trotzdem noch was dazu gelernt. Yay, danke!

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  25. ach die ringe sind ja süß! da frau lieblingsplatz endlich auch mal im sommer "ja" sagen wird würden die ganz hervorragend passen. ;)) lg

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  26. Doch liebste Vera. Weichzeichnen der Haende oder anderer Haut erspart Geld ausgeben bei Douglas! !

    Liebste Gruesse
    Kirsti

    Ps: supersuesse Ringe, fast wie Eheringe...

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    1. Haaa, das denk ich auch immer. Meine Tagescreme heißt Gimp oder Photoshop, dagegen können Chanel und La Prairie einpacken!

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  27. Das Wolkenmousepad ist echt schnuckelig :) Vielen Dank für die tollen Tipps! Liebe Grüße Susie

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  28. Liebe Vera,
    jetzt muss es doch mal loswerden, nachdem ich mit bei den tollen Behind the Szenes Artikeln zurückgehalten habe: Du bist so offen und ehrlich, beschönigst nichts und gibst deine Erfahrung locker flockig weiter. Vielen dank, das ist wirklich (und ganz im Ernst) absolut lobenswert!
    Ich nutze Adobe Lightroom leider nicht, sondern nur eine uralte Photoshop Version, die es mittlerweile kostenlos gibt. Du arbeitest ja hauptsächlich beruflich mit diesen Softwares, aber ich frage mich: kaufen andere Blogger diese Bildbearbeitungsprogramme? Sind ja nicht grade günstig... Würde mich echt mal interessieren. LG, Souhela :-)

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    1. Du Liebe, dankeschön! Ach, mir macht das einfach Spaß... Bloggen ist ja kein Wettbewerb ;)

      Ja, das stimmt, billig ist Lightroom nicht gerade, vor allem wenn man es "nur" für den Blog kauft und nicht noch beruflich braucht. Wir haben unser Lightroom damals in einer günstigen Studentenversion gekauft, aber mittlerweile gibt es das ja nur noch als Abo, soweit ich weiß... Manchmal ist eine Lightroom-Lizenz auch als Extra dabei, wenn man eine Kamera oder ein Grafiktablett kauft.

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  29. Kannst du noch etwas mehr über 'moody' dunkle Fotos schreiben. Danke.
    Petra

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    1. Yesss... Wie gesagt, dazu kommt demnächst noch ein ganzer Post, liegt schon in der Warteschleife!

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  30. Erstaunliche Bilder, die du immer magst. Danke sehr für die Tipps und Tricks. LG, Kitti

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  31. Hey Vera,
    danke für die Beantwortung meiner mail und für diesen tollen Post. Da ging mein Wunsch ja wirklich schnell in Erfüllung....
    Ich finde solche "Hintergrundinfos" immer sehr spannend und man kann ein wenig nachvollziehen wie die tollen Fotos entstehen. Ich persönlich lese immer gerne blogposts zum Thema Photographie, Behind the scenes etc. Es gibt doch immer wieder neue Ideen, Denkanstöße oder Tipps....also vielen Dank!!!!
    Sonja

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    1. Liebe Sonja, sehr gerne! Bin immer froh um Anregungen und Tipps, was man denn mal so bloggen könnte. Oft ist man da ja selbst etwas betriebsblind. Freut mich, dass dir der Post gefällt!

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  32. Klasse Sache, danke!
    Einen Blick hinter di eKulissen deiner Fotokunst könnte ich als Noob wirklich öfter vertragen.
    Hab' bisher noch nie mit Lightroom gearbeitet.. jetzt wird er endlich mal installiert :)
    Danke!!!

    Ganz viele liebe Grüße

    Franzy

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    1. Dann passt es ja prima, dass der nächste Post mit Tipps zur Moody Food Photography schon fertig in der Warteschleife liegt :) Yesss, immer drauf damit auf den Rechner!

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  33. Aha, ist also doch nicht alles Gold, was glänzt - ähhh CRISP, was glänzt!!! Habe mich ein wenig erschrocken als ich sah, was mit deiner Manicüre an der rechten Hand passiert ist! Schock, DIE fotografiert ihre Hand 'mit ohne' Lack an eins, zwei, drei, vier, fünf Fingern = ganze Hand!!!!!! Ah..........oh PLING der Groschen ist gefallen ;-)))))
    LG Claudia

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    1. Und unrasiert!!! Da sieht man mal, was Bildbearbeitung kann ;))) Das darf Männchen nicht lesen, dass seine Hand auf den ersten Blick als Meeeedchenhand durchgeht, grins...

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  34. Solche Posts bringen mich immer weiter, vor allem was Lightroom betrifft, danke!

    Neri
    www.neriflow.blogspot.de

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  35. Oh man, Vera! Du bist echt die Mutter-Theresa unter den Bloggermädels! So einen aufwändigen und doch gut verständlichen Text über Bildbearbeitung hab ich noch nicht gesehen. Und ich bin ein Photoshop-Genie (und bescheiden), aber erklären kann ich das echt keinem. Kompliment, der Hammer! Eure Ringe sind übrigens allerliebst. Liebe Grüße, Hanni

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    1. Merci! Haha, das ist glaube ich das erste Mal, dass jemand Mutter Theresa und mich in einem Atemzug nennt. Mein Futterneid ist einfach zu stark ausgeprägt, als dass man mir Altruismus nachsagen könnte ;)

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  36. Sooo sooo tolle Tipps <3 Vielen dank liebe Vera =) Und ein ganz toller Beitrag =* !!!

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  37. Ach Vera... da schaue ich ganz neidisch auf das tolle, tolle Photo Eurer wunderschönen Hände mit den Ringen und bin krokodilneidisch... gucke meine an (Wurstfinger und mein Mittelfinger ist so schief, dass nicht mal ein Stinkefinger auf der Autobahn Laune macht). Und dann kommt Dein letzter Satz und mir fällt ein großer Stein von Herzen :-D

    Ehrlich, ich finde Hände-Photos immer sehr, sehr schwierig. Gerade bei Hochzeiten ist das ja der große Hit und ich trau mich dann meistens nicht zu sagen, dass ich die hässlich finde. Das sind wirklich seit langem die ersten Hände-Photos, die ich richtig schön finde. Kompliment!

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    1. Hahaha - Stinkefinger made my day!! Hmm, es gibt ja immer noch die Variante, den rechten Unterarm in die linke Ellenbeuge zu schlagen und den linken Unterarm zu heben... Wobei, nee, dafür müsste man ja beide Hände vom Steuer nehmen :D

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  38. Vielen Dank für die tollen Tipps. Besonders der Hinweis auf das Datei-Format beim Fotografieren bringt mich schon weit nach vorn.
    Darf ich fragen, wo du den tollen Bildschirmschoner (erstes Bild rechts) runter geladen hast? Den hätte ich auch gerne. :-)

    Danke und LG
    Nika von LittleTiger

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    1. Der Bildschirmschoner heißt fliqlo, wenn du das googelst, kommt ein Downloadlink. Allerdings läuft der auf meinem Mac seit dem Update auf Yosemite nicht mehr zuverlässig... Deswegen nehme ich für Fotoshootings immer einen Screenshot im Vollbild her und deswegen wird es jetzt auf meinen Fotos immer 12:17h sein ;)

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  39. Liebe Vera,
    wenn ich mal so richtig Zeit und Muse habe, arbeite ich das hier mal ganz gewissenhaft durch. Meine Fotos sind nämlich wirklich gruselig - ich komm seit Monaten nur noch im Dunkeln nach Hause und da kannst Du oft machen was Du willst. Dann blogge ich garnicht, weil die Fotos soooo schlimm sind. Vielleicht verstehe ich das ja.... ich werde es versuchen! 1000 Dank für Deine Tipps - Deine Fotos sind einfach immer der Oberhammer! Ganz liebe Grüße von Annett

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    1. Liebe Annett,

      danke dir! Ja, im Dunkeln ist das so eine Sache mit dem Fotografieren und im Winter ist es besonders schlimm. Aber auch da kann Lightroom noch eine Menge rausholen. Ansonsten wäre vielleicht auch eine Tageslichtlampe etwas für dich? Schau mal, Nadine hat letztens etwas dazu gebloggt:

      Dreierlei Liebelei: das ist mein Equipment

      Liebe Grüße!!

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  40. Ich glaube, ich habe mehr verstanden als bisher! Vielen, vielen, vielen und nochmals vielen Dank! :D

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    1. Juhuuu! Freut mich sehr, das war der Plan :) Danke dir!!

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  41. Hallo liebe Vera,
    ich habe deinen tollen und informativen Post bei mir im Blog gefeatured, ich hoffe, das ist okay für Dich :) Falls nicht, sag Bescheid, dann nehme ich das natürlich wieder raus <3
    Liebste Grüße,
    Katha von regenbogenzebra.com

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