Sonntag, 15. November 2015 83 Kommentare

Frittierte Apfelringe im Bierteig - so schmeckt sächsisch & Giveaway

Enthält Werbung* für "So geht sächsisch"

Um die Abizeit herum hatte ich mal eine Phase, in der mich die ehemalige DDR unheimlich fasziniert hat. Ich hatte ein kleines Wörterbuch, "Deutsch-Deutsch", und konnte mich immer wieder an Begriffen wie "Jahresendflügelfigur", "Telespargel" oder "Goldbroiler" erfreuen. Mit einer Freundin bin ich von unserer Heimat Rheinland-Pfalz aus Richtung Osten gefahren und wir haben uns mit Vita-Cola, Zettis Knusperflocken und Tempolinsen eingedeckt. Lieblingsfilm zu der Zeit: Natürlich Good Bye Lenin. Auch Schwarz-Weiß-Dokus zum Thema auf N24 waren gerne gesehen. Das alles hatte für mich etwas schwer Kultiges.

in Bierteig frittierte Apfelringe mit Zimt

Nach dem Abi bin ich dann zum Studieren nach Baden-Württemberg gegangen und meine Ost-Begeisterung ist in Vergessenheit geraten. Bis ich diesen Sommer eine spannende Kooperationsanfrage bekam: Ob ich Lust hätte, im Rahmen der Imagekampagne "So geht sächsisch*" ein typisch sächsisches Gericht auf dem Blog vorzustellen?  

Sächsische Ringtaler mit Äpfeln

Damit rannte man bei mir natürlich offene Türen ein - nur zu gerne mache ich hiermit bei der Foodblogger-Parade "So schmeckt sächsisch!" mit. Na klar, ich weiß schon, die DDR-Zeiten sind lange vorbei. Von meinen romantisch-verklärten Vorstellungen wird man nur noch wenig finden, wenn man das moderne Sachsen besucht. Aber wie ist es denn überhaupt so in Sachsen? Als heidelbergverliebte Rheinland-Pfälzerin weiß ich ehrlich gesagt kaum etwas darüber und das ist doch schade!

Frittierte Apfelringe im Bierteig

Mit einem Kurzurlaub wird es dieses Jahr leider nichts mehr, aber zum Glück bekamen wir Blogger reichlich Inspiration: Ein großes Kochbuch mit allerlei Rezepten aus der sächsischen Küche sowie das Buch "111 Orte in Sachsen, die man gesehen haben muss". Damit konnte ich mich dann richtig schön in das Thema reinplumpsen lassen. 

Rezept für in Fett ausgebackene Apfelringe im Bierteig

Und natürlich ging gleich mal wieder die Fantasie mit mir durch. In Gedanken hatte ich mich schon längst in eine sächsische Großmutter verwandelt, die an ihrem Herd Buttermilchplinsen, Heidelbeergetzen und Gwarggeilchn (Quarkkäulchen) in gusseisernen Pfannen backt. 

So geht sächsisch: Frittierte Apfelringe im Backteig

Am besten gefallen hat mir das Rezept für Sächsische Ringtaler oder auch frittierte Apfelringe. Nicht zuletzt auch aus dem Grund, dass solche in Teig ausgebackenen Apfelringe optisch eine Menge hermachen ;) Un schmeggng duds ooch. Alsööö, langd gräffdsch zu!

Apple Fritters

Rezept für ca. 15 in Bierteig ausgebackene frittierte Apfelringe:

3 Äpfel
etwas Rum
Zimt und Zucker
250g Mehl
ca. 250ml Bier (Malzbier geht auch gut)
2 Eier, getrennt
1 Prise Salz
Frittierfett

in Backteig frittierte Apfelringe mit Zimt

1. Die Äpfel waschen, mit einem Sparschäler schälen und das Kerngehäuse ausstechen. 

2. Jeden Apfel in ca. 5 jeweils 1cm dicke Ringe schneiden. Die Apfelringe in eine Schüssel legen. Mit Rum beträufeln, Zimt und Zucker darüberstreuen und ziehen lassen, während man den Backteig zubereitet.

3. Für den Bierteig 250g Mehl mit ca. 250ml Bier und 2 Eigelben verrühren. Die Eiweiße separat mit einer Prise Salz steif schlagen und unterheben. Der Teig sollte zähflüssig, aber nicht zu flüssig sein, damit er gut an den Apfelscheiben haftet. Bei Bedarf etwas mehr Bier zugeben. Auf dem zweiten Foto sieht man die gewünschte Konsistenz ganz gut. 

4. Die marinierten Apfelringe in den Backteig tauchen und im heißen Frittierfett (Fritteuse, ca 180 °C) 3 Minuten ausbacken. Mit Zucker und Zimt bestreuen.

Kilner Beer Bottle and Apple Fritters

Sowas von gut! Auch wenn dieser Blogpost vielleicht ein paar mehr Fotos als unbedingt notwendig enthält, war ich mit dem Shooting doch ziemlich schnell fertig. Nichts treibt einen besser zur Effizienz an als Hunger ;) Wir haben uns dann mit einem heißen Kakao und den sächsischen Ringtalern aufs Sofa verzogen. Männchen meinte: "Weißt du, was jetzt noch riiiischdisch geil dazu wäre?" Ich so: "Noch geiler als frittierte Apfelringe mit Kakao?? Gibt's nich." "Doch. Vanillepudding." Punkt für ihn. Zum Glück hatten wir noch welchen im Kühlschrank. Boah... Das beste gemütliche Wochenendessen für den Winter überhaupt!

frittierte Apfelringe mit Zimt und Zucker

Und damit ihr auch ein bisschen mit dem Sachsen-Feeling angesteckt werdet, darf ich nun noch 3 Ausgaben von "111 Orte in Sachsen, die man gesehen haben muss" verlosen. Ich habe in der letzten Zeit immer wieder mal drin gestöbert und im Kopf schon eine Liste für unseren nächsten Kurzurlaub erstellt. Ganz vorne mit dabei natürlich das DDR-Museum in Radebeul!

So schmeckt sächsisch Foodblogger Blogparade


Teilnahmebedingungen:

1. Schreibt mir in einem Kommentar unter diesem Post, dass ihr gerne eines der drei Bücher gewinnen würdet.

2. Eine E-Mail-Adresse müsst ihr nicht angeben, nur einen Nickname oder eine anonymisierte Angabe wie "Susanne K. aus H.", damit ich euch unterscheiden und ansprechen kann. Ich werde die 3 Gewinner demnächst hier auf dem Blog veröffentlichen und bitten, sich bei mir per Mail zu melden.


Teilnahmeschluss ist Sonntag, der 22. November 2015, 23:59. Teilnehmen kann jede natürliche Person, auch anonyme Leser, aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ich lose mit dem Zufallsgenerator random.org aus und veröffentliche die Gewinner hier auf meinem Blog. Diejenigen melden sich dann bitte per Mail bei mir und schreiben mir ihre Adresse. Ich versende die Bücher selbst an die Gewinner. Wenn ihr unter 18 seid, fragt bitte vor der Teilnahme eure Eltern um Erlaubnis. Das Gewinnspiel findet nur auf dem Blog statt. Eine Barauszahlung ist nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Glück!

Rezept für in Bierteig frittierte Apfelringe mit Zimt

Und ihr? Wart ihr schon mal in Sachsen oder kommt vielleicht sogar daher? Ich freu mich über alles, Geschichten, Rezepte, Tipps, Dialektkostproben... :)

Mehr sächsische Rezepte findet ihr übrigens bei den letzten beiden Teilnehmern High Foodality und Penne im Topf. Weiter geht es demnächst bei Kochtopf!

Samstag, 14. November 2015 42 Kommentare

Tannenbaum-Adventskalender und Winterwald-Cakes

Enthält Werbung* für be&liv

Eigentlich hätte dieser Beitrag gestern Abend online gehen sollen, aber aus gegebenem Anlass hatte ich keinen Kopf dafür. Viel möchte ich dazu allerdings nicht sagen: Das tagespolitische Geschehen gehört für mich nicht auf meinen Blog und die dazugehörigen Social Media Kanäle. Ich passe mein Facebook-Profilbild nicht dem kollektiven Trauerereignis an, das die (westliche) Welt aktuell bewegt. Und ich werde keinen schwarz-weißen Eiffelturm auf Instagram posten. Das heißt nicht, dass es mich kalt lässt, ganz im Gegenteil. Aber für mich persönlich fühlen sich Regrams und Hashtags zu einem solchen Ereignis nicht passend an. Es gab nie auch nur einen kurzen Zeitraum in der Geschichte der Menschheit, zu dem in allen Teilen der Welt Frieden geherrscht hätte. Hätte es 1916 Twitter gegeben, hätte wohl der Hashtag #jesuisverdun ordentlich "getrendet". Und genauso befremdlich, wie das jetzt klingt, wirken auf mich, ganz subjektiv, große Teile der Medienwelle um das Thema. Aber das bin nur ich... Letztendlich läuft es allein darauf hinaus: Jeder hat seine eigene Art, mit so etwas umzugehen, da gibt es kein Richtig und Falsch. Meine ist es eben, solche Ereignisse privat zu verarbeiten. Wenden wir uns hier also den schönen Dingen zu.


Am liebsten würde ich ja jetzt behaupten, dass ich diesen Adventskalender selbst gebaut hätte. Eine schlichte, geometrische Tannenbaumsilhouette und weiße Kugeln, in denen die Geschenke versteckt sind - ist das nicht genial? Ist aber nicht auf meinem Mist gewachsen, muss ich gestehen. Ein Blick auf die hippen skandinavischen Interiorblogs hätte mich eh enttarnt - hier handelt es sich nämlich um den Tree Advent Calendar* vom finnischen Designlabel be&liv*.


be&liv hatte ich euch im Frühjahr schon einmal vorgestellt und ich bin nach wie vor ein großer Fan. Damals im Februar hatte ich schon auf diesen Adventskalender geschielt und nun bin ich überglücklich, dass er bei uns im Wohnzimmer steht. Zu meinem aktuellen Minimalismus-Tick passt er perfekt, da er fast eher wie eine abstrakte Skulptur als wie ein Adventskalender wirkt. Wenn man es doch ein bisschen wärmer mag, gibt es ihn auch in Holz mit roten Kugeln*.


Es ist kein billiges Teil, aber dafür ist er eben auch ziemlich stilvoll, wiederverwendbar und lässt sich, wenn nicht gerade Dezember ist, ganz flach zusammenlegen. In die Kugeln kann mir Männchen dann nette Kleinigkeiten reinpacken. Ich hab den Tiffany-Katalog schon mal GANZ zufällig auf sein Fernbedienungs-Nest im Wohnzimmer gelegt...


Dieses Jahr nur einen einzigen Adventskalender werkeln zu müssen, nämlich den für Männchen, kam mir ehrlich gesagt gar nicht so ungelegen. Im Moment ist es doch sehr stressig und ich werde bis Mitte Dezember keinen einzigen freien Tag haben. Aber auf den Männchen-Kalender hatte ich mich  gefreut und schon alles geplant: Aus kleinen Sternschachteln wollte ich Sternbilder auf eine Pappe kleben, Orion, den kleinen Wagen... Das hätte gerade noch so in meinen straffen Zeitplan gepasst und es hätte sich (ganz nebenbei) auch wunderbar zum Verbloggen geeignet. Aber was sagt der Kerl beim Einkaufen in der Markthalle? "Guck mal! Ein Bier-Adventskalender!" Heißt: "Kauf. Mir. Das."


Tja. Was willste machen? Bin gegen leuchtende Männeraugen angesichts von 24 Bierflaschen leider machtlos. Die 6 cm großen Sternschächtelchen kann ich den Hasen geben. Passen ja keine Bierflaschen rein, nech. 


Was die Hasen bei der Gelegenheit auch gleich bekommen können, sind meine Scheißhäufchen-Cupcakes. Oh Mann! Ich schwöre, nach der verunglückten Kaktus-Pinata und dem noch verunglückteren Halloween-Dessert wollte ich mich eigentlich im Griff haben. Ich meine, wie viele ungewollt anrüchige beziehungsweise mit Tabus belegten Objekte kann ein Mensch noch produzieren? Viele - wenn ich der Mensch bin.


Das hatte ich mir mal wieder alles so schön vorgestellt... Cupcakes in Form einer verschneiten Winterlandschaft, mit aus Schokolade locker-künstlerisch gegossenen Tannenbäumen und süßen kleinen Pilzen aus Baisermasse. Das Ergebnis sieht allerdings eher so aus, als hätte Lumpi ein kleines Geschenk neben dem Pilz hinterlassen. 


Leider kann ich den edlen Lily Cake Stand* von be&liv also nicht ganz so gekonnt präsentieren, wie ich das gerne gehabt hätte. Aber dann ist es halt eben mal andersrum und die Etagere wertet die Cupcakes auf, nicht die Cupcakes die Etagere. 


Wie bei allen Produkten von be&liv kann man auch den Lily Cake Stand wieder auf kleinstem Raum verstauen. Die einzige Etagere, die überhaupt noch in meinen übervollen Küchenschrank gepasst hätte. Und trotzdem sieht sie aufgebaut alles andere als billig oder handgestrickt aus. Ist sie übrigens auch nicht, beides nicht. Aber vielleicht ist es ja eine Idee für ein Weihnachtsgeschenk, falls es mal eine ganz andere Etagere sein soll - nicht shabby, nicht landhausig, sondern schlicht, elegant und designig (die deutsche Sprache bedankt sich bei mir für die ständige Erfindung neuer Adjektive). Es gibt sie übrigens auch in Kupfer* und in Gold*.


Das Rezept für die Baiser-Pilze gibt es übrigens hier und die Cupcakes sind einfach nach meinem Cupcake-Standardrezept gebacken. Es ging mir hier eher um die Optik - was ja großartig funktioniert hat!

Dienstag, 10. November 2015 57 Kommentare

Browniesterne am Zimtstangenstiel mit beckscocoa

Enthält Werbung* für beckscocoa

Als Blogger lernt man mit der Zeit ja so ein, zwei Tricks. Zum Beispiel, wie man eigentlich langweiliges Essen effektvoll aufmotzt. Und mit Aufmotzen meine ich nicht den Geschmack, sondern knallhart die Optik. Wir sind doch ein oberflächliches Pack... Ähm, ich formuliere es anders: Der Geschmack muss bei diesen Brownies auch absolut nicht mehr optimiert werden ;) Butter, Zucker, Eier, Haselnüsse, der feine Kakao von beckscocoa*... Ein simples, klassisches Rezept, aber so gut! Mit knuspriger Kruste und saftig-schokoladigem Kern. Wirklich jetzt.


Jedenfalls - was das Erfinden von exzentrischen Geschmacks-Neukreationen wie, sagen wir, Ziegenkäsebrownies mit im Smoker geräucherter Babyananas und einer Prise Südseepfeffer angeht, bin ich ein völliger Bodenturner. Aber stinknormale Brownies in magische Schokofeen-Zimtzauberstäbe verwandeln, das kann ich.


Das Prinzip ist ganz einfach. Ist dir dein Brownie zu langweilig, verändere a) die Größe, b) bringe ihn in Sternform (Herzform, was auch immer) und c) stecke ein Stöckchen rein. Brownies? Lame. Mini-Brownies? Besser. Sternförmige Mini-Brownies? Yeah, Baby. Sternförmige Mini-Brownies am Stiel? Bombe! Und wenn der Stiel dann noch eine Zimtstange ist, wälzen wir uns vor Vernügen auf dem Boden herum. Funktioniert genauso mit Riesen-Zimtschnecken, Krapfen in Herzform oder Mini-Pies am Stiel. 


Alles natürlich mit Maß und Ziel, eine herzförmige Riesenzimtschnecke am Stiel mutet dann doch eher grotesk an. Aber ihr versteht das Prinzip.


Die Idee zu diesen Browniesternen am Zimtstangenstiel kam mir, als ich mal wieder Badezusätze im geruchsintensivsten Kosmetikladen der Welt gekauft habe. Da gibt es doch dieses pinkfarbene Schaumbad am Stiel in Form eines Sterns... Sieht ein bisschen aus wie ein Prinzessin-Lillifee-Zauberstab. Geht es noch besser? Ja. Wenn es nicht pink ist. Und wenn man es essen kann. 


Dafür habe ich mein liebstes Brownie-Rezept rausgesucht, das seit Jahren immer wieder gebacken wird. Die Nummer mit dem Wasserbad kann man sich dabei sparen, denn das Rezept enthält keine Backschokolade, sondern puren Kakao. Da es nur wenige Zutaten enthält, steht und fällt es mit der Qualität ebendieser. Perfekt, wenn man die ehrenvolle Aufgabe hat, ein Rezept für beckscocoa* zu kreieren! 


Alle Kakaosorten, die der Gründer Michael Beck in seinem Sortiment hat, sind 100% Edelkakao in Bioqualität, bis auf zwei Ausnahmen auch vegan. Wenn man Herrn Beck fragt, warum er beckscocoa ins Leben gerufen hat, ist seine Antwort einfach: "Alles andere war mir nicht gut genug." Der leidenschaftliche Maître De Cacao war früher übrigens Gärtner und sieht ein bisschen so aus, als würde er in Game Of Thrones mitspielen. Das mag ich. 
Seine Auswahl an Kakaos ist reduziert, aber kreativ - mag ich auch. Es gibt zwei sortenreine Varianten, Criollo* und Especial*, sowie Kompositionen mit Zimt (Sinnerman*), Marzipan (Amydala*), Madagaskar-Vanille (Nude*) oder Karamell (The Fudge*). Wer möchte, findet auch Extravaganteres wie Ingwer, Chili, Lavendel, Lakritz oder Minze... Keine Sorge, alles sehr subtil und harmonisch. Der Gärtner weiß, wie man Gewürze, Düfte und Aromen kombiniert.  


Für meine Brownies sollte es der sortenreine Criollo sein, aber auch Sinnerman mit der Zimtnote ist super geeignet - und passend zum Zimtstangen-Stiel! Hier kommt das Rezept:

Für 12 rechteckige Brownies - oder 6 Browniesterne plus eine Menge Verschnitt:

250g Butter
70g Kakao (z.B. Criollo* oder Sinnerman* von beckscocoa)
4 Eier
200g Zucker
170g Mehl
100g gemahlene Haselnüsse
Mark einer Vanilleschote

rechteckige Ofenform, ca. 25 x 20cm

Zimtstangen, Zahnstocher, Puderzucker, Zuckerguss für die Deko


1. Die Butter in einem Topf langsam erhitzen, bis sie gerade so geschmolzen ist (Thermi: 3 Minuten / 70 °C / Stufe 1). 

2. Kakaopulver hinzufügen, verrühren (Thermi: 30 Sekunden / Stufe 2), etwas abkühlen lassen.

3. Eier, Zucker, Mehl, Haselnüsse und ausgekratztes Vanillemark zugeben, alles kräftig mit dem Handrührgerät verrühren (Thermi: 50 Sekunden / Stufe 4). 

4. Form buttern, Teig hineingießen, im vorgeheizten Backofen bei 180 °C ca. 40 Minuten backen. Bitte Stäbchenprobe machen, jeder Backofen ist anders - der Teig sollte innen noch leicht klitschig sein.

5. Teig aus der Form lösen, in Stücke schneiden oder Sterne ausstechen, mit Zuckerguss oder Puderzucker verzieren. Und natürlich: Die Zimtstangen als Stiele nicht vergessen. Wenn diese zu kurz sind, einen Zahnstocher als Verlängerung hineinklemmen.


Da ich den Brownieteig viel zu früh aus dem Backofen geholt habe (wenn man halt unbedingt bei Tageslicht fotografieren will), war der Teig innen noch SEHR klitschig... Um nicht zu sagen, roh. Ich wollte schon weinen und alles neu machen, aber mit Mühe und Not konnte man noch 4 Sterne aus den Randbezirken ausstechen. Kleiner Insider: #kempfen, all seitz beliebte kleine Bärchen! Den ganzen Teigverschnitt habe ich sofort in mich reingestopft. Haja, Aufräumen muss sein.


Was ich auch schon ganz gut aufgeräumt habe: Den tollen beckscocoa Adventskalender*. Den musste ich ja sozusagen beruflich vorzeitig eröffnen, um die Portionssachets mit aufs Bild zu bringen. Ihr könnt es euch denken: Genau diese vier Sachets in passenden Farben waren zum Shootingzeitpunkt noch übrig, die Tütchen mit allen anderen Sorten hatte ich in den Tagen vorher schon seitlich herausgeangelt und ihrem Bestimmungszweck zugeführt. Ups.


Dass das Christkind mich jetzt hasst, ist eine Sache, das kriegt sich schon wieder ein. Aber viel schlimmer: Jetzt habe ich im Dezember nicht mehr jeden Abend das Vergnügen, aus der Kälte nach Hause zu kommen, eine Überraschungs-Kakaosorte aus dem Adventskalender zu holen und mich mit einem heißen Kakao aufs Sofa zu verziehen. 
Aber vielleicht kann man den Adventskalender mit den Brownie-Zauberstäben wieder vollhexen... Wenn das Christkind eh schon stinkig ist, kann man sich ja gleich völlig der heidnischen Zauberei hingeben.

Sonntag, 8. November 2015 84 Kommentare

Gervasoni Ghost Sofa & unser Wohnzimmer im Wandel der Zeit

Enthält Werbung* für Wohlfühlzone Aschaffenburg

Es ist daaaa! Nein, kein kleiner Malte und keine kleine Leonie. Viel besser (zumindest im Moment): Unser neues Sofa, das Ghost 12 von Gervasoni. Was habe ich auf das Ding gewartet... Anfang Oktober sollte es kommen und seitdem habe ich den armen Sofaladen fast alle zwei Tage mit Anrufen terrorisiert. Einmal kam ich gerade aus der Stadt zurück, müde, verschwitzt, mit Höhlenmenschenfrisur und Mehl auf den Klamotten, weil ich nur eben schnell was besorgen wollte. Auf dem Nachhauseweg kommt man am Sofaladen vorbei, übrigens ziemlich posh - so eine Edelboutique im Bonzenviertel, wo man sich normalerweise gar nicht reintraut. Aber sehr netter Service. Jedenfalls war da wohl gerade eine Vernissage, es standen Unmengen an besserverdienenden Oberstudienräten mit edel ergrauten Schläfen, Armanibrillen und ihren hübschen blonden Frauen im Laden rum (Oh, hi Dad!). Proseccogläser in der Hand, das volle Programm. Einen kurzen Moment hatte ich den Impuls, in meinem Gammeloutfit den Laden zu stürmen und laut rumzupöbeln: "Eeeeeh, wo bleibtn das Tscherwasoni, häääh? Mal n büschn avanti hier!"


Die liebe Sabine von der Wohlfühlzone Aschaffenburg* hatte sogar noch eine viel bessere Idee: Ich hätte mich, ganz all'italiana, laut lamentierend und weinend im Laden auf dem Boden hin- und herrollen sollen. Ich Feigling habe mich aber nicht getraut. So habe ich es bei ein paar gesitteten Anrufen belassen und nur innerlich voller Ungeduld auf das Sofa hingefiebert. Sabine gleich mit, denn ich wollte ein paar hübsche Dinge aus ihrem Shop in standesgemäßer Umgebung = auf und neben dem Gervasoni Ghost fotografieren.


Leider ist Aschaffenburg ein gutes Stück von uns weg, sonst wäre die Wohlfühlzone wohl mein Go-To-Laden für jegliche Wohn- und Dekogelüste. Bei frisch aufgebrühtem Tee in einem Paradies voll mit allen Neuheiten von Ferm Living*, Bloomingville* oder House Doctor* zu stöbern, wäre ja so völlig meins (checkt unbedingt mal die neuen Kollektionen für Herbst / Winter 2015). Dazu noch etwas mit Sabine quatschen, deren Humor immer wieder ein Lichtblick während der ganzen Warterei war - perfekt. Zu ihr kann man sich auch mit bemehlter Kleidung und Höhlenmenschenfrisur trauen, davon bin ich völlig überzeugt.


Ein Glück, dass es die Wohlfühlzone auch online gibt. Wenn euer Geschmack auch nur annähernd meinem ähnelt, werdet ihr den Laden lieben! Alles weiß und schlicht und schick, sogar die Weihnachtssachen. 
Meine beiden Lieblingsstücke, die nun so wunderbar mit dem neuen Sofa harmonieren, sind das Triangle Kissen von Ferm Living* und das weiße Korbset von Bloomingville*. Überhaupt ist die Auswahl an Kissen beachtlich - letztere sind ja immer perfekt, wenn man schnell und ohne viel Mühe umstylen will. Sabine liefert auch um einiges zügiger als Gervasoni ;)


Ja, nun ist das Wohnzimmer so, wie ich es mir seit Anfang des Jahres gewünscht habe. In solchen Momenten liebe ich es, nochmal alte Fotos vom Wohnzimmer hervorzukramen und mich daran zu erfreuen, wie grausig es früher aussah wie schön es jetzt im Vergleich aussieht. Ihr mögt das auch, ich weiß das. In älteren Posts hatte ich euch schon unser Schlafzimmer und unsere Küche im Wandel der Zeit gezeigt, hier kommt nun unser Wohnzimmer von 2011 bis heute. Zu den entsprechenden Posts gelangt ihr mit einem Klick auf die Jahreszahlen:


November 2011: Habe ich ganz vergessen, mit in die Collage zu packen. Das Wohnzimmer war einfach nur - leer. Ist hier eigentlich noch jemand, der schon seit dieser Zeit mitliest? 

April 2012: Das erste Bild links auf der Collage. Bis auf den Couchtisch ist komplett alles von Ikea. Darauf, dass das ein gemütliches Zuhause sein soll, muss zur Sicherheit nochmal mit dem Schriftzug "Home" hingewiesen werden. 
(...Nein, ich bin mal wieder zu garstig. Ich erinnere mich sehr gerne an diese erste Zeit in der Wohnung zurück. Aber die einzige, über die ich öffentlich herumbitchen darf, bin nun mal ich selber. Nur in der Selbstironie kann man seinen Sarkasmus hemmungslos ausleben - also immer drauf.)

Oktober 2012: Shabby macht sich breit, gemixt mit einer maritimen Brise. Das M darf bleiben, weil es, na klar, für  das Meer steht. H, O und E wandern in die Schublade. Besser ist das. Der moderne Couchtisch wird durch eine superpraktische Korbtruhe ersetzt, auf der nicht mal in der Mitte ein Windlicht gerade stehen kann. Der Weißabgleich ist noch nicht erfunden worden.

März 2013: Ein Leben als Blogger ohne weißes Hussensofa ist möglich, aber sinnlos. Ergo zieht Ektorp ein. Ich finde die Funktion "Weißabgleich" an der Kamera. Was man halt so tut, wenn man fürs Staatsexamen lernt: Kameraeinstellungen studieren. 


Juli 2013: Die ersten beiden Bilder in der Collage. Was braucht man einen Weißabgleich, wenn man seine Wände auch mit Photoscape lila färben kann? Trotz intensiver Beschäftigung mit den Kameraeinstellungen ist das Staatsexamen bestanden und ich gönne mir einen richtigen Couchtisch und einen schicken Teppich von House Doctor. Shabby ist out, skandinavische Grafikmuster in Schwarz-Weiß müssen es sein.

April 2014: Das Zauberflügelpony der Bloggerszene sind die Tablo-Tische von Normann Copenhagen und der gestreifte Ikea-Teppich. Die Menge an kleinteiliger Deko lässt sich zusammenfassen unter: "Das Gegenteil von gut ist gut gemeint". Man hatte mir gesagt, ich solle doch mein monochromes Wohnzimmer mit ein paar Farbakzenten aufpeppen. Ich war jung und dumm und tat es. 


Februar 2015: Immerhin übernimmt jetzt nur noch pflanzliches Grün die Rolle des Farbtupfers. Das dafür in fragwürdigen Mengen. Gesundheitswarnung: Bei manchen Personen kann es zu epileptischen Anfällen kommen, wenn sie dieses Bild länger als eine Minute betrachten. 

Juli 2015: Ein immerhin schon mal ETWAS ruhigerer Teppich, an dem ich mich dann aber doch schnell sattgesehen habe. Gesundheitswarnung: Bei manchen Personen kann es zu epileptischen Anfällen kommen, wenn sie dieses Bild länger als fünf Minuten betrachten. 

Oktober 2015: Fröhliches Warten auf das Gervasoni Sofa. Aber man ist ja kreativ und baut sich ein Übergangssofa aus den Unterteilen vom Boxspringbett. Ein Bedürfnis nach Geradlinigkeit lässt mich Zauberflügelpony 1 durch Zauberflügelpony 2 ersetzen, das da wäre: der Tray Table von Hay. Kein Teppich. Keine Gesundheitswarnung. 


November 2015: Die Bilderleisten habe ich bis auf eine komplett abgebaut und stattdessen einen Heidelberg-Print von Anne H Copenhagen aufgehängt. Die Konsole, die immer etwas verspielt gewirkt hat, wurde schon im Sommer durch ein Besta-Sideboard von Ikea ersetzt. Statt der Lampe aus plissierter lila Seide von Tine K Home hängt nun die Under The Bell Pendelleuchte von Muuto an der Decke. Der unifarbene graue Flauscheteppich darf jetzt mal etwas länger bleiben. Doch doch, ich schwör. Die Pflanze überlebt schon seit Februar, sehe ich gerade... Nicht schlecht.


Noch einmal Februar 2015 und November 2015 im Direktvergleich - so viel eleganter, ruhiger und lässiger! Es wurde praktisch ALLES bis auf die Pflanze ausgetauscht. Ein kleiner Kraftakt, durchaus auch finanziell. Mein Glück, dass ich zur Zeit weder auf Kinder noch auf Tiere besonders stehe und Flugangst habe, so bleibt mehr für Sofas.


Allerdings ist das Ghost Sofa nun etwas breiter als die Übergangslösung vorher, so dass die Leiter mit Lichterkette daneben nicht mehr genug Raum zum Wirken hatte. Auch mit dem Print kollidierte sie irgendwie. Aber sie hat schon einen neuen Platz gefunden. 


Bloomingville Korbset Raffia



Oh Mann, die Ballerinas hab ich ja echt auf jedes Foto drapiert. Mal wieder völlig aus dem echten Leben... Auf jeden Fall bin ich nun wunschlos glücklich mit der Wohnzimmereinrichtung, muss bald mal wieder Freunde zum Angeben einladen. Welche Variante gefällt euch am besten? Andere Antworten als "die aktuelle" sind natürlich nicht gestattet, ist klar!

Donnerstag, 5. November 2015 92 Kommentare

Persimon-Rosen-Tartelettes mit Marzipan & Obstboxen-Giveaway

Enthält Werbung* für Persimon

 "Guten Tag! Haben Sie Lust, mit der spanischen Kakifrucht Persimon* ein Rezept zu kreieren und auf Ihrem Blog zu zeigen?" "Nein. Die Farbe Orange passt nicht in mein entsättigt-kühles Farbkonzept." Na, das wäre ganz schön dämlich von mir gewesen! Natürlich habe ich nicht so geantwortet. Auf den Obstkorb in der Küche hat sich mein Monochromie-Tick noch nicht ausgeweitet, zum Glück. Wenn man nur noch graue, weiße und graurosafarbene Dinge essen würde, würde man wohl innerhalb von 4 Monaten an Skorbut sterben. Wobei Leberwurst schon geil ist. Aber darum geht es heute nicht...


...sondern eben um die Persimon-Frucht. Ich muss zugeben, dass dahingehend bisher ein ziemliches Begriffschaos in meinem Kopf geherrscht hat: Bei einem Spaziergang durch einen südfranzösischen Garten klaute meine Mama mal ein paar orangefarbene Früchte von einem Baum: "Da, Kakis. Die kannst du essen". Fast gleich aussehende Früchte lagen dann ein paar Wochen später in einem deutschen Supermarkt, das Schild sagte: "Sharon, 0,49€" Und auf den Obstkisten bei meiner Lieblings-Obstdealerin Günay steht immer "Persimon". Ja, was denn jetzt? 


Also. Es ist so: Kaki ist die übergeordnete Bezeichnung für alle Sorten, die Kakifrucht Diospyros kaki ist sozusagen die wilde Ursprungsform. Sie ist ungefähr tomatengroß, hat eine ledrige, ungenießbare Schale und schmeckt bitter-pelzig, wenn sie nicht völlig durchgereift ist. Ein Punkt für meine Mama übrigens, die die Früchte damit korrekt benannt hat - da waren mehr Tannine drin als in einem 10 Jahre im Barrique gelagerten Rotwein. 
Die Sharon ist eine Zuchtform der Kaki, die in Israel in der Sharonebene angebaut wird. Sie hat bedeutend weniger Tannine und kann auch schon gegessen werden, bevor sie überreif und damit völlig glibberig ist. 
Die Persimon schließlich ist die einzige Kaki mit geschützter Ursprungsbezeichnung. Nur die Früchte der Sorte "Rojo brillante", die im Flusstal "Ribera del Xúquer" in Spanien von registrierten Bauern angebaut werden, dürfen den Namen Persimon tragen. Eigentlich müsste man also immer ein kleines ® dahintersetzen, wenn man Persimon schreibt. Die Persimon ist groß, oval und kernlos. Sie enthält ebenfalls kaum Tannine und schmeckt mild und süß. Die Schale kann mitgegessen werden, wie bei einem Apfel. Persimonen haben eine festere Konsistenz und sind daher länger haltbar.


So, kleine Obstschule beendet. Ich bin schon ganz heiß darauf, dass es bei einer der kommenden Geburtstagsfeiern mal irgendwas mit Kakis gibt und ich dann nonchalant mein Angeberwissen auspacken kann. Muss bis dahin nur noch rausfinden, wie man dieses spanische Tal ausspricht. 


Kakis haben übrigens im Herbst von Oktober bis Dezember Saison, was praktisch ist, wenn einem das herbstlich-winterliche Standardobst wie Äpfel, Birnen und Orangen mal langweilig wird. Sie schmecken nach einer Mischung aus Pfirsich, Cantaloupe-Melone und Mango sowie ganz dezent nach Kastanienblüten, wenn sie sehr reif sind (nein, die Kastanienblüten-Duft-Anekdote verkneife ich mir jetzt). Auf jeden Fall sehr fruchtig und lecker! 
Der perfekte Geschmackspartner, um das Ganze schön herbstlich-soulfoodig zu machen, ist für mich  Marzipan bzw. alles, was in die Mandel- oder Bittermandel-Richtung geht. Eine dieser glorreichen Kombinationen: Zwiebelkuchen und Neuer Wein. Bob Marley und Reggae. Pinky und Brain. Persimon und Marzipan. 


Dementsprechend habe ich Persimon-Rosen-Tartelettes mit Marzipan-Füllung gebacken. Dieses Rosenprinzip hatte ich jetzt schon öfter in Form von Apfelrosen gesehen, es funktioniert aber auch wunderbar mit Kakis. 


Für 6 Kaki-Marzipan-Tartelettes:

Teig:
30g gemahlene Mandeln
150g Mehl
50g Puderzucker
1 Prise Salz
150g Butter in Würfeln
1 Eigelb
Butter zum Fetten der Formen

Marzipan-Füllung:
50g Marzipan-Rohmasse in kleinen Stücken
50g Butter in Würfeln
1 Ei
50g gemahlene Mandeln
50g brauner Zucker
1 EL Mehl
ein paar Tropfen Bittermandel-Backaroma (wichtig, weil total lecker)

Belag: 
3-4 Persimonfrüchte

1. Mandeln, Mehl, Puderzucker und Salz mischen (ich habe alles im Thermi einmal kräftig auf Stufe 8 pulverisiert). Die Butter in Würfeln und das Eigelb zugeben und alles zu einer Art Mürbeteig verkneten.

2. Die Tartelette-Förmchen gut fetten. Den Teig in 6 gleich große Stücke teilen, diese etwas platt drücken und die Formen damit auslegen. Für 20 Minuten in den Kühlschrank stellen, dann im vorgeheizten Backofen bei 190 °C 15 Minuten backen. Herausnehmen und abkühlen lassen. Wenn die Böden während des Backens etwas hochgegangen sind, kann man diese mit einer Flasche o.Ä. wieder plattdrücken.

3. In der Zeit die Füllung machen: Alle Zutaten kräftig mit dem Handrührgerät oder Mixer verrühren, bis eine feste, einheitliche Masse entsteht.

4. Außerdem jetzt die Kakis waschen, den Blattansatz wegschneiden und die Früchte mit Schale in sehr feine Scheiben schneiden. Die Scheiben halbieren, so dass Halbkreise entstehen. Je nach Form der Kakis an den Halbkreisen parallel zur geraden Seite noch etwas Fruchtfleisch wegschneiden, damit die Kreisbögen schön flach sind. 

5. In die ausgekühlten Tartelettes jeweils 1 bis 2 Löffel der Marzipanfüllung geben, diese etwas andrücken und die Persimon-Scheiben von außen nach innen überlappend hineinstecken. Wenn man sie etwas in die Marzipanfüllung hineindrückt, halten sie besser. 

6. Die Tartelettes weitere 15 Minuten bei 180 °C fertigbacken.

***

Da das Rezept doch etwas aufwändiger ist, hier noch eine schnelle Frühstücks-Rezeptidee mit Kakis: Joghurt mit einem Esslöffel gemahlenen Mandeln und ein paar Tropfen Bittermandel-Backaroma verrühren (ich bin gerade völlig süchtig nach dem Zeug, furchtbar). Ein bis zwei Kakis mit etwas Honig auf höchster Stufe durch den Mixer jagen und das Kakipüree auf den Bittermandeljoghurt geben.

***

Weitere Rezeptideen wie Kaki-Cheesecake, valencianisches Tiramisu oder Kaki rot-weiß gibt es hier auf der Persimon-Seite*.


Zum Probieren, Genießen oder natürlich um die Tartelettes nachzubacken darf ich nun noch 3 tolle Geschenkboxen voll mit den echten Persimon-Früchten verlosen! 


Teilnahmebedingungen:

1. Schreibt mir einfach kurz in einen Kommentar unter diesen Post, dass ihr gerne gewinnen möchtet.

2. Eine E-Mail-Adresse müsst ihr nicht angeben, nur einen Nickname oder eine anonymisierte Angabe wie "Susanne K. aus H.", damit ich euch unterscheiden und ansprechen kann. Ich werde den Gewinner demnächst hier auf dem Blog veröffentlichen und bitten, sich bei mir per Mail zu melden.


Teilnahmeschluss ist Dienstag, der 17. November 2015, 23:59. Teilnehmen kann jede natürliche Person, auch anonyme Leser, aus Deutschland. Ich lose mit dem Zufallsgenerator random.org aus und veröffentliche die drei Gewinner hier auf dem Blog. Diejenigen melden sich dann bitte per Mail bei mir und schreiben mir jeweils ihre Adresse. Diese gebe ich an die Agentur zum Versand der Obstboxen weiter. Die Adressen werden selbstverständlich nur für den Versand der Obstboxen verwendet und danach wieder gelöscht. Wenn ihr unter 18 seid, fragt bitte vor der Teilnahme eure Eltern um Erlaubnis. Das Gewinnspiel findet nur auf dem Blog statt. Eine Barauszahlung ist nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Glück!


Mit der Farbe Orange habe ich mich für dieses Mal ganz gut vertragen. Mein bester Freund wird sie zwar nicht, aber die Bilder finde ich gar nicht mal so übel. Rausgerissen hat es für mein Empfinden der dekorative Essigbaum-Zweig mit dem fancy rot-orangefarbenen Fading... Nach dem Shooting habe ich ihn allerdings trotzdem ganz schnell schwarz angesprüht, wie ihr im letzten Post vielleicht gesehen habt ;)

Ach und sorry, wenn ich gerade mit dem Beantworten der Kommentare nicht so schnell hinterherkomme. Krank sein, bis zum Hals in Arbeit stecken und Umsatzsteuervoranmeldung ist keine so gute Kombi. Ich habe sie aber alle hocherfreut gelesen, merci!