Freitag, 6. Januar 2017 72 Kommentare

Arbeiten als Blogger & Fotograf - Pausen machen, bei sich bleiben

Schlaue Blogger nutzen die Zeit von Weihnachten bis Dreikönig, um eine längere Auszeit einzulegen und sich selbst zu finden. Ich habe vier Flaschen Whiskey im Schrank gefunden. Aber Pause gemacht habe ich auch! Und zwar von Tag zu Tag besser. Um das mal zu illustrieren:

Faulheitslevel 1 - ich recycle Fotos von 2015 und mache einen Blogpost daraus. 

Faulheitslevel 2 - ich jage Herrn Männchen raus in den Schnee, um mir ein schönes Frostfoto für Instagram zu machen. Derweil wärmt sich Prinzessin Pups die Hände an einem Kaffeekirschentee. Männchens Foto bekommt so viele Likes wie seit Monaten keins mehr. Ha. Talent borrows, genius steals.

Faulheitslevel 3 - statt den Allgemeinmüll rauszubringen, wird eine neue Tüte neben dem vollgestopften Mülleimer eröffnet. Schande! Schande!! Schande!!!

Arbeiten als selbständige Fotografin und Berufsbloggerin

An diesem Punkt habe ich gemerkt, wie fertig ich eigentlich war. 2016 war in vielerlei Hinsicht ein gutes Jahr: Ich habe ohne peinliche Zwischenfälle auf dem Standesamt ja gesagt, auf dem Flug nach Mauritius keine Kotztüte benötigt und musste Einkommensteuer im Wert von einem Mittelklassewagen nachzahlen. Privat und beruflich ein voller Erfolg. Aber den letzten freien Tag, so richtig mit Wand anstarren und wirklich mal GAR nichts machen, hatte ich... 2015?

Minimalistische Küche, Zweige mit Schnee

Selbständig zu sein und seinen Job zu lieben ist ein Glücksfall, aber auch gefährlich. Für die Beziehung, für Figur und Teint, für gemütliche Abende auf dem Sofa mit Büchern, gutem Essen oder sogar Menschen.
Bis nachts um zwei aufs Macbook einzuhacken, war 2016 meine normale Arbeitszeit. 16 Arbeitsstunden am Tag waren eher die Regel als die Ausnahme. Wochenenden gab es nicht in meiner Welt. Und wenn ich doch mal pünktlich ins Bett kam, überlegte sich mein Kopf fröhlich weiter irgendwelche Konzepte, Rezepte, Stylings und Mailantworten.

(Blog-Kooperationen machen übrigens nur einen Teil meiner Aufträge aus, inzwischen arbeite ich hauptsächlich unabhängig vom Blog als Fotografin. Was ihr an Koops auf dem Blog seht, ist also nur die Spitze des Arbeits-Eisbergs.)

Open Kitchen Shelving offene Küchenregale

Denn das Perfide ist: Es macht ja Spaß. Dass der ständige Kreativitätsdruck aber auch unheimlich stresst, habe ich erst jetzt so richtig bemerkt, wo ich zwischen den Jahren mal zur Ruhe gekommen bin.
Gerade als kreativ arbeitender Blogger, Stylist und Fotograf ist es nämlich schwer, eine Grenze zwischen sich selbst und der Arbeit zu ziehen. Man identifiziert sich ja mit seinen Werken. Man gibt so viel von seiner Persönlichkeit hinein. Am Ende nicht zufrieden mit seinem Styling und seinen Fotos zu sein, fühlt sich an, als wäre man nicht zufrieden mit sich selbst (das ist natürlich völliger Unsinn, aber das sind Gefühle eben manchmal). Deswegen gibt man am liebsten immer 110%.

Regal mit Dubbegläsern und Lang balsamico aus der Pfalz

Und als würde man sich selbst nicht schon genug unter Druck setzen, sind da noch die ganzen Einflüsse von außen: Sollte ich nicht endlich mal was mit Gold fotografieren? Das ist doch Trend, verdammt nochmal! Scheiße, Süßkartoffelsuppe kannste nimmer bloggen, hat Blogger XY grad gepostet (Suppe steht schon fertig im Kühlschrank. Damn). Und wer ist eigentlich dieser Pinterest, der jeden Tag 7542 geile Rezepte mit Foodfotos zum Niederknien raushaut? Alle sind trendiger, schneller, produktiver und kruschteln ihre Küchentücher schöner hin als ich. Buhuuu.

Baum mit Schnee im Winter

Eine Patentlösung habe ich nicht gefunden (nein, der Whiskey gilt nicht). Die ultimativen 7 Tricks, die jeder erfolgreiche Blogger kennen muss, auch nicht. Und 42 magische Morgenrituale, um als Selbständiger effizient zu bleiben, schon gar nicht.
Ich werde nicht von heute auf morgen alles anders und vor allem besser machen. Man weiß um die Dinge, man macht sie trotzdem. Man weiß, dass man von der zweiten Portion Nudeln zunimmt, man isst sie trotzdem. Ich wollte es 2017 langsamer angehen lassen, ich habe mir die ersten zwei Monate trotzdem wieder mit Arbeit zugeknallt (kann mal einer meiner Chefin eine links und eine rechts runterhauen?).

Frost Makro und skandinavische Küche in Schwarz Weiss

Aber meine Pause hat mir gezeigt: Pausen sind für gute Arbeit so wichtig wie die Arbeit selbst. Ein freier Tag ist durchaus mal das Geld wert, das man nicht verdient, weil man den Auftrag ablehnt. Und möglicherweise fühlt sich ein ab 18 Uhr gemütlich auf dem Sofa verbrachter Feierabend genauso schön an wie die Zufriedenheit mit dem perfekten Foto.

Skandinavisch minimalistische Küche in Schwarz Weiss mit House Doctor Industrielampe

Außerdem tut man sich etwas Gutes, wenn man mal ein bisschen weniger nach rechts und links schaut. Unbeeinflusst von Trends, anderen Bloggern, Wünschen von Kooperationspartnern oder Suchmaschinenoptimierungsstrategien bin ich zwischen den Jahren zum Kochen mit Whisky gekommen. Einfach so... Naja, die Dropkick Murphys und Herr Männchen waren nicht ganz unschuldig daran. Aber der Einfluss kam eben von außerhalb dieser Blogger-Blase.
Etwas mal nicht von vornherein nur für den Blog zu tun, sondern es spontan aus dem Leben heraus zu machen und dann drüber zu bloggen - ein ganz verwegener Gedanke. Für Selbständige übrigens durchaus ein Luxus, der einen das Geld kostet, das man für einen ansonsten in dieser Zeit bearbeiteten Auftrag kassiert hätte. Aber dafür habe ich den Blogpost mit der Whiskey-Cheddar-Suppe so lieb wie schon lange keinen mehr. Und dieser Motivationskick, diese wiedergewonnene Freude am Kochen und Fotografieren, kommt letztendlich doch wieder der Arbeit zugute. So ganz still und heimlich hintenrum. Hah.

Verschneiter Baum mit Vögeln und offenes Ikea Küchenregal

Na gut, dass Männchen mir EIN Foto von frostigen Bäumen gemacht hat, war gelogen. Es waren 200 und ich habe mir noch vier weitere davon gemopst. Ist hübscher als ein Bild von der neu eröffneten Zweit-Mülltüte, oder? Zusammen mit den Fotos von der frisch aufgeräumten Küche verbildlichen die Frostfotos die perfekte Januar-Reinheit, finde ich. Klarheit draußen und drinnen und so, ne. Hach, was simma wieder deep heute.

Sehr lesenswert ist übrigens auch der Artikel meiner Freundin Nadine zum Thema Auszeit für Selbständige und Berufsblogger!

Kommentare :

  1. Liebe Vera - danke für den tollen Text. Auch wenn ich noch nicht ganz so eingedeckt bin mit Arbeit wie du, erkenne ich mich in vielen Sätzen wieder.
    Vorallem der Vergleich mit anderen ist ein ganz gemeiner Energieräuber - mal schauen, ob ich den im 2016 lassen konnte ;-)
    Habt ihr ein neues Bett? Oder eine neue Wanddeko?
    Liebi Grüessli us dr Schwiiz
    Miri

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hey Miri, das ist wahr! Normalerweise steh ich nicht so auf schlaue Sprüche, aber der hier hat was: "Comparison is the thief of joy". Also Schluss damit!

      Du bist ja aufmerksam, genau, das ist nicht unser Bett. Das war an einem Wochenende im Hotel ;)

      Löschen
  2. Pausen machen ist immer wichtig. Mal den Kopf ausschalten und nur an sich selbst denken. Und vielleicht auch mal an den Mann.... Das kenn ich ja auch...
    Geht bei mir auch nicht immer so einfach. Ich hab da ja noch einen Vollzeitjob neben dem Blog und bin meist von 7.30 Uhr morgens bis 18.30 Uhr aus dem Haus. Während der Mann dann abends Essen kocht, sitze ich schon am PC und beantworte erstmal Emails... Und nach dem Essen geht die Blogarbeit dann weiter. Ich hab mir für 2017 erstmal vorgenommen nicht mehr ganz so viele bezahlte Kooperationen anzunehmen. Außerdem auch andere Themen wieder aufzugreifen und mich nicht ganz so viel auf das Foodbloggerding zu versteifen. Momentan muss ich nämlich sagen, dass mich Foodbeiträge selbst gar nicht so reizen. Ich bin einfach zwischen den Jahren damit überflutet worden und ich möchte als private Blogleserin jetzt einfach auch mal was anderes lesen (& eben auch darüber schreiben). Deswegen hat das Jahr jetzt erstmal mit Büchern und Reisen angefangen. Gekocht & gebacken wird dann später wieder :P

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. "Und vielleicht auch mal an den Mann", da sagst du was! ;)

      Dass du neben deinem Vollzeitjob vor allem so oft bloggst, ist echt bewundernswert. Du schreibst ja mindestens 10 Posts pro Monat. Die reine, blogunabhängige Fotografie ist bei mir inzwischen auch ein Vollzeitjob, aber zu mehr als 6 Blogposts im Monat reicht es daneben seltenst, oft auch weniger.

      Auf Food stehe ich aus der Perspektive als Blogger gerade total. Wenn es nach mir ginge, würde ich nur noch kochen und backen. Die Wohnung ständig umräumen kann man ja auch nicht, bin da im Moment einfach zufrieden, und DIY ist so anstrengend =) Als Leser mag ich dafür Gedankenposts und Interior am liebsten. Ich lese aber auch deine Foodposts immer sehr gern!

      Löschen
  3. Liebe Vera,

    vielen Dank für Deinen Post. Ich finde es richtig und prima, dass Du Dir mehr Zeit für Dich gönnen möchtest. Ich glaube auch, dass diese Pausen ganz wertvoll für uns sind!

    Mit nach-pauslichen Kreativgrüßen,

    Amalie

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Amalie, absolut. Deinen Post zum neuen Jahr habe ich heute morgen gelesen und das ist auch ein ganz wichtiger Punkt: die vielen Mails. Bei mir sind das gut und gern 30 Stück am Tag, Junk schon abgezogen, und bei deinen Themen Reisen und Stricken sicher noch viel mehr mit Maschenzahl-Hilferufen, Anfragen nach Dänemark-Tipps etc. Irgendwann geht das einfach nicht mehr. Der Tag hat nur 24 Stunden, man muss Prioritäten setzen und wenn man sich entscheiden muss, sind die Familie und man selbst einfach wichtiger. Ich wünsch dir ein glückliches 2017 mit klar abgesteckten Grenzen und mehr Freiraum für dich selbst!

      Löschen
  4. Deepste Vera :-)
    Ich habe diesen Deinen Beitrag so lieb wie schon lange keinen mehr, und das will was heißen, da ich Deine Schreibe immer mag. Auch als nur "Nebenbeiblogger" erkenne ich mich in vielem wieder. Aber lass Dir gesagt sein, keine kruschtelt das Geschirrtuch so schön wie Du!

    Sonnige Grüße von der Küste (wenn ich einmal nicht zuhause bin, gibt es die schönsten Heidelberg-Frostmotive, mennooooo!)

    Marion

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Aaaah, das geht runter wie Öl! Du willst nicht wissen, was ich manchmal für einen Kampf mit diesen Geschirrtüchern habe, um sie noch zufälliger hinzuwurschteln ;)

      Hab dich schon bei Insta gesehen inmitten von Sonne, Sand und Meer, genieß es! Der Frost kommt sicher nochmal wieder und hier in der Stadt ist eh alles Matsch. Für die schönen Fotos musste Männchen nach... Gauangelloch oder so^^

      Löschen
  5. Das Perfide an deinem blog ist...IMMER kriege ich Putzdrang... ich will auch so ordentlich aufgestapelte Handtücher in perfekter Grauabstufung und so gleiche, ausgerichtete Becher ohne das leiseste bisschen Staub dazwischen.
    Vermutlich brauche ich eine Haushälterin...

    Mein Mann sagte heute wir seien ja im Urlaub so richtig undiszipliniert geworden .... mmmhhh - JAAAAA. Das ist ja auch Sinn der Sache.
    Annette

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Das ist ja quasi die Definition von Urlaub... Mal so richtig rumpennern: Nur einmal am Tag staubsaugen und zum Ausschrubben vom Backofen nur die halbe Flasche Fettreiniger nehmen, yeaaah!

      Die Überlegung mit der Haushälterin hatten wir auch schon mal. Herr Männchen meinte: "Also dann putz ich lieber selbst." Auf meine hochgezogenen Augenbrauen hin kam: "...naja, ich habe halt andere Reinlichkeitsmaßstäbe als du." Heißt im Klartext, nicht putzen. Und das Perfide ist, ich mach es ja gern. Also alles weiter wie gehabt. Aber ich freu mich, dass du Spaß an meinen staubfreien Handtuchstapeln hast!

      Löschen
  6. Hallo liebe Vera,
    du warst damals der Anstoßpunkt für mich es mit dem Bloggen und freiberuflich Arbeiten zu probieren. Die Arbeiten, die man von dir zu sehen bekommt haben ein durchgehendes Qualitätsniveau, von dem sich so mancher Blogger/Fotograf was abgucken kann.

    Ich hatte mir schon gedacht, dass du bei dem Pensum ziemlich krasse und lange Arbeitstage haben wirst. Dabei habe ich mich selbst gefragt, ob ich das könnte. Wenn man keine/wenige Aufträge hat ertappt man sich oft dabei dass man die Dinge schleifen lässt und nicht nur 1 sondern mal 2-3 Tage faulenzen die Woche durchgehen lässt.
    Bei entsprechender Auftraglage kommt man auf so eine Idee vermutlich gar nicht.
    Sowas ein ganzes Jahr durchziehen ist schon heftig und ich hoffe du wachst nicht irgendwann als zusammengekauertes Bällchen Burnout auf.

    Ich bin wirklich beeindruckt davon, wie du beruflich an die Decke gegangen bist letztes Jahr und weiterhin so ausführlich auf jeden Kommentar, sei es hier, auf Facebook oder Instagram eingehst. Diese Präsenz machen dich einfach zu einem der sympathischsten Blogger die ich kenne :)

    Ich wünsche dir sehr, dass du mit mehr Erfahrung einen guten Mittelweg findest zwischen Karriere/Geld und Zeit für dich.

    Boah, wasn Roman. Und da kommen sicher noch etliche weitere, nach diesem persönlichen Beitrag :D

    liebe Grüße und ein schönes Wochenende :)
    Sabrina

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ui danke, love your Roman! Und deine Arbeit. Bei Insta sieht man immer sofort, welche Foodfotos von dir sind. Die haben alle den (Achtung, so heißt das in meinem Kopf): Sabrina-Glow :D

      Haha, zusammengekauertes Bällchen Burnout... sich hin- und herwiegend und dabei mit dem Kopf gegen die Wand schlagend. Nee, lieber nicht. Aber weißt du was, die Verlockung mit den 2 bis 3 freien Tagen ist auch bei krasser Auftragslage da. Man kann es sich ja selbst einteilen, was dazu führt, dass ich am Anfang der Woche oft gar nichts mache und denke, ach, das schaffste alles locker am Wochenende... Tja, und dann ist das Geheule groß. Bin nämlich doch nicht Superwoman, die in zwei Tagen 10 Sets fotografieren kann. Schade aber auch =)

      Aber wir schaffen das, gell? Ich wünsch dir ein supergutes Jahr mit vielen Aufträgen und vielen schönen Faulenztagen mit gutem Gewissen!

      Löschen
  7. Komm auf den Schoss, Süße! Das ist einer deiner schönsten Posts überhaupt, weil so viel echtes Leben drin ist. Die Zeit solltest du dir wirklich öfter nehmen. Feste Drückung!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Und die Lilly ganz oben drauf, wie die Bremer Stadtmusikanten ;) Hugs and Kisses!

      Löschen
  8. Ich sehe gerade, dass ich auf deiner blog-Liste gelandet bin...AAAAHHHH
    Fühle mich wie nach einem Ritterschlag - so wie hier etwa:
    https://www.youtube.com/watch?v=oskCypnfoA8
    A.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Muhaaaa! Haja, weil ich möchte bitte sofort sehen, wenn es Neuigkeiten von der Bloggerschere gibt. Oder von der Steifigkeit des Schweins. Ich genieße das immer sehr, so wie hier etwa:

      http://de.depositphotos.com/71213723/stock-video-grandmother-eating-popcorn-from-the.html

      Löschen
  9. Toller Beitrag - sehr gerne gelesen!
    Mir ging es 2016 genau so: Mal Bloggen, mal lernen, mal arbeiten, mal privates Zeug und kaum ein freier Tag. Doch wenn dieser freier Tag mal zustande kam, merkte ich wie gut es war Kräfte zusammeln um noch besser weiter zu machen! :)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Genau so ist es, irgendwas ist immer... Wobei mein Bestreben gerade eher ist, mal gar nicht weiter zu machen statt besser weiter zu machen!

      Löschen
  10. Liebe Vera,
    lass es langsam angehen. Das ist ein richtig toller Post, geradeheraus und auf den Punkt. Jaaaa, hau raus, dann geht´s gleich besser.
    ...und lass dir gesagt sein, deine gekruschtelten Geschirrtücher sind die Schönsten und bei dir hätte sogar die Zweitmülltüte das Zeug zum stylischen Design-/Fotoobjekt.

    glg Nicole

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Aaah, mein Geschirrtuchherz geht auf, danke dir! Meine Zweitmülltüte ist gelb und duftet nach Zitrone, die ist eigentlich echt sehr cool...

      Löschen
  11. Ach Vera <3 Deine Ehrlichkeit ist und bleibt wunderbar! Zweitmülltüte kenn ich (das ist dann die sexy Einkaufstüte vom Aldi/H&M/manchmal auch luxuriös mit Lodenfrey-Tüten), aber bei mir ist dann der Arbeitgeber an meiner nicht vorhandenen Motivation schuld.
    Übrigens hast Du das Rosa in den Bildern schön durchgezogen, nicht zu viel, aber ein Blickfang. Die Tassen sind übrigens wunderschön.
    Liebe Grüße aus München
    Tammy

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ne Lodenfrey-Zweitmülltüte, hell yeah ;) Und du hast das mit dem Rosa bemerkt, juhu! Ich sags ja, ein Blog hat irgendwann genau die Leser, die er verdient.

      Löschen
  12. Danke für den tollen Beitrag. Da Bloggen für mich nicht als Hauptberuf im Vordergrund steht, lege ich Pausen mit meinem eigentlichen Beruf ein :). Aber Pausen sind, so denke ich, in jedem Beruf wichtig.
    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende wünsche ich dir!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Richtig, Pausen müssen sein, von allem! Dankeschön, dir auch ein feines Wochenende!

      Löschen
  13. Hallo liebe Vera!

    Ich bin ja schon länger absolut begeistert von deinem Blog und deinen Bildern. Als ich jetzt deinen Blogpost gelesen habe, dachte ich muss dir auch endlich mal schreiben, dass ich deine Arbeit wirklich sehr bewundere. Für mich zählst du zu den besten Bloggern, die ich kenne und du bist mir ein mega Vorbild! Danke für deine Mühe, mach bitte weiter so! (Aber nimm dir auch genug Zeit für Pausen!)

    Ganz liebe Grüße,
    Lydia

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Wie lieb! So ein schönes Kompliment, danke dir, liebe Lydia :)

      Löschen
  14. Liebe Vera,
    niemand kruschtelt das Geschirrtuch so schön wie Du! Deswegen hast du dir auch alles verdient, was du dir geschaffen hast! Du kannst stolz auf dich sein! So eine Einkommenssteuernachzahlung hatte ich auch mal, aber nicht wegen meinem Blog sondern wegen meinem eigentlichen Beruf als Kommunikationsdesignerin. Danach habe ich beschlossen weniger zu arbeiten, weil man ja sonst um so mehr zu zahlen hat ;-) Keine Ahnung ob das jetzt logisch ist. Aber ich fand die Nachzahlung so gar nicht lustig, weil ich mit der Summe nicht gerechnet hatte.
    Mich erdet mein Sohn wieder. Ich habe früher genauso hart gearbeitet wie du. Ich selber war mir wurscht, aber mein Kind ist es mir nicht. Und er fordert einen großen Teil meiner Zeit ein. Und die teile ich gerne mit ihm.
    Sei nicht so streng und anspruchsvoll zu dir selbst! Sag lieber öfter nein und genieße mehr Freizeit!
    Ich wünsche dir für 2017 auch weiterhin viele tolle Projekte, Aufträge, etc. aber auch ganz viele wunderschöne Zeit für dich selbst!
    Ganz viele, liebe Grüße und ein schönes Wochenende!
    Tanja

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Tanja, du Liebe, vielen Dank! Ich drück dich mal.

      Hehe, den Gedanken hatte ich auch schon - weniger verdienen, um Steuern zu sparen. Das klingt zwar erstmal nach einer Milchmädchenrechnung, denn die Steuern stehen ja schon im Verhältnis zum Einkommen, aber manchmal macht das durchaus Sinn. Wenn gewisse Grenzen gerade so überschritten werden, zum Beispiel. Aber ich kenn mich da zu wenig aus und gebe alles an meinen Steuerberater ;)

      Das stimmt, oft ist man zu sich selbst härter als zu allen anderen Menschen... Ein Kind ist wohl der schönste Grund, damit aufzuhören. Ich hoffe aber, dass du trotzdem auch Freizeit nur für dich selbst hast.

      Für 2017 wünsch ich dir auch alles Liebe und den perfekten Mix aus Arbeit und Entspannung!

      Löschen
  15. Uff, da sagst du was!
    Ich und mein Blog sind sowas von klein und unbedeutend das ich nie dachte, dass ich eine Pause nötig hätte... bis es so weit war! Es ging nichts mehr und ich hatte einfach keine Lust auf NIX! Und anstatt eine richtige Pause zu machen, habe ich ebenfalls die Festplatte aufgeräumt und mich mit SEO beschäftigt (wer hat sich den Quatsch bitteschön ausgedacht!) UND das alles ohne Whisky! dafür gab es Tee mit Rum *hüstel*... aber es war auch so kalt hier!
    Was ich eigentlich schreiben wollte ist: halte durch liebe Vera!
    Ich wünsche dir ein tolles neues Jahr, viele wunderbare Ideen und zwischendurch eine kleine Auszeit ;)
    Liebe Grüße
    Sylwia

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Uaaah, SEO ohne Whisky ist hart! Aber Tee mit Rum eine durchaus annehmbare Alternative ;) Du bringst mich da grad auf Ideen...

      Kann dich sehr gut verstehen, manchmal ist es einfach genug. Eigentlich ist es so wichtig, mal nur da zu sitzen, Füße hochzulegen, mit gutem Gewissen gar nichts zu machen... Ist nur blöd, wenn man sich selbst sabotiert und doch irgendwas kruschtelt. Same here!!

      Dankeschön und dir auch ein feines neues Jahr mit richtigen, SEO-freien Pausen!

      Löschen
  16. Schön geschrieben und somit ich hoffe ich für dich so schnell nichts mehr von dir zu lesen, auch zum leidwesen für mich ....

    AntwortenLöschen
  17. Wer ist besser, schneller und trendiger als du???!!! Ich kenne niemanden. Und mit deinem gekruschtelten Geschirrtuch kann es niemand aufnehmen. Bei dir sieht man, dass es mit liebe gekruschelt wurde, und das macht es einzigartig. :-) Vera du kannst so stolz und zufrieden mit dir und deinem Geschaffenen sein, da darfst und musst du dir auch Pausen gönnen. Ist schwer, ich weiss, aber es tut so gut! Ich blogge ja mehr für mich selbst als für andere und doch kann ich so vieles von dem was du schreibst nachvollziehen. Denn auch wenn ich lese, abends, schleichen sich immer wieder so Gedanken ein, was ich noch und wie machen könnte. Aber als Mama von zwei Kids, ist für mich das bloggen so meine Pause.
    Ganz liebe Grüsse zu dir.
    Nica

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Oh Nica, danke dir! Ja, mit ganz viel Liebe und nur winzigkleinen Wutanfällen ;)

      Wie du das machst, frag ich mich eh immer. Dein Blog, die Kids und an Weihnachten die ganze griechische Verwandschaft bekochen... Supernica! Aber das stimmt, wenn der Blog die Pause ist, dann macht man es schon gern. Früher war das bei mir auch so, da war der Blog neben der grausigen Medizin mein kreativer Ausgleich. Jetzt ist Fotografieren mein Job und in meiner Freizeit möchte ich die Kamera weit von mir werfen, haha...

      Löschen
  18. Das kenne ich nur zu gut. Ich war die letzen Jahre selbstständig. Jetzt wollte ich endlich mehr für den Blog machen und habe meine Haupteinnahmequelle aufgegeben. Tja, nur um 2 Wochen später eine 40 Stunden Woche in Festanstellung anzunehmen. Manche lernen es nie. allerdings ist es auch nett, geregelte Arbeitszeiten zu haben. Und abends tatsächlich mal einen Film mit der Familie zu gucken und Abendessen mit ihnen zu essen. Beides jahrelang nicht gemacht. Auch wenn ich gut verdient habe, merke ich immer mehr, das Geld einfach nicht alles ist. Und das durch das viele Arbeiten echt einiges auf der Strecke geblieben ist.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. So eine Festanstellung hat schon was für sich! Wenn du nach Hause kommst, hast du zumindest wirklich frei und kannst im Kopf abschalten.

      Und da sagst du etwas sehr Wahres... Geld ist eine schöne Sache, aber man bezahlt meistens teuer dafür.

      Löschen
  19. Liebe Vera...nimm dir unbedingt genügend Zeit für dich! Ich liebe deine Posts, sie sind wie ein Überraschungsei...in jeder Zeile setzt du noch einen drauf, dein Wortwitz ist genial und oftmals Balsam...zumindest für meine Seele. Wenn man viel von sich Preis gibt, zehrt das natürlich an den Kräften. Ich freu mich auf jeden Post den du "raushaust"...kann aber ganz geduldig sein. Ein glückliches gesundes und friedliches Jahr für dich und dein Männchen...
    von Herzen Beate

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Beate, du Liebe! Hab ganz vielen Dank. Überraschungseier habe ich als Kind geliebt :) Ich drück dich und wünsch dir fürs neue Jahr nur das Allerbeste!

      Löschen
  20. Ich bin so stolz auf dich!
    PS.: Zweitmülltüte hier leider Standard.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Sei wie Nadine. Mehr Mut zur Zweitmülltüte!

      :*

      Löschen
  21. Liebe Vera,

    Ungewohnt, das Ernsthafte! Steht dir aber auch ganz gut ;)
    Ich finds klasse wie du deine Arbeit machst und wie wir Leser sogar davon profitieren! Und ich bewundere deinen Mut, sich für den Weg der Selbstständigkeit zu entscheiden der mit Sicherheit der Schwierigste von allen ist!
    Ich wünsche dir auch für 2017 viel Kreativität (wobei das vermutlich nicht notwendig ist) aber auch ein wenig Ruhe und Entspannung und viel Zeit mit Herrn Männchen.

    Liebe Grüße,
    eLLy

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hey Elly, danke dir! Ich habe das irgendwie nie mutig gefunden, hatte eher das Gefühl, dass ich vor der Medizin davonlaufe... Um ein bisschen zu basteln und zu kochen. Aber tatsächlich ist es sauanstrengend. Oder ich bin ein kleines neurasthenisches Weichei. Wahrscheinlich von beidem ein bisschen ;)

      Ganz lieben Dank, das kann ich alles bestens gebrauchen. Vor allem auch die Kreativität und Zeit mit Herrn Männchen sowieso!

      Löschen
  22. Liebe Vera

    Deine Offenheit finde ich sehr berührend. Du sprichst mir aus der Seele. Ich bin seit 3 Jahren selbständig arbeitend (nein, nicht als Bloggerin) und kenne die Herausforderungen mit dem Pausen-machen bestens. Erst beim Innehalten habe ich gespürt, wie gestresst ich eigentlich war. Weil ja, es macht ja so viel Freude, seine Berufung zu leben!

    Zwei Dinge habe ich mir versucht, zu Herzen zu nehmen:

    1) Das Zitat "Die Kunst des Ausruhens ist ein Teil der Kunst des Arbeitens" von John Steinbeck.
    So langsam aber sicher werde ich besser im Ausruhen. Das Vertrauen (ins Leben, ins grössere Ganze oder whatever) ist immer mehr gewachsen. Das Vertrauen, dass es auch trotz (oder vielleicht gerade wegen?) dem Ausruhen beruflich gut weitergeht. Oder sogar noch besser weitergeht, wie mir die Erfahrung gezeigt hat.

    2) Ich feiere meine Erfolge!
    Ein Projekt ist abgeschlossen... innehalten... wahrnehmen... und feiern. Wie auch immer dieses Feiern aussieht. Manchmal ist's eine Pizza beim Lieblingsitaliener. Manchmal zuhause ein Glas Prosecco. Aber das Anerkennen auch von sogenannt kleinen Erfolgen nehme ich ernst. Das stärkt mich und zeigt mir, wieviel ich eigentlich geschafft habe.

    Und einmal im Jahr gibt's das traditionelle Weihnachtsessen. Und weil das doch ein wenig speziell ist so als Einzelfirma, habe ich dazu einen Blog geschrieben: http://sabina-hediger.ch/weihnachtsessen-als-einzelfirma/

    Ich wünsche dir, dass 2017 ein weiteres, grossartiges Jahr für dich wird und freue mich auf spannende und inspirierende Beiträge. Sehr gerne auch seltener als bisher :-)

    Herzlich Sabina

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Sabina,

      ganz vielen Dank für deinen Kommentar. Du hast das, was mir in der letzen Zeit im Kopf herumging, auf den Punkt gebracht.

      Und wie genial ist bitte dein Weihnachtsdinner? Mit so einer netten Chefin geht man doch gerne noch auf einen Absacker. Ich bin sicher, sie gibt dir den nächsten Tag dann auch frei ;)

      Dir wünsche ich ein tolles, zufriedenes Jahr und ganz viele Prosecci - oder wie auch immer der Plural lautet!

      Löschen
  23. Liebe Vera,

    ich bin gerade ganz frisch mit meiner Selbstständigkeit gestartet, habe also noch einer sehr gute Erinnerung an meine letzten freien Tage, die mich hoffentlich noch ein wenig trägt ;) Aber ich merke jetzt schon, dass von Zuhause aus arbeiten die Grenze zwischen Privat- und Berufsleben kippen lässt ... Ich hoffe, ich kann mir da eine gute Balance halten!

    Das Faulheitslevel 3 erreichen wir auch immer mal wieder. Ich nehm also zum Spaziergang gleich direkt mal den Müll mit raus :D

    Und mein Patentrezept für eine Morgenroutine ist: Nicht nochmal umdrehen (oder wenigstens nur ein oder zwei Mal), sondern aufstehen und in den Tag starten ;)

    Ich wünsche dir ein tolles Jahr 2017!

    Liebe Grüße

    Carolin

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Oh oh oh, das ist ein wunder Punkt mit dem morgens nochmal umdrehen. Da sagst du was! Ich komme morgens ewig nicht aus dem Quark, aber es stimmt, wenn man sich überwunden hat, startet man viel besser. Nämlich mit gutem Gewissen und weniger Zeitdruck. Irgendwann wird man vom länger rumliegen eh nur wieder müder, nicht fitter...

      Liebe Carolin, ich wünsche dir einen super Start in deine Selbständigkeit mit einer guten Abgrenzung von Privat- und Berufsleben und und der richtigen Balance zwischen Arbeit und Ausruhen! ...Und ein High Five mit der Mülltüte :D

      Löschen
    2. Wusst ichs doch ;) Ich bin meist gegen sechs das erste Mal wach, kann mich aber nicht dazu durchringen, aufzustehen ... Ich schiebs momentan auf die Jahreszeit, im Sommer wirds bestimmt wieder einfacher :)

      Dankeschön für deine lieben Wünsche!

      Löschen
  24. Liebe Vera,

    Gesundheit und Lebensqualität ist wichtiger als Geld, Erfolg, Ruhm, ...
    Auf jeden Fall!
    Also nimm Dir mehr Zeit für Dich, wenn Du das Gefühl hast dass das jetzt das Richtige ist.
    Vergleiche hinken immer. Mir hat ein selbständiger Ladenbesitzer mal gesagt dass er von allen im Ort beneidet wird, wenn er große Urlaubsreisen macht. Aber dass er - nach 8-10 h im Laden - abends noch an der Buchführung sitzt... und die Arbeitswoche nicht nur 40 h hat. DAS sieht keiner.
    Und so ist es wohl. Alles hat Vor- und Nachteile. Selbstbestimmung ist schön, aber wenn dann keine Zeit mehr zum LEBEN bleibt...
    Eine geregelte Arbeitszeit ist schön, aber wenn das Geld dann für viele Dinge nicht reicht...
    Jeder muss selber entscheiden wie er leben möchte und wo die Prioritäten liegen.
    Du hast das schon !!!
    Und Du hast Dir mit diesem Post und den vielen Kommentaren dazu gerade gaaaanz viel Arbeit aufgeladen! ;-)

    Liebe Grüße,
    Simone G. aus B. / Ger.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Upsss!
      Ich wollte natürlich schreiben:
      Du machst das schon!
      ~ SG

      Löschen
    2. Liebe Simone, du bringst es total auf den Punkt! Dein Beispiel passt perfekt. Wir haben auch Dinge zu hören bekommen wie: "Booh, 2 Wochen Mauritius im 5 Sterne Hotel, na ihr habt's ja". Dass mein Mann dafür täglich im Krankenhaus arbeitet und ich 7 Tage-Wochen mit 16-Stunden-Tagen einlege, ist weniger von Interesse.

      Und als Selbständiger hat man es nochmal mehr selbst in der Hand, es ist alles möglich vom Rumpennern bis hin zur krassen Karriere. Das ist natürlich toll, aber auch eine Entscheidung, die man jeden Tag treffen muss... Und im Entscheiden bin ich doch so schlecht :D Fürs erste ist aber tatsächlich mal das Sofa mein Sternehotel. Viele liebe Grüße!

      Löschen
  25. Boah, ich habe mich sogar für 9 Tage nach Dänemark verzogen, um runterzukommen! Aber das WLAN hier ist so gut (45 Mbit up, 10 down, hallo?!), dass ich täglich meine Mails beantworte. Ganz ohne Internet im Urlaub…soweit bin ich noch nicht. Und mit dem Schreiben klappt es hier auch so gut. Oh und Flatlays habe ich auch schon reichlich auf dem skandinavischen Lieblingsholzfußboden geschossen. Aber ich glaube, ich muss meinen Kopf gar nicht komplett ausschalten. Solange ich genau das mache, was ich WILL und nicht, was ich MUSS – ist alles prima.
    Ganz liebe Grüße von mir! :-)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Das klingt großartig, besonders der Holzfußboden! Wenn der Flow da ist, soll man ihn nicht aufhalten. So lange es dir dabei gut geht, hau rein und genieß es!

      Löschen
  26. Liebe Vera,
    Ich kann deine Worte zu 1000 Prozent nachvollziehen. 2016 war einfach ein geiles aber unfassbar anstrengendes Jahr für Blogger/Fotografinnen\Stylistinnen. Beim Lesen sämtlicher Neujahrs Posts und Gesprächen mit Freunden höre ich relativ einstimmig die gleichen Worte. Wir wünschen uns alle mehr Zeit mit Freunden und Familie und die Abwesenheit dieser fiesen Stimme im Kopf die uns ärgert, wenn wir es mal wagen, auf dem Sofa nichts zu tun.
    Wenn wir alle unsere Vorhaben 2017 in die tat umsetzen, wird die Blogosphäre im kommenden Jahr sehr Zen :D
    Ich bin gespannt obs klappt (hab da aber so eine Ahnung...;)).

    Mein Motto war schon letztes Jahr: so weitermachen ohne den Verstand zu verlieren. Mein Motto dieses Jahr: Juchu!

    In diesem Sinne: frohes neues, juchu und nicht den Verstand verlieren :)

    Liebe Grüße,
    Denise (die vorgestern Süßkartoffelsuppe gepostet hat und dir diese Zeilen aus der Badewanne schreibt 😄)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ach Denise, bei dir frag ich mich immer ganz besonders: "Wie macht die Frau das?" 😄 In Sachen Qualität und Quantität machst du diesem Herrn Pinterest Konkurrenz, wobei der beim perfekten Dinner nicht eine halb so umwerfende Figur wie du machen würde. 2016 war ja auch total dein Jahr!

      Vielleicht ist das einfach normal, es bieten sich Möglichkeiten, man greift zu und schaut, was geht... Das haben wir jetzt ausprobiert und entscheiden uns auch mal wieder für die Badewanne (juchu!).

      Und ich glaube, ich habe das Süßkartoffelsuppenbeispiel tatsächlich unbewusst wegen dir gewählt. Die Bilder mit diesem Cashew-Creme-Swirl sind mir nicht mehr aus dem Kopf gegangen!

      Löschen
  27. Hej Vera
    Der Wahnsinn wenn ich das so lese...selbstständig....Selbst und ständig. Da sollte Frau echt aufpassen nicht unter die Räder zu kommen. Pass gut auf dich auf.
    Aber das Resultat deiner Anstrengungen ist immer wieder fantastisch;))Aber ich denke mit einem freien Wochenende würde sich daran wohl nicht viel ändern...Da zu gut.
    Liebe Grüße Janine

    AntwortenLöschen
  28. Tempus fugit! ...leider. Ach die liebe Zeit, das kenne ich nur zu gut. Pendeln, arbeiten, pendeln, Haushalt, ein Nebenjob. Gleichzeitig sollte man aber noch gesund kochen, Sport machen, sich mit Freunden treffen, bei der Familie vorbeisehen und vielleicht mal seinen Hobbys nachgehen, wenn man noch welche hat.
    Wenn du kannst, dann ändere etwas an deinem Leben. Nur durch Harmonie und Ausgeglichenheit schafft man gute Ergebnisse und ganz im Ernst? Dann hat man eben einen Trend verpasst. Du bist einzigartig, du musst nicht sein wie alle anderen und es nicht auf die selbe Art machen wie alle anderen. Es geht darum den eigenen Weg zu finden und damit leben zu können.
    Meine mum hat eine Depression, weil sie über Jahrzehnte nie an sich gedacht hat und es auch bisher nicht gelernt hat. Sie ignoriert die Warnsignale ihres Körpers und das hat sie jetzt davon. Alles was außerhalb ihrer Routine ist, klappt oft nicht mehr vernünftig. Lass es bitte nicht so weit kommen liebe Vera!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ja ja ja, der ganze andere Kram kommt ja auch noch dazu: Amaranth und Grünkohl kaufen, regelmäßiges Workout gegen die Muffintaille, Statussymbol sauberer Badezimmerfußboden aufrechterhalten und bloß nicht Freunde und Familie vernachlässigen, weil das ja eigentlich das Allerwichtigste ist. Und irgendwann rennt man schreiend im Kreis.

      Dass deine Mum eine Depression hat, tut mir echt sehr leid. Depressionen sind so fies... Wenn es erstmal so weit ist, fehlt einem oft der Antrieb, etwas zu ändern. Manche Außenstehende akzeptieren es vielleicht gar nicht als Krankheit und verletzten einen noch zusätzlich, so à la: "Raff dich halt mal auf, du bist doch nicht ernsthaft krank!". Und für dich als Tochter ist das sicher auch nicht immer einfach. Ich drück euch die Daumen, dass ihr vielleicht doch ein paar Verbesserungen erreicht, Stück für Stück...

      Löschen
  29. Toller Bericht der zeigt wieviel Stress manchmal hinter den so locker leicht wirkenden Texten steckt die letztlich hier veröffentlicht werden. Aber ich kann dir sagen du machst dir den stress wirklich umsonst (klar ist leichter gesagt als getan und so). Du bist glaub ich tatsächlich meine Lieblingsbloggerin. Zumindest die einzige bei de rich wirklich ALLE Berichte lese selbst wenn mich das eigentliche Thema null interessiert einfach weil ich deine Fotos mag und deinen Humor der sich in den Texten wiederspiegelt. Es ist also völlig egal ob das Thema nun im Trend ist oder schon woanders gezeigt wurde.. du machst es interessant und individuell!!!!

    So nu aber genug gelobt :P

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Oh, wie lieb!! Vielen Dank, liebe Melanie. Hab mich doll über deinen Kommentar gefreut :)

      Löschen
  30. Liebe Vera,
    bei dir würde auch die Zweitmülltüte eine tolle Figur machen. ;-)))
    Du bringst die Gedanken mal wieder wunderbar auf den Punkt.
    An vielen Stellen erkenne ich mich wieder. Als Selbstständige kann ich schier nicht still sitzen, was ich eigentlich nicht beklagen möchte, denn es macht mir weitestgehend viel Freude so aktiv zu sein.
    Dennoch ist es natürlich wichtig, auch mal inne zu halten.
    Deinen Erfolg hast du dir jedenfalls verdient. Ich gratuliere dir ganz herzlich dazu.
    Du bist nach wie vor mein größtes Vorbild unter den Bloggern.
    Danke für tolle Inspiration!
    Herzliche Grüße nach Heidelberg von
    Heike
    PS: Die Foto´s vom Männle...
    wunderschön!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Haaa, die Zweitmülltüte ist durchaus heiß ;) Mit Zitronenduft und weißen Zuziehbändchen.

      Ja, dir muss es ganz ähnlich gehen, du bist ja auch ständig kreativ produktiv!

      Ganz vielen Dank, liebe Heike. Ich schick dir liebe Grüße zurück! Und gell, Männle ist ein Käpsele (das Wort habe ich neu von ihm gelernt, er ist ja halber Schwabe) :)

      Löschen
  31. Das Treffen mit Lang ist gar nicht so lang her! Der Lang ist aber echt fotogen! Freut mich! Long Love!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Schäää wars! Das Olivenöl vom Lang ist auch super. Das muss allerdings in der Vorratskammer stehen, weil das Etikett blau ist... ÄÄÄHM, natürlich, weil man Olivenöl immer im Dunkeln aufbewahren soll!! Love :*

      Löschen
  32. Hallo Vera,

    danke für deine Worte. Es ist doch immer beruhigend, wenn man merkt, dass man nicht die einzige ist. Da erkenne ich mich in fast allen deinen Zeilen wieder - außer der zweiten Mülltüte, weil die bring ich raus in meinen "Pausen". ;)

    Deine Fotos sehen immer so leicht und perfekt aus. Ich weiß, dass da viel Arbeit dahintersteckt.

    Als Fotografin, Stylistin und Content Marketerin (ja, den fancy Titel habe ich mir angeeignet, damit ich noch wichtiger scheine, was aber nur heißt, dass ich mir auch Konzepte überlege - wer tut das nicht? und Texte schreibe - wer muss das nicht auch manchmal machen?) habe ich mir vorgenommen für 2017: bewusster nein zu Projekten zu sagen, die mir "nur" Geld bringen. Da geht ja eh meist die Hälfte davon weg und die Zeit für einen Kaffee mit Freunden und Familie ist ja doch unbezahlbar.

    Was heißen soll: nicht immer auf Wochenenden und Urlaube "warten" sondern jeden Tag so leben, dass man das gar nicht braucht. Wäre das nicht eigentlich der vielgelobte Vorteil vom Selbstständig sein? Ja, mal auch die Vorteile nützen und nicht immer dieses "selbst und ständig", das andere so gerne hören.

    Ich mag Montage und ich liebe meine Arbeit, aber das Leben ist halt auch mal mehr als nur Kekse arrangieren und Webseiten (für andere) befüllen und manchmal eben auch viel weniger wie ein gutes Buch und einen Kaffee nicht neben dem Computer unbewusst geschlürft.

    Ich wünsch dir deshalb genauso viel Erfolg und die Muße und Zeit auch mal nichts zu tun - und das nicht nur so halb zwischen den Feiertagen.

    Und als Inspiration empfehle ich dir diesen Artikel: http://www.zeit.de/karriere/2015-07/faulheit-recht-leistungszwang

    Und ganz besonders die Ausgabe über Faulheit von Brand eins. So zu empfehlen und dabei besonders der Artikel von Wolf Lotter: https://www.brandeins.de/archiv/2015/faulheit/einleitung-wolf-lotter-faulheit-mehr-faulheit-wagen/

    Schönen Jahresstart!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Sarah,

      danke dir für deinen ausführlichen Kommentar! Sehr wahre Worte, schön formuliert. Die beiden Links klingen vielversprechend, die schau ich mir heute Abend gemütlich an.

      Ich wünsche dir ganz viele gute Bücher und bewusst geschlürfte Kaffees! Auf dass jeder Tag einen kleinen Urlaub enthält.

      Löschen
  33. Auch wenn dein Blog "die Spitze des (Arbeits-)Eisbergs" ist, ist es toll, dass du ihn trotzdem weiterführst und nicht sagst, dass dir diese Arbeit zu aufwendig wird. Als ich mit der food photography angefangen habe, warst du eine riesen Inspirationsquelle und bist es auch heute noch. Deine Bilder sind in sich immer stimmungsvoll und sehen perfekt aus. Gut Ding will gut Weil haben, da muss man sich auch mal eine Pause gönnen.

    Alles Liebe!

    Leona

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hi Leona,

      wie lieb, danke dir! Den Blog schreibe ich auch wirklich, wirklich gerne. Gerade ohne Zeitdruck habe ich einen Riesenspaß daran, es ist also purer Egoismus ;)

      Die reinen Fotojobs machen mir gar nicht mal sooo viel Spaß. Aber Geld verdienen muss auch nicht immer mit dem Glückskick verbunden sein. Ich bin schon froh, wenn der Alltag nicht mehr schrecklich ist wie damals in der Medizin. Und ewig werden Blogs ja auch nicht laufen, so dass man langfristig allein davon leben könnte. Also lieber vorsorgen...

      Löschen
  34. Sehr schöner Text Vera. Ich möchte mir dieses Jahr auch einfach weniger Stress machen mit meinem Blog. Es ist nämlich nur mein Hobby und ich arbeite noch und habe ein Kind. Ich verbringe meine Zeit lieber mit ihm. Deshalb wird es trotzdem weiter hoffentlich schöne DIY-Ideen bei mir geben. Aber eben nicht jede Woche, sondern nur jede Zweite. Was soll's. Außer ich selbst macht mir ja auch eigentlich keiner Druck. Ich wünsche dir 2017 ganz viele wunderschöne Auszeiten.
    LG Steffi

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Recht hast du, liebe Steffi. Man rutscht da manchmal so rein, sich selbst unnötigerweise Druck zu machen... Allein du bestimmst, wie du deine Prioritäten setzt. Ich wünsch dir viele schöne Momente mit deinem Kind!

      Löschen
  35. Ach wie schön zu lesen... Danke für deine Ehrlichkeit liebe Vera! <3 Pausen sind so wichtig und gerade wenn es ja immer besser geht und man noch mehr machen könnte sogar überlebenswichtig... Da tut es gut zu lesen, dass das anderen manchmal auch so geht... Ich musste schmunzeln beim Lesen und danke dir für deine offenen Einblicke. Ich wünsche dir viele wunderbare Pausen und Auszeiten, so dass du mit frischer Energie wieder arbeiten kannst - ich nehm mir das fürs 2017 auch fest vor ;-)
    Liebe Grüsse
    Debby

    AntwortenLöschen

Vielen Dank für deinen Kommentar! Er wird nach einer Prüfung auf Spam-Links freigeschaltet.