Dienstag, 28. Juli 2015 57 Kommentare

Bagels mit Avocado, gegrillter Aubergine und Hummus

Bagels mit Avocado, gegrillter Aubergine und Hummus? Moment mal, hat die nicht im Mai erst Bagels mit Avocado, gegrillter Aubergine und Halloumi verbloggt? Yep, hat sie. Aber keine Sorge, ich werde meine Themen jetzt nicht ausschließlich auf das Belegen von Bagels einengen, beziehungsweise jetzt nur noch Bagelrezepte mit Avocado, gegrillter Aubergine und X bloggen (Wobei, mit Bacon...?). Ähm, nein. Der Punkt, den ich mit diesem Post machen will, ist ein ganz anderer: Das ganze Shooting war total ungeplant hat gerade mal 10 Minuten gedauert. Geht auch! Ich war völlig fasziniert und das muss ich jetzt mit euch teilen.

Bagel Recipe with Hummus, Avocado and Eggplant

Die Story: Sonntag Mittag stand ich in der Küche und habe Bagels fürs Picknick vorbereitet. Ganz privat, ganz in Ruhe, weder für den Blog noch für irgendeinen Kunden. Wir wollten einfach ein bisschen wandern und brauchten einen Snack zum Mitnehmen. Dementsprechend unbloggeresk kamen Bagelbrötchen aus der Plastikpackung vom Aldi zum Einsatz sowie schon leicht angematschte Salatreste. Für mich kamen ansonsten Tomaten, gebratene Auberginen, Avocado und Hummus drauf, auf die Männchenbagels zusätzlich noch Billigsalami und Billigkäse.  

Bagels belegen mit Hummus, Avocado und gegrillter Aubergine

Beim Belegen war es mir natürlich völlig bums, ob die Salatblätter auch im richtigen Winkel rausgucken, die Auberginen schön glatt und violett aussehen und die Bagelbrötchen auch gut gefüllt sind. Wie halt normale Menschen Bagels belegen: Zeug drauf und gut ist. Vor allem bei dem Salamibagel kommt das sehr schön raus. Oder bei dem, den ich ganz da hinten unten versteckt hab. Für die Schleifchen aus Bäckergarn habe ich übrigens eine gute Entschuldigung: In der Tupperbox war nach dem Befüllen noch reichlich Platz, da wäre beim Wandern sonst alles durcheinandergefallen. Also Schleifchen drum.

Bagel Rezept mit Hummus, Avocado und gegrillter Aubergine

Irgendwie dachte ich dann, sehen ja gar nicht so schlecht aus, die Bagels. Machste noch schnell ein Bild für Instagram! Also Standard-Fotountergrund rausgeholt, Standard-Küchentuch und Standard-Holzbrettchen in Standard-Anordnung hingeschmissen (kann ich mittlerweile im Schlaf) - nur das Nötigste, für Instagram eben. Jaja, ich weiß schon, Instagram ist eigentlich für spontan und Handy und so... Tja, rebellion is an arrow. So lange die App meinen Account nicht deaktiviert, da sie solch schreckliche Regelverstöße registriert, mach ich grad, was mir selbst am besten gefällt ;) 

Bagel Foodstyling Foodphotography Bungalow Neem

Mein nächster Gedanke war dann, eigentlich biste ja blöd. Stehst hier vor einem fertigen Set mit der Dicken in der Hand (die Canon 6D), mach doch gleich ein paar Bilder mehr und dann haste nen Blogpost. Nach 5 Minuten hatte ich meine Standard-Perspektiven durch. Nix Innovatives, nix Künstlerisches, aber doch schöne, solide Foodfotos. 30 Aufnahmen, mehr waren es nicht - normalerweise produziere ich bei einem Shooting um die 200 Bilder. Meister Röhrich aus Werner würde jetzt im schönsten noaaatdeutschen Slang fragen: "Tut das not??"

Bagel belegen Ideen für Picknick

Oder Bridget Jones würde schreiben: "Note to self - Don't take three days for styling and shooting food anymore. Instead be woman of substance and do the job in 10 minutes. Works just as well." Okay, ich bin von Natur aus nun mal eher langsam in allem, was ich tue, pingelig, etwas umständlich und perfektionistisch bis hin zur Selbstblockade... Das krieg ich nicht von heute auf morgen aus meinem System raus. Aber dass es auch anders geht, war auf jeden Fall mal sehr good to know.

Bassermann Jordan Riesling 2013 Paradiesgarten

Zuletzt noch ein ganz verwegener Gedanke: Man könnte ja durchaus auch mal das Essen fotografieren, das man ohnehin für den privaten Gebrauch im Alltag kocht, statt sich immer extra Rezepte nur für den Blog auszudenken. Gestern Abend gab es diese Pilzsuppe - die übrigens wirklich lecker war. . . ;)

PS: VDP-Weine mit farblich passenden Etiketten liegen bei uns so rum. Immer gut, wenn man zum schnellen Ausbalancieren der Komposition noch etwas Hohes im Hintergrund braucht!


Mittwoch, 22. Juli 2015 49 Kommentare

Neue Balkondeko, Outdoorteppich & Shoppingtipp: Love4Home

Enthält Werbung* für Love4Home

Wie jedes Jahr müsst ihr euch auch diesen Sommer wieder unsere neue Balkondeko anschauen, die im Wesentlichen aus einer elegant hindrapierten Bloggerin und dem Kinfolk Magazine besteht. Der Rest ist, nun ja, weiß:


Unser Balkon ist ja relativ klein, aber dekotechnisch muss er meine Launen genauso ertragen wie der Rest der Wohnung. Und weil es so schön ist, habe ich mal das Allerselbe mit unserem Balkon gemacht, was ich letztens auch schon mit unserem Schlafzimmer und unserer Küche gemacht habe - einen Rückblick über die Veränderungen der letzten 4 Jahre. Mit einem Klick auf die Jahreszahlen kommt ihr zu den Original-Blogposts:


2012 bekam der vormals unsagbar siffige Balkonboden einen Anstrich in einem romantischen Leberwurstrosa, das ich damals ganz zauberhaft fand. Dazu gab es die Teakholz-Sitzgruppe von den Schwiegereltern und ganz viel rosafarbene Shabby-Deko. Mit Pflanzen hatte ich es schon damals nicht so, deswegen wurden für die Balkonfotos die beiden einzigen Zimmerpflanzen, die gerade lebten, aus der Wohnung auf den Balkon geschleift. 

Im März 2013 ist dann irgendwie die Landhaus Living auf unserem Balkon explodiert und ein Schwall an fliederfarben gestrichenen Sperrmüllfunden, Emaillekännchen, Heidekraut, Garnrollen, Bänkchen, rosa Blümchen, nostalgischen Gartenscheren und Zinkwannen überrollte alles. Ist mir mittlerweile a) zu vollgestopft und b) zu rosa, aber damals fand ich es überragend. Für 3 Monate. Deswegen wurde im 

Juli 2013 alles wieder zurück auf den Sperrmüll gebracht. Den leberwurstfarbenen Boden habe ich grau übermalt und den Balkon ansonsten ganz schlicht mit viel Weiß und etwas Türkis gestylt. Griechisch sollte es aussehen. Das Highlight, das ich bis jetzt keine Sekunde bereut habe und immer noch total schön finde: Die weiße Gardine, die als Sonnensegel und Sichtschutz fungiert. Auch die weiße Sitzgruppe haben wir immer noch. Pflanzenstatistik: 1 Waldmeister. Gilt der Kastanienbaum im Innenhof?

2014 wollte ich dann unbedingt eine Chillout-Lounge auf dem Balkon haben. Für die handelsüblichen Polyrattan-Sets ist auf unserem Mini-Balkon natürlich kein Platz, daher habe ich Holzkisten weiß angemalt und eine Schaumstoffauflage darüber gelegt. Darauf konnte dann ungefähr meine linke Pobacke chillen.  


Hier ist also unsere 2015er-Balkondeko: Ein schwarzweißer Outdoorteppich, darauf zwei große weiße Sitzkissen, ein filigraner Beistelltisch aus Draht mit Vintage-Getränkekiste und ein Pflanzgitter. Nicht zu vergessen das Kinfolk Magazine - meine ambivalente Meinung zu dem Heftchen könnt ihr irgendwo mitten in diesem Artikel nachlesen. Aber wie auch immer, das Ding hat 23,50€ gekostet, das wird jetzt gnadenlos auf alle Interior-Fotos gezerrt.


Wenn euch unsere Balkondeko mit viel Weiß, etwas Schwarz, hellem Holz, Grün und orientalisch angehauchten Mustern gefällt, habe ich hier noch einen Shoppingtipp: Beim Onlineshop für skandinavisches Wohndesign Love4Home* gibt es ein tolles Sortiment an Outdoor-Möbeln und Deko in diesem Stil, vieles ist auch gerade reduziert. Sonnenschirme, Hocker, Outdoorteppiche, Sonnenliegen... Die Auswahl ist so groß, dass ich sogar eine farblich und stilistisch perfekt zum Post passende Collage zusammenmonken konnte. Schaut mal, die Sachen sind echt schön:




Das sind meine Favourites:

Kissen mit exotischem Pflanzenprint*

Natürlich gibt es bei Love4Home nicht nur Outdoor-Möbel, sondern auch Stühle, Beistelltische, Kommoden, Regale oder Lampen, falls eure Garten- / Balkongestaltung für dieses Jahr schon steht.


Außerdem bietet Love4Home gerade ein eBook mit den Interior Trends für den Sommer 2015* zum kostenlosen Download an. Im eBook werden die Top 5 Sommertrends wie Tropical Fever oder Vintage Pastels vorgestellt, inklusive Farbpaletten und Tipps zum Nachstylen. Super als Inspiration!


Pflanzenstatistik 2015: 2 Efeututen. Noch leben sie.


Für den ultimativen Hipsterlook wäre ein schwarzes Makramee-Netz für den weißen Hängetopf noch schön gewesen, aber das muss ich mir erstmal beibringen... 


Der weiße Wire-Beistelltisch war übrigens ursprünglich in einem grässlichen Quietschgrün gehalten, aber das war mir total egal, als ich letzten Samstag shoppen war. An jenem Tag wurden nämlich Alcopops in der Hauptstraße verteilt (Mittags um 1, am hellichten Tag!), irgendso ein Mix aus Bier und Sex On The Beach, damit man den drumgewickelten Flyer wohlwollend zur Kenntnis nimmt. Naja, ich hatte Durst. Es war heiß. Und ich hatte noch nichts gefrühstückt...


Also nix wie runter damit und dann ab in die Dekoshops: "Haaaa, ein knallgrüner Hippietisch! Brauch ich. Ssssofort." Männchen war entsetzt, als ich ziemlich angetüdelt mit einem schrecklichen grünen Tisch unterm Arm heimkam. Aber zum Glück gibt es ja Sprühfarbe. Jetzt finde ich den Tisch sogar richtig gut.


Wie sieht denn euer Balkon dieses Jahr aus? Und schreibt mir gerne eure Meinung zu unseren Balkon-Varianten. Ihr dürft auch über den Leberwurstboden oder die Mini-Chillecke herziehen, ich lache mit.


Ach, und nicht vergessen: Ich habe die Giveaways von Milka und Florette ausgelost, da haben sich aber erst 2 von 6 Gewinnern gemeldet. Schaut nochmal unter diesem Post, ob ihr dabei seid!


Donnerstag, 16. Juli 2015 47 Kommentare

Neuer Wohnzimmerteppich, Sommerdeko von Räder & Horchata-Rezept

Enthält Werbung* für räder, tapetenagentur.de und Connox

Häh, Blog? Ah ja, das. Da war doch was. Diese Website, wo man immer unrealistisch ordentliche Fotos von seiner Wohnung und unrealistisch appetitliche Fotos von seinem Essen hochlädt. In den letzten Wochen hatte ich einiges an Foto- und Stylingjobs, zum Bloggen hat es da leider nicht mehr gereicht. Und in den letzten Tagen hatte ich dann das Passwort von meinem Blogger-Account vergessen - ich sollte mir Sorgen machen, normalerweise tippt mein Kleinhirn das von selbst ein. Aber jetzt kann ich euch endlich unseren neuen Wohnzimmerteppich zeigen und das bei Instagram versprochene Horchata-Rezept gibt es auch!


Ja, da ist er nun, unser neuer Teppich. Was sagt ihr? Es ist das Modell Cambridge von Safavieh, weiß mit schwarzem Maroc-Muster und richtig schön flauschig. Entdeckt habe ich ihn mal wieder bei Westwing - wo ich natürlich immer dann was finde, wenn ich gerade keinen Gutschein auf meinem Konto habe. (Off Topic: Wenn ich das Ding selbst bezahlt habe und auch sonst nix dafür bekomme, muss das ja jetzt nicht als Werbung gekennzeichnet werden, auch wenn ich sonst immer mal wieder auf Sponsoring-Basis mit Westwing zusammenarbeite, oder? Gaaah, dieser ganze rechtliche Kleinkram. Früher war Bloggen auch mal fluffiger.)


In diesem Post hatte ich ja rumgeheult, dass mir unser Wohnzimmer von vorne bis hinten nicht mehr gefällt und ich am liebsten einmal alles ändern würde. Ein erster Schritt ist hiermit geschafft. Der gestreifte Stockholm-Teppich von Ikea war mir zu dunkel mit seinem Schwarz-Anteil von 50%, der Safavieh-Teppich hier hat dagegen nur einen geschätzten Schwarz-Anteil von... 18%? Außerdem triggert er keine epileptischen Anfälle mehr bei unseren Gästen, was ein unschätzbarer Vorteil ist. 


Jedenfalls bin ich mit dem Safavieh-Teppich jetzt ziemlich zufrieden. Er ist hell, flauschig, farbneutral und das Netzmuster ist schlicht, macht aber trotzdem was her. Es erinnert an marokkanische Fliesen, man könnte sich also einreden, es sei ein zeitloser Klassiker - wobei ich diese Art von Teppichen persönlich eher als gerade vorüberhuschenden Mikrotrend bezeichnen würde. Was aber auch total egal ist, da ich es ja eh höchstens ein Jahr lang mit demselben Teppich aushalte. 


Auf der Abschussliste stehen jetzt vor allem noch das Sofa, die Bilderleisten, die schwarzen Sessel und der Konsoltisch an der Wand. Also, ähm, alles außer dem Couchtisch (eigentlich steht da auch noch ein zweiter, kleinerer Tablo in Schwarz, aber den rücke ich immer weg - ist mir auf Fotos too much). Bis das alles ersetzt ist, wirkt das Wohnzimmer natürlich weiterhin irgendwie inkongruent, aber da müssen wir jetzt durch. Ich halte euch auf dem Laufenden!


Bezüglich der Wand zwischen den beiden Fenstern bin ich übrigens am Überlegen (absolut gutes Deutsch, yeah), ob da nicht ein einfaches, weißes Besta Sideboard von Ikea schön wäre - und dahinter mal eine Tapete? Es gibt da ganz schlichte, geschmackvolle Modelle, skandinavisch, in hellgrau oder weiß. Diese hier unter Tapeten* - Tapetentrends - Winter 2014/2015 bzw. Nordisch by Nature finde ich schon sehr stylish. Was meint ihr, einen Versuch wert oder blöde Idee?


Als sommerliche Deko habe ich einfach ein paar Ähren, Gräser und Unkraut romantische Feldblumen in meine Mini Pastell Vasen* von Räder* gestellt. Jahaa, ich habe mich tatsächlich mal an Farbe rangetraut! Da, seht ihr es? Da ist ein bisschen Blush und auch ein bisschen Lavendel (nee, einfach Rosa und Lila sagen iss nich). Damit ich davon jetzt kein Herzrasen bekomme, war bei der Befüllung aber höchstes Understatement geboten. Und ehrlich gesagt ist mir das Gelb von dem Kamillenzeugs da auch schon wieder zu viel. 


Der Witz ist, die Mini Vasen hätte es sogar auch in Reinweiß gegeben. Aber die Farbtöne der Vasen sind so schön zart und ruhig, dass ich mich das jetzt einfach mal getraut habe. Überhaupt, die unkomplizierteste und günstigste Sommerdeko der Welt: Einfach ein paar Vasen gruppieren, Unkraut rein, fertig! Sieht immer gut aus. 
Die Poesietasche* von Räder baumelt als Dauerdeko wie gaaanz zufällig hingehängt an der Wohnzimmertür, damit die durchscheinenden Buchstaben nur ja gut zur Geltung kommen. Männchen wurde schon gebrieft, dass darin keinesfalls leere Bierflaschen zum Lidl getragen werden dürfen. 


Und nun noch das versprochene Rezept für Horchata. Wir haben hier einen kleinen spanischen Laden in der Nachbarschaft (José in der Brückenstraße, für alle Heidelberger)  wo man auch Kleinigkeiten essen und trinken kann, und da stand das eines Tages auf der Tafel: Eisgekühlte Horchata. What's that? Ich also heimgelaufen und gegoogelt: Der Begriff kommt aus Spanien und wird allgemein für Getränke verwendet, die aus zerstampften Nüssen, Reis oder Samen hergestellt werden. Die klassische Horchata macht man aus Erdmandeln. 


Horchata ist ein perfekter Milch-Ersatz für alle, die Milch entweder nicht mögen oder nicht vertragen und auch keine Sojamilch trinken möchten. Sie ist vegan, laktosefrei, glutenfrei, voll mit Vitaminen und Mineralstoffen und vor allem schmeckt sie köstlich erfrischend, vor allem eisgekühlt im Sommer! Der einzige Nachteil: Man muss sie selbst herstellen, da es sie in Deutschland eher selten zu kaufen gibt. Aber so arg aufwändig ist es dann auch wieder nicht. Ich mache mir immer am Wochenende eine ganze Flasche für die kommende Woche und kippe mir das dann jeden Morgen übers Müsli...


Für ca. 900ml Horchata:

250g Erdmandeln (gibt es im Bioladen)
Wasser zum Einweichen
1000ml Wasser
Honig, Zimt und Eis nach Wunsch

1. Die Erdmandeln in eine Schüssel geben und über Nacht in reichlich Wasser einweichen.

2. Wasser am nächsten Morgen wegschütten. Die eingeweichten Erdmandeln mit 500ml frischem Wasser im Mixer / mit dem Pürierstab gut durchpürieren (Im Thermi: 30 Sek. / Stufe 10). 

3. Die restlichen 500ml Wasser zur entstandenen Masse geben (in einem großen Krug, Thermi-Mixtopf, o.Ä.). Alles nochmal gut mixen und  ca. 1 Stunde im Kühlschrank durchziehen lassen. 

4. Die Milch durch ein feines Sieb oder ein Tuch drücken, bis keine Flüssigkeit mehr kommt.

5. Bei Bedarf mit etwas Honig süßen. In vielen Rezepten wird noch ordentlich Zucker zugegeben, bis zu 200g. Ich fand das jetzt nicht nötig, da die Erdmandeln an sich schon recht süß und nussig schmecken, aber da entscheidet der persönliche Geschmack. Wer mag, kann auch noch etwas Zimt zugeben oder Eiswürfel, wenn die Horchata direkt getrunken werden soll. Sie hält sich aber auch ca. eine Woche im Kühlschrank.

Tipp 1: Statt der Erdmandeln kann man übrigens auch 300g Reis, normale Mandeln oder ein Gemisch aus beidem ganz fein im Mixer zermahlen. Das Einweichen entfällt dann - einfach direkt 1000ml Wasser zum Reis- bzw. Mandelmehl geben, durchziehen lassen und durch ein Tuch abseihen. Ist dann im Prinzip nichts anderes als Mandelmilch oder Reismilch ;)

Tipp 2: Die nach dem Durchseihen übrig bleibende bröckelige Pampe am besten sofort entsorgen. Könnte sonst sein, dass eure Männchen vor Ekel laut losbrüllen oder Würgegeräusche von sich geben. Das Zeug sieht aber auch wirklich wie Babykotze aus. Nicht, dass ich sonderlich viele Berührungspunkte mit  Babykotze hätte, aber genauso stelle ich mir das vor. Anyway...


So, und nun noch ein paar Gewinner! Jeweils ein Probierpaket von Milka Choco Break haben gewonnen:

Grit Kolodziej (Kommentar vom 12. Juni, 22:20)
Angelika H aus B (Kommentar vom 13. Juni, 05:28)
Petra aus Zürich (Kommentar vom 14. Juni, 21:43)

Und jeweils eine grüne Bento-Box von Florette bekommen:

Stefanie Z. aus Bonn (Kommentar vom 27. Juni, 20:05)
Alice in Astonishland (Kommentar vom 28. Juni, 11:40)
Julia S. Matthisdottir (Kommentar vom 28. Juni, 13:56)

Herzlichen Glückwunsch! Bitte schreibt mir eine Mail an vera@nicestthings.com mit eurer Adresse, dann gebe ich das weiter und ihr solltet ganz bald euren Gewinn bekommen.


Tablo Couchtisch von Normann Copenhagen: Connox*